Die ColognePride-„Denkfabrik“ im Liveblog

Bildschirmfoto 2014-06-27 um 17.03.07Wohin geht die Emanzipationsbewegung? Volker Beck, Ralf König, Alfonso Pantisano, Gabriele Bischoff, Jan Feddersen, Alva Dittrich, Ulli Klaum, Georg Roth und ich denken und diskutieren unter der Leitung von Jonathan Briefs darüber gemeinsam bei 

Pride 2.0 – Die Denkfabrik
28. Juni 2014 von 11-17 Uhr im Museum für Angewandte Kunst, Köln.

Die Veranstalter hatten mich gefragt, ob ich das nicht ein guter Anlass für einen LIVEBLOG hier im Nollendorfblog sei. Klarf and ich das eine gute Idee, schliesslich wollen wir ja alle Möglichkeiten nutzen, möglichst viele Mitdenker in Brainstrorming und  Debatte einzubinden. Doch andererseits traute ich mir nicht zu, stundenlang zuhören, mitdenken UND dann noch bloggen zu können.

Aber dann haben wir einfach aus der Not eine Tugend gemacht.

Jan Feddersen (TAZ)

hat sich bereit erklärt, sich gemeinsam mit mir diesem Experiment auszusetzen. Wer also nicht selbst in Köln dabei sein kann (Infos hier), kann uns dann gerne hier ab 11.00 Uhr über die Schulter schauen und mit diskutieren.

Wer spricht wann mit wem? Hier der Ablauf.

NACHTRAG (29.06.2014):

Dieser Liveblog war ein Experiment und so richtig gelungen ist es nicht. Die Veranstaltung war sehr viel besser, als man es hier erahnen kann. Es war uns in diesem Format nicht möglich, einen komplexen, schnellen Argumentationsaustausch auch nur ansatzweise nachzuerzählen und zu kommentieren. Auch technisches Ungemach war da, aber damit wollen wir uns nicht herausreden. „Man kann eben nicht gleichzeitig Referent und Liveblogger auf einer Veranstaltung sein. Was zu Anfang noch funktionierte, wurde irgendwann löchrig und brach dann völlig ab“  hat Richard hier unten in den Kommentaren geschrieben. So war es wohl. Danke an ihn, Hans-Detlev, Bernd, Elmar für die aufmerksame Kritik. Wieder was gelernt. Liveblogs wird es deshalb weiterhin hier hin und wieder geben. 

 

7 “Kommentare ”

  1. Guten Morgen! Gut, dass es gleich los geht. Ich bin gespannt.

  2. Es war eine interessante, denkwürdige Veranstaltung. Mein Mann und ich sind begeistert. So unterschiedliche Menschen mit tollen Redebeiträgen, Gedanken und Ideen. Ich freue mich auf die erste deutschlandweite, gemeinsame Demo für LSBTTI-Rechte!

  3. Was hat man sich konkret vorzustellen unter der Information:
    „Alva Dittrich vom alternativen CSD mokiert sich über den Mainstream. Sie denunziert die Gegenmacht, der der CSD ist – und imaginiert Ethnisches. Sehr eurozentriert!“ ?
    Der Nichtdabeigewesene kann daraus nur schließen, daß dem Blogger der Beitrag von Frau Dittrich kritikbedürftig erscheint. Dazu mag er aus seiner Sicht durchaus Anlaß haben; dem Publikum aber fehlen die erforderlichen Fakten, um sich eine eigene Meinung unabhängig von der des Bloggers bilden zu können. Kurzum wären ein oder zwei Zitate der Rednerin nützlich gewesen, um nachzuvollziehen, auf welcher Grundlage der Blogger zu solch intensiven Wertungen gelangt wie: „…mokiert sich über den Mainstream, denunziert die Gegenmacht, der der CSD ist und…“ (besonders abstrakt) „…imaginiert Ethnisches“. Das kann alles oder nichts bedeuten; dem Leser bleibt nur ratloses Achselzucken und die womöglich intendierte Kritik versendet sich im luftleeren Raum.
    Helmut Markwort würde mahnen: „Fakten, Fakten, Fakten!“

  4. Falls es die Idee dieses Live-Blogs war, uns Daheimgebliebene mit den Inhalten der Denkfabrik zu versorgen, so ist dieses Experiment gründlich mißlungen. Statt die Argumente der Vortragenden wiederzugeben, wurden vor allem persönliche Urteile und Meinungen geäußert. Die mögen vielleicht berechtigt sein, das lässt sich aber für jene, die nicht dabei waren, nicht nachvollziehen. Sehr schade!

  5. Danke für den Live-blog!
    Leider ist für denjenigen, der nicht dabei war kaum nachvollziehbar, was die einzelnen Redner gesagt haben und was ihr Fazit war.
    Störend sind auch die vielen Mehrfach-Posts.
    Außerdem sind die Posts stark von der Meinung des/der Blogger gefärbt.
    Ist aber nicht böse, sondern als konstruktive Kritik gemeint. Mir ist klar, dass ein Live-Blog recht schwierig zu realisieren ist, technische Probleme ab und zu vorkommen und ein Blog natürlich immer auch in gewissen Maße die Meinung des Bloggers widerspiegelt.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr das ganze die nächsten Tage noch etwas nachbearbeiten würdet und uns Lesern noch mehr Informationen zukommen lassen würdet. 🙂
    Nochmal Danke für euren Einsatz!

  6. Man kann eben nicht gleichzeitig Referent und Liveblogger auf einer Veranstaltung sein. Was zu Anfang noch funktionierte, wurde irgendwann löchrig und brach dann völlig ab.

  7. So fehlen die letzten beiden Referenten (Ralf König!) völlig.

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