{"id":11814,"date":"2020-04-17T09:46:18","date_gmt":"2020-04-17T07:46:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11814"},"modified":"2020-04-17T14:19:43","modified_gmt":"2020-04-17T12:19:43","slug":"ein-digitaler-csd-ist-kein-csd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11814","title":{"rendered":"Ein digitaler CSD ist kein CSD!"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Der Berliner <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/christopher-street-day\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Christopher Street Day <\/a>soll am 25. Juli in einer Onlinevariante stattfinden &#8211; das teilten das CSD-Team am Mittwochabend auf Anfrage des Tagesspiegel mit.<\/p>\n<p>Der CSD reagiert damit auf der Verbot von Gro\u00dfveranstaltungen bis mindestens zum 31. August, das\u00a0Bund und L\u00e4nder heute wegen der Coronakrise beschlossen haben.<\/p>\n<p>Man habe davon \u201eentt\u00e4uscht\u201c Kenntnis genommen, hei\u00dft es &#8211; dass der CSD 2020 am 25. Juli nicht wie geplant stattfinden wird, sei aufgrund der aktuellen Situation aber \u201enat\u00fcrlich verst\u00e4ndlich\u201c: \u201eDer Schutz von Menschenleben geht absolut vor.\u201c<\/p>\n<p>Um dennoch den Forderungen nach Gleichberechtigung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Deutschland und weltweit Ausdruck zu verleihen, arbeite man jetzt an einem Konzept, \u201ediese wirkm\u00e4chtig digital stellen zu k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/queerspiegel\/christoper-street-day-parade-abgesagt-csd-berlin-soll-online-stattfinden-das-reicht-nicht-allen\/25744332.html\">Tagesspiegel<\/a> vom 16.04.2020<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ich wei\u00df gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit der schlimmen Plattit\u00fcde mit den Menschenleben. Nat\u00fcrlich geht der Schutz vor Menschenleben vor, dieses &#8211; nicht nur im \u00fcbertragenen Sinne &#8211; Totschlagargument tut so, als w\u00e4re es zuletzt wirklich darum gegangen, ob der Berliner CSD im Juli wie geplant h\u00e4tte stattfinden k\u00f6nnen. Das h\u00e4tte er nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p>Dass der Berliner CSD e.V. also jetzt erst reagiert und sich entt\u00e4uscht zeigt, k\u00fcndet von einer Weltfremdheit, die eigentlich nicht \u00fcberbieten ist. Ist sie aber doch. Und damit kommen wir zum ersten Satz dieser Zeilen, also zur Bekanntmachung, der diesj\u00e4hrige Berliner CSD solle in einer &#8222;Online-Variante&#8220; stattfinden. Noch hirnrissiger als so zu tun, als habe man bis zum Schluss realistisch damit rechnen k\u00f6nnen, den CSD wie geplant durchzuf\u00fchren, ist es, den Eindruck zu erwecken, als k\u00f6nne man einen digitalen CSD abhalten. Nat\u00fcrlich kann man digital eine Menge machen. Das h\u00e4tte man \u00fcbrigens schon vor der Corona-Krise tun m\u00fcssen, etwa um die Community besser in das inhaltliche und organisatorische Geschehen des Pride zu integrieren.<\/p>\n<p>Aber ein digitaler CSD ist kein CSD. Er ist so ziemlich das Gegenteil davon. Wer einen digitalen CSD ausruft, sollte ganz schnell dar\u00fcber nachdenken, ob er \u00fcberhaupt verstanden hat, was ein CSD \u00fcberhaupt ist. Wer einen digitalen CSD ausruft, ist wohl schon zu lange in der Logik angekommen, dass es sich bei der Planung eines Prides vor allem um Eventplanung handelt. Der CSD als Marke, die irgendwo stattfinden muss. Dann halt im Internet. So ein Bl\u00f6dsinn. Ja, man kann eine Cola-Marke auch im Internet inszenieren. Aber man kann keine Cola im Internet trinken.<\/p>\n<p>CSDs sind keine Events, keine Konzerte, bei denen Veranstalter eine Zielgruppe ein Programm vorsetzen. Ja, es gibt Programm bei den CSDs, aber dieses hei\u00dft zu Recht &#8222;Rahmenprogramm.&#8220; Der eigentlich Kern der Prides besteht im physischen Zusammentreffen der Community. Jeder und jede ist Protagonist und Beobachter zugleich. Vor allem viele kleine Initiativen, vor allem Gruppen, die es eher schwer in die mediale Aufmerksamkeit schaffen, erreichen durch die CSDs die Menschen, die Unterst\u00fctzung\u00a0 und die Beachtung, von denen sie das ganze Jahr zehren.<\/p>\n<p>Und es geht eben darum, gemeinsam auf der Stra\u00dfe sein, gemeinsam den \u00f6ffentlichen Raum erobern. Auch wenn es\u00a0 nur f\u00fcr wenige Stunden, nur auf wenigen Stra\u00dfen ist: Es geht immer noch darum, sich etwas zu trauen. Viele LGBTI sind in ihrem Umfeld, die allermeisten sogar in ihrem Job nicht geoutet. Die CSDs sind also auch Beatmungsmaschinen: CSD hei\u00dft immer noch, die Luft &#8222;Out of the Closet&#8220; zu inhalieren. Frei atmen k\u00f6nnen und wom\u00f6glich die Entscheidung treffen, dies in Zukunft auch in allen Lebensbereichen tun zu wollen. Es geht also darum, sich zu sp\u00fcren, um Niederschwelligkeit, Zuf\u00e4lligkeit. Zuf\u00e4llige Begegnungen sind das Gegenteil von Algorithmen. Jede Aktivit\u00e4t, jede Begegnung im Internet hat zur Voraussetzung, dass ich mich vorher definiere, absichere, in einem erwartbaren Rahmen aufhalte und jeder und jede wei\u00df, dass ich mich durch einen Knopfdruck aus dem Geschehen entfernen kann.<\/p>\n<p>Auf dem CSD geht es darum, sich zu zeigen. Sich so zu zeigen. Sich im wahrsten Sinne zu verorten. Das unbeschreibliche Gef\u00fchl, gemeinsam zu erleben, was wir sonst nie erleben k\u00f6nnen: Mehrheit zu sein. Und noch unbeschreiblicher: Jeder und jede ist des anderen Schutz. Und fast noch unbeschreiblicher: Der und die andere sind zum allergr\u00f6\u00dften Teil Menschen, mit denen ich sonst nichts zu tun habe. Von denen ich aber unausgesprochen wei\u00df, was mich mit ihnen verbindet. So entsteht Community wegen und nicht trotz ihrer Gegens\u00e4tze, weil wir\u00a0 nicht nur unser eigenes Anderssein feiern, sondern auch das der anderen. Und diese Community \u00fcberlebt, weil wir uns in ihr immer wieder vergewissern. Wir schauen uns in die Augen, wir nehmen uns wahr, wir erleben, dass wir das, was wir sind, nicht alleine sind, auch wenn wir es v\u00f6llig unterschiedlich sind.<\/p>\n<p>Um beim Cola-Beispiel zu bleiben. Wenn es gerade keine Cola geben darf, gibt es mehrere M\u00f6glichkeiten: Man kann sagen, dann warten wir eben, bis das wieder m\u00f6glich ist. Wir verzichten und freuen uns umso mehr darauf, wenn es wieder geht.\u00a0 Oder wir verschieben, so wie es der K\u00f6lner CSD-Verein KLuST getan hat, der den Colognepride auf den Oktober verlegt hat. Oder man k\u00f6nnte fragen, unter welchen Bedingungen das Colatrinken denn unter jetzigen Bedingungen noch m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Denn wer sagt eigentlich, dass ein CSD per se eine Gro\u00dfveranstaltung ist? Zun\u00e4chst ist er ja im Kern eine Demonstration, beziehungsweise sollte er es sein. Was Artikel 8 des Grundgesetzes regelt, ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie:<\/p>\n<div>\n<div class=\"jnhtml\">\n<div>\n<blockquote>\n<div class=\"jurAbsatz\">Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Doch dieses Recht kann f\u00fcr &#8222;Versammlungen unter freiem Himmel&#8220; durch Gesetze beschr\u00e4nkt werden. Es wird also in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten immer wieder politisch und juristisch \u00fcberpr\u00fcft und erk\u00e4mpft werden m\u00fcssen, wie die Demonstrationsfreiheit in Einklang mit den Infektionsschutz-Regelungen zu bekommen ist. Erst gestern hat das <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/corona-demonstrationsrecht-101.html\">Bundesverfassungsgericht klargestellt<\/a>, dass pauschale Verbote von Demonstrationen nicht verfassungskonform sind. W\u00fcrde der Berliner CSD sich also zun\u00e4chst einmal als Demonstration statt als Event begreifen, m\u00fcsste ihm es jetzt darum gehen, sich zu \u00fcberlegen, wie Demonstrationsformen unter ver\u00e4nderten Bedingungen irgendwie m\u00f6glich sind. Denn der CSD ist ja kein Selbstzweck, keine Show, die irgendwie weitergehen muss. Die CSDs sind keine Konzertb\u00fchnen, sondern Motor unserer Emanzipationsbewegung und die <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11644\">Hilferufe aus Polen<\/a> haben ja in diesem Jahr besonders deutlich gemacht, wie gro\u00df die Erwartungen an diese Bewegung sind, gemeinsam daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen, dass LGBTI \u00fcberall besser und freier leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann kein CSD bis Ende August wie geplant stattfinden und diese Klarheit ist f\u00fcr alle Beteiligten wichtig. Aber nur, weil CSDs zuletzt oft wie Volksfeste stattfanden, hei\u00dft das ja nicht, dass CSDs Volksfeste sein m\u00fcssen. Nat\u00fcrlich werden wir nicht alle gleichzeitig auf die Stra\u00dfe k\u00f6nnen, aber vielleicht kann es ein Teil von uns, k\u00f6nnen wir es zeitversetzt, in Distanz zueinander, vielleicht in kleineren Einheiten machen, die, keine Ahnung wie, irgendwie miteinander verbunden sind. Vielleicht fahren wir unsere Forderungen und Botschaften durch die Innenst\u00e4dte auf Fahrzeugen, auf denen keine Leute stehen m\u00fcssen. Vielleicht fragen wir, ob wir unsere Botschaften in Schaufenster h\u00e4ngen k\u00f6nnen? Vielleicht malen wir unsere Regenbogen auf die Stra\u00dfe. Vielleicht klappt das auch alles nicht. Aber warum diskutieren wir nicht erstmal \u00fcber das Wie, bevor wir \u00fcber das Ob entscheiden?<\/p>\n<p>Als ich gestern solche Ideen auf Facebook diskutiert habe, habe ich sehr viele spannende Vorschl\u00e4ge erhalten, wie man den \u00f6ffentlichen Raum mit unseren Forderungen f\u00fcllen k\u00f6nnte, wie wir uns mit Abstand trotzdem begegnen k\u00f6nnen. Nein, das wird