Lexikon der Homophobie (1): „Zeitgeist“

Die Verwendung des Begriffes „Zeitgeist“ ist im Gegensatz zu „An der Zeit sein“ der Versuch von konservativen Journalisten und Politikern, die Forderung nach einer Gleichstellung Homosexueller nicht als Ergebnis eines gesellschaftlichen Emanzipationsprozesses, sondern als Modeerscheinung zu definieren.

Grundlage der Zeitgeist-Deutung ist der der Verweis auf eine sogenannte  „Natürliche Bestimmung“, der auch vielen historischen Vorbildern,  etwa dem Kampf gegen das Frauenwahlrecht,  zu Grunde liegt.

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„Im Zug der Zeit“: Die Zeitgeist-Definition der FAZ

 

 

 

Kommentar fuer “Lexikon der Homophobie (1): „Zeitgeist“

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