{"id":11435,"date":"2020-01-11T13:51:14","date_gmt":"2020-01-11T11:51:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11435"},"modified":"2020-01-11T14:41:26","modified_gmt":"2020-01-11T12:41:26","slug":"mein-vorschlag-fuer-einen-wirklich-politischen-berliner-csd-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11435","title":{"rendered":"Mein Vorschlag f\u00fcr einen wirklich politischen Berliner CSD 2020"},"content":{"rendered":"<p>Wird alles so sein, wie (fast) immer? Also ungef\u00e4hr so:<\/p>\n<p>Alle Verantwortlichen und alle Beobachter betonen, dass der Berliner CSD endlich wieder politischer werden muss.\u00a0 Um das zu erreichen, wird man sich vor allem \u00fcber ein neues CSD-Motto streiten. Weil man entt\u00e4uscht dar\u00fcber ist, dass das Motto vom letzten Jahr doch nicht zur wirklichen Politisierung der Community beigetragen hat und auch dar\u00fcber, dass &#8222;die&#8220; Medien viel zu wenig \u00fcber die wichtige(n) Botschaft(en) des CSD berichtet haben, muss es aber diesmal wirklich ein Motto mit politischer Z\u00fcndkraft sein. Dies wird dazu f\u00fchren, dass genau das Gegenteil passieren wird: Also ein Motto, das alles kann und somit tats\u00e4chlich fast gar nichts k\u00f6nnen wird. Das Verfahren, mit dem der Berliner CSD sich jedes Jahr ein neues Motto gibt, f\u00fchrt fast immer automatisch\u00a0 zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Also zur gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Belanglosigkeit.<\/p>\n<p>Man darf man sich dieses Verfahren ungef\u00e4hr so vorstellen: Eine Gruppe m\u00f6chte gemeinsam ein Essen kochen. Doch statt sich vorher darauf zu verst\u00e4ndigen, worauf man Lust hat, was das f\u00fcr ein Essen werden soll, wen man gerne einladen will, was man gerne mal ausprobieren w\u00fcrde, wie die Suppe schmecken soll,\u00a0 usw. und man dann gemeinsam nach dem besten Rezept sucht, um dieses dann gemeinsam zu realisieren, darf jeder irgendwelche Suppennamen vorschlagen, \u00fcber die dann abgestimmt wird. Das \u00fcberfordert nat\u00fcrlich viele, weil es so viele vielversprechende Suppennamen gibt, und es schwer ist, sich f\u00fcr eine zu entscheiden. Und das, zumal ja gar nicht klar ist, was das eigentlich diesmal f\u00fcr ein Essen werden soll. Au\u00dferdem ist in vielen leckeren Suppen irgendetwas drin, was einige nicht essen m\u00f6gen. Das f\u00fchrt entweder dazu, dass entweder die langweiligste Suppe gewinnt, also die mit m\u00f6glichst wenig Eigengeschmack. Oder, weil man sich zwischen zwei, drei beliebten Suppen nicht entscheiden kann, man kommt auf die Idee, aus mehreren beliebten Suppenvorschl\u00e4gen einen zu machen, also eine Suppe, in der so viele Geschm\u00e4cker drin sind, dass man keinen davon wirklich herausschmecken kann.<\/p>\n<p>Sobald die diesj\u00e4hrige Suppe, also das diesj\u00e4hrige Motto feststeht, geht dann wie jedes Jahr die gegenseitige Beschimpfung los. Da das Motto niemandem so richtig schmeckt und man ahnt, dass man auch diesmal das selbstgesteckte Ziel, also endlich &#8222;wieder politischer&#8220; zu werden, so nicht erreicht werden kann, werden Schuldige gesucht. Und auch gefunden: Die Community. Diese, so hei\u00dft es dann n\u00e4mlich, h\u00e4tte sich ja vorher mit besseren Vorschl\u00e4gen engagieren k\u00f6nnen, statt nachher nur zu meckern. Au\u00dferdem h\u00e4tten die, die jetzt meckern ja zur Abstimmung kommen k\u00f6nnen. Da nicht nur das Meckern \u00fcber das Motto zur Berliner CSD-Tradition geh\u00f6rt, sondern auch das Meckern \u00fcber die Meckerer, wird man es bei Appellen belassen, dass sich doch bitte mehr Leute engagieren sollen, vor allem j\u00fcngere und nicht nur M\u00e4nner. Auf die Idee, etwas strukturell zu ver\u00e4ndern (also Verfahren und Vorgehensweise zu \u00fcberdenken, statt jedes Jahr erneut festzustellen, dass all diese Appelle nur dazu f\u00fchren, dass niemand wirklich Schuld ist, man aber nicht wirklich weiterkommt) wird man wahrscheinlich nicht kommen.