{"id":8536,"date":"2018-01-21T12:52:49","date_gmt":"2018-01-21T10:52:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?page_id=8536"},"modified":"2018-02-20T09:40:56","modified_gmt":"2018-02-20T07:40:56","slug":"das-buch-zum-nollendorfblog","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?page_id=8536","title":{"rendered":"Das Buch zum Nollendorfblog"},"content":{"rendered":"<h4>JOHANNES KRAM:<\/h4>\n<h4>&#8222;ICH HAB JA NICHTS \u00a0GEGEN SCHWULE, ABER \u2026<\/h4>\n<h4>DIE SCHRECKLICH NETTE HOMOPHOBIE \u00a0IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT&#8220;<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8528 size-full\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Buch-Cover-Ich-hab-ja-nichts.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Buch-Cover-Ich-hab-ja-nichts.jpg 305w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Buch-Cover-Ich-hab-ja-nichts-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/p>\n<p>KURZBESCHREIBUNG:<\/p>\n<p>Der Sound der neuen Homophobie klingt nicht b\u00f6se, sondern nett. Schrecklich nett. Er greift Homosexuelle nicht offensiv an, aber unterstellt ihnen eine gemeinsame Agenda, die in Gestalt einer omin\u00f6sen Homolobby Sonderrechte durchsetzen m\u00f6chte. Man hat ja nichts gegen Homosexuelle, aber \u2026 Die neue Homophobie ist nicht das Problem dumpfer Stammtische. Sie schwelt hin\u00fcber zu den Orten des linksintellektuellen Milieus bis hin zu den Gr\u00fcnen. Sie findet sich im Feuilleton, am Theater, im politischen Kabarett. Im Prinzip ist die neue Homophobie nat\u00fcrlich die alte. Neu ist, dass es sich um eine Homosexuellenfeindlichkeit handelt, die auf ihrer Homosexuellenfreundlichkeit beharrt. Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber \u2026 ist ein Buch f\u00fcr Heteros und Homos, eines das Br\u00fccken schl\u00e4gt, aber auch konstruktiven Streit provoziert. Johannes Kram ist \u00fcberzeugt: Wenn Heterosexuelle Homophobie nicht reflexhaft von sich weisen, sondern sich mit der strukturellen, gesellschaftlichen, aber auch mit der versteckten individuellen besch\u00e4ftigen, k\u00f6nnten sie eine Menge \u00fcber sich selbst und die Verfasstheit unserer Gesellschaft lernen.<\/p>\n<p>BUCHAUSZUG:<\/p>\n<p>\u201eWarum hat es so lange gedauert, bis die Ehe f\u00fcr alle in Deutschland m\u00f6glich wurde? Warum war es so vielen konservativen, streng katholisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern so wichtig, dass Homosexuelle heiraten d\u00fcrfen, und dem sich so liberal empfindenden Deutschland nicht? Welche Rolle spielt Homophobie beim Erstarken des Populismus in den letzten Jahren? Welche homophoben Denkmuster treffen uns alle, auch die Homosexuellen? Es ist Zeit f\u00fcr eine ernsthafte Auseinandersetzung \u00fcber Homosexuellenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft. Das Problem ist nur, dass fast jede Diskussion \u00fcber Homophobie immer wieder an der gleichen Stelle aus der Kurve fliegt: Sobald es einen Anlass, eine \u00c4u\u00dferung gibt, anhand dessen man kl\u00e4ren k\u00f6nnte, was daran als homophob zu bewerten ist und was man daraus lernen k\u00f6nnte, greift in der Regel folgende Logik: Der Urheber der \u00c4u\u00dferung torpediert die Debatte mit einem Totschlagargument: Das Gesagte kann ja gar nicht homophob sein, weil er, weil sie selbst ja gar nicht homophob ist. Homophobie ist demnach wie eine genetische Krankheit. Die einen haben es und die anderen nicht. Und die, die es nicht haben, die sind fein raus. Die Debatte endet, bevor sie begonnen hat. Wenn homophob immer nur die anderen sind, brauchen wir \u00fcber Homophobie nicht zu reden. Also, machen wir einen Anfang: Ich bin homophob, und Sie sind es wahrscheinlich auch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a href=\"http:\/\/www.querverlag.de\/books\/ichhabjanichtsgegenschwuleaber.html\">BUCH HIER BESTELLEN<\/a><\/h2>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Am 11. April\u00a0 im Tipi am Kanzleramt:\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>BUCHPR\u00c4SENTATION MIT TALK &amp; MUSIK<\/strong><\/p>\n<p><strong>JOHANNES KRAM &amp; G\u00c4STE<\/strong><br \/>\n<strong> \u201eIch hab ja nichts gegen Schwule, aber\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>U. a. mit Volker Beck, Jade Pearl Baker, Felix Martin, Jan Feddersen, Romy Haag, Stephanie Kuhnen, Lili Sommerfeld, Georg Uecker, \u201eOperette f\u00fcr zwei schwule Ten\u00f6re\u201c. <\/strong><br \/>\n<strong>Am Fl\u00fcgel: Florian Ludewig. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Es lesen Matthias Freihof und Pierre Sanoussi-Bliss.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.tipi-am-kanzleramt.de\/de\/programm\/programmuebersicht\/johannes-kram-buchpraesentation.html\">Mehr Infos und Tickets hier &#8230;<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><em>Buchinformation:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>JOHANNES KRAM<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;ICH HAB JA NICHTS \u00a0GEGEN SCHWULE, ABER \u2026 DIE SCHRECKLICH NETTE HOMOPHOBIE \u00a0IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>broschiert,\u00a0 182 Seiten., 11 cm x 18 cm ca. 14,90 \u20ac, 21,90 sFr., 15,32 \u20ac [A]<\/em><\/p>\n<p><em>ISBN 978-3-89656-260-9 erscheint im M\u00e4rz 2018<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>JOHANNES KRAM: &#8222;ICH HAB JA NICHTS \u00a0GEGEN SCHWULE, ABER \u2026 DIE SCHRECKLICH NETTE HOMOPHOBIE \u00a0IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT&#8220; KURZBESCHREIBUNG: Der Sound der neuen Homophobie klingt nicht b\u00f6se, sondern nett. Schrecklich nett. Er greift Homosexuelle nicht offensiv an, aber unterstellt ihnen eine gemeinsame Agenda, die in Gestalt einer omin\u00f6sen Homolobby Sonderrechte durchsetzen m\u00f6chte. Man hat &#8230; <a title=\"Das Buch zum Nollendorfblog\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?page_id=8536\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Das Buch zum Nollendorfblog\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8536","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8536"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8718,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8536\/revisions\/8718"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}