<\/p>\n<p>Ist ja auch irgendwie egal. Man hat es ja versucht. Der CSD wird trotzdem voll. Vielleicht sogar ein neuer Rekord. Die Medien werden wieder irgendwas berichten. Man wird (v\u00f6llig zurecht) stolz sein auf die eigene Arbeit, stolz sein, dass das alles irgendwie klappt.<\/p>\n<p>Und das ist so verdammt schade.<\/p>\n<p>Denn gerade, weil die AktivistInnen und Aktivisten, die vielen Ehrenamtlichen und nat\u00fcrlich der Vorstand des Berliner CSDs so eine enorme Arbeit leisten (die von der Community viel zu wenig gew\u00fcrdigt wird), gerade weil der CSD trotz allem so viele Menschen auf die Stra\u00dfe bringt, w\u00e4re es so wichtig, dass auch der politische Output stimmt. Ja, es ist nicht nur wichtig, sondern auch notwendig: Die CSDs sind immer noch mit das wichtigste Instrument, das unsere Bewegung im Kampf gegen Diskriminierung und f\u00fcr gleiche Chancen zur Verf\u00fcgung hat. Wir k\u00f6nnen es uns, besonders angesichts des rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas, schlicht nicht leisten,\u00a0 dieses Instrument nicht bestm\u00f6glich einzustellen und auszurichten.<\/p>\n<p>Nein, es reicht nicht, sich \u00fcber Community und Medien zu beschweren, dar\u00fcber, dass diese die sogenannten &#8222;politischen Forderungen&#8220; nicht wirklich aufgreifen, die der CSD seit einigen Jahren beschlie\u00dft, um der weitgehenden \u00f6ffentlichen Unwirksamkeit des Mottos entgegenzuwirken. Wie viel Prozent der CSD-TeilnehmerInnen, wie viel Prozent derjenigen, die den CSD \u00fcber die Medien mitbekommen, nehmen diese Forderungen wirklich wahr? Ganz abgesehen davon, wie richtig, wie wichtig diese Forderungen sind? Kann man realistischerweise \u00fcberhaupt davon sprechen, dass diese Forderungen wahrgenommen werden? Muss man sich langsam nicht die Frage stellen, ob die bisherige Praxis inklusive Motto und &#8222;politische Forderungen&#8220; so einfach nicht funktioniert, wenn man wirklich mehr erreichen will?<\/p>\n<p>M\u00fcsste der Berliner-, der Hauptstadt-CSD nicht den Anspruch haben, wirklich etwas zu ver\u00e4ndern, wirklich etwas beizutragen zur bundesweiten Debatte und Sichtbarkeit um die Situation unserer Minderheiten? M\u00fcssten wir nicht den Anspruch haben, dass wir die Aufmerksamkeit, die diese riesige Demonstration hat und die Aufmerksamkeit, die unsere Minderheiten einmal im Jahr durch diese Demonstration haben, auch dazu genutz werden, dass wir nicht einfach nur wahrgenommen werden?<\/p>\n<p>Also: Warum reden wir statt \u00fcber ein Motto nicht dar\u00fcber, wie wir das erreichen k\u00f6nnen? Warum reden wir nicht dar\u00fcber, wie wir\u00a0 die potenzielle Macht des CSD in eine tats\u00e4chliche verwandeln k\u00f6nnen? Was dann bedeutet: Wann gestehen wir uns ein, dass politische Forderungen zu stellen, und diese herauszurufen noch keine politische Tat sind? Dass nicht nur die Medien Schuld sind dar\u00fcber, wie \u00fcber uns politisch (nicht) berichtet wird, sondern auch das, was wir ihnen anbieten? Dass politisch sein, vor allem hei\u00dft Partizipation und Identifikation zu erm\u00f6glichen und dass es daf\u00fcr ein Anliegen und einen Plan braucht. Einen Plan, mit dem alle etwas anfangen k\u00f6nnen und der vor allem auch wirklich gelingen kann.\u00a0 Weil wir die M\u00f6glichkeiten, die ein solcher CSD hat, tats\u00e4chlich b\u00fcndeln und gemeinsam nutzen.<\/p>\n<p>Doch was k\u00f6nnte das sein?<\/p>\n<p>Andererseits: Ist das wirklich so schwer?<\/p>\n<p>Von der Stadtgrenze Berlins bis zur Grenze nach Polen sind es keine 100 Kilometer. Und in Polen geschieht gerade Unglaubliches: Es werden<a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34979\"> LGBTI-freie Zonen<\/a> ausgerufen. Unsere Leute werden von breiten Teilen von Politik, <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34672\">Gesellschaft<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34586\">Kirche<\/a> zu Feinden der Gesellschaft erkl\u00e4rt. LGBTI werden auf offener Stra\u00dfe angegriffen, was bei er <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34256\">politischen F\u00fchrung<\/a> nicht zu Bem\u00fchungen f\u00fchrt, den Schutz und di<a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34305\">e selbstverst\u00e4ndliche Sichtbarkeit<\/a> von LGBTI zu erh\u00f6hen, sondern diese weiter <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34890\">einzuschr\u00e4nken<\/a>. W\u00fcrde es diese Zust\u00e4nde in einem s\u00fcdamerikanischen oder afrikanischen Land geben, h\u00e4tten wir von deren Botschaft in Berlin schon l\u00e4ngst Mahnwachen abgehalten. Doch obwohl, oder vielleicht auch: weil Polen so nah ist, finden wir nicht den richtigen Umgang. Ja, wir finden quasi \u00fcberhaupt keinen Umgang. Wir lassen es geschehen, sind desinteressiert oder \u00fcberfordert. Oder vielleicht eine merkw\u00fcrdige Mischung aus beidem?<\/p>\n<p>Die Situation in Polen zeigt n\u00e4mlich, wie wenig politisch es ist, einfach nur einen griffigen Claim, einfach nur scharfe politische Forderungen zu stellen.<\/p>\n<p>Michael Roth, der offen schwule Staatsminister im Ausw\u00e4rtigen Amt, hat in einem <a href=\"http:\/\/mannschaft.com\/2019\/11\/06\/lgbt-freie-zone-70-mal-in-polen\/\">Interview mit dem Magazin &#8222;Mannschaft&#8220;<\/a> deutlich gemacht, dass es eben nicht ausreicht, LGBTIQ-feindliche Tendenzen in Polen zu verurteilen:<\/p>\n<blockquote><p>\u00abKlare Worte f\u00fchren eben nicht automatisch zu einer Ver\u00e4nderung. Aber wenn wir in Polen denjenigen den R\u00fccken st\u00e4rken, die couragiert daf\u00fcr eintreten, dass ihr Land liberal, offen und inklusiv bleibt, dann d\u00fcrfte das erfolgreicher sein, als hier in Berlin etwas selbstgerecht zu beklagen, wie furchtbar man die da in Polen oder Ungarn findet. Man muss sich schon mehr anstrengen.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>Also: Warum machen wir nicht genau das? Warum strengen wir uns nicht an? Warum nutzen wir nicht die ganze Kraft des diesj\u00e4hrigen Berliner CSDs, um die Situation unserer polnischen NachbarInnen zu verbessern, indem wir denen den R\u00fccken st\u00e4rken, die dort f\u00fcr ihre, und damit ja auch f\u00fcr unsere Rechte k\u00e4mpfen?<\/p>\n<p>Wenn eine Institution hier wirklich etwas bewirken kann, dann ist es die geb\u00fcndelte Energie unseres CSDs. Aber um umgekehrt: Wenn unser CSD sich wirklich eine sinnvolle Aufgabe vornehmen will, dann ein solches &#8211; im wahren Wortsinne &#8211; nahes Anliegen: Eines, das konkret und grunds\u00e4tzlich zugleich ist, eines, das aktuell und dringend ist, eines, das es uns erm\u00f6glicht, unseren Kampf inhaltlich wie strukturell weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Wenn wir das wirklich ernst nehmen mit der Solidarit\u00e4t, dann k\u00f6nnen wir es nicht zulassen, was da in unserer direkten Nachbarschaft passiert. Wenn wir es wirklich ernst nehmen mit der Solidarit\u00e4t, dann m\u00fcssen wir aber auch ernst nehmen, was Michael Roth sagt. Statt \u00fcber ein Motto oder \u00fcber Forderungen zu diskutieren, m\u00fcssen wir uns also anstrengen, uns etwas einfallen lassen. Warum also lassen wir nicht erstmal diesen ganzen hohlen Mottoquatsch und treffen eine Grundsatzentscheidung: Unser n\u00e4chster CSD widmet sich der Situation in Polen.! Aber nicht, in dem wir gro\u00df verk\u00fcnden, was dort zu tun ist. Sondern indem wir den CSD und seine Konzeption nutzen, unsere Leute dort zu st\u00e4rken. Also: Laden wir sie ganz bald ein, mit uns zu \u00fcberlegen, wie und wo unser CSD einen Beitrag leisten kann. Fragen wir sie, was wir tun k\u00f6nnen, bieten wir ihnen unsere M\u00f6glichkeiten, ihre zu verbessern. Keine Ahnung was sie brauchen. Geld? Logistische Unterst\u00fctzung? Kontakte zu Wirtschaft, Politik, Medien? Aufmerksamkeit? Neue Freundinnen und Freunde, MitstreiterInnen mit denen sie sich austauschen k\u00f6nnen? Sie k\u00f6nnen es uns bestimmt sagen. Und dann h\u00e4tten wir auch eine bessere Vorstellung davon, was das alles f\u00fcr die Parade, das B\u00fchnenprogramm, die Medienarbeit, die Einbindung von Community und Sponsoren bedeuten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen uns auch bestimmt sagen, wie ein Motto aussehen k\u00f6nnte. W\u00e4re das nicht was? Ein polnisches Motto f\u00fcr unseren CSD, eines, das alle Medien \u00fcbersetzen und erkl\u00e4ren m\u00fcssten? W\u00e4re damit nicht automatisch auch das Problem gel\u00f6st, dass &#8222;den&#8220; Medien unser Motto egal ist? Und wenn man bedenkt, dass die katastrophale Situation unserer Minderheiten in den deutschen und anderen europ\u00e4ischen Medien und in der politischen Diskussion so gut wie keine Rolle spielt: W\u00e4re dies nicht eine effektive Gelegenheit, dies zu \u00e4ndern?<\/p>\n<p>Man kann jetzt schon auf der Homepage des Berliner CSDs einen Wagen f\u00fcr die Parade anmelden. Da das wohl noch nicht viele getan haben werden: Warum stoppen wir nicht diesen ganzen Prozess erstmal? Warum finden wir nicht erstmal heraus, was wir mit diesem CSD wollen, bevor wir ihn best\u00fccken? Vielleicht machen wir es ja zur Auflage, dass jede teilnehmende Institution, vor allem aber auch jede teilnehmende Firma irgendeinen Beitrag leisten muss, der unseren polnischen Freundinnen und Freunden nutzt. Keine Ahnung: Je nach M\u00f6glichkeiten ideell aber auch vielleicht auch finanziell. Wir k\u00f6nnen von Firmen, die hier in Berlin mit ihrer Solidarit\u00e4t f\u00fcr uns werben, erwarten, dass diese Solidarit\u00e4t auch dort gilt, wo es schwieriger ist. Davon k\u00f6nnten nicht nur unsere polnischen Freundinnen und Freunde profitieren. Es w\u00e4re ein effektiver und auch ein l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliger Ausleseprozess dar\u00fcber zu bestimmen, wem wir als Community erlauben wollen, sich mit unseren Regenbogenfarben zu schm\u00fccken. Denn wir dies nicht auch bereit ist in L\u00e4ndern wie Polen zu tun (falls unsere polnischen Freundinnen und Freunde das wollen), sollte uns auch in Berlin gestohlen bleiben.<\/p>\n<p>Also: Machen wir den Berliner CSD politischer! Strengen wir uns an!\u00a0 Zeigen wir keine Solidarit\u00e4t, sondern organisieren sie! H\u00f6ren wir auf mit diesen albernen Appellen an die Community, sondern \u00fcberlegen, wie wir sie wirklich einbinden k\u00f6nnen. \u00dcberzeugen wie sie mit einem politisches Ziel, einer gemeinsamen Kraftanstregnung, die wirklich etwas ver\u00e4ndern kann. Fangen wir selbst wieder an, an Bewegung zu glauben!<\/p>\n<p><strong>Vielen Dank an alle, die dieses Blog mit ihren Beitr\u00e4gen erm\u00f6glichen! <\/strong>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. Hier kannst Du uns auf\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/www.paypal.com\/donate\/?token=Sx7UO35_SDcAJtU34UUHgtD5jyv1zex9ZEMhfnkmUSKCOtBwgAd3VhsSD8v7GsW2W2ygw0&amp;country.x=DE&amp;locale.x=de_DE\">Paypa<\/a>l<\/strong>\u00a0unterst\u00fctzen. 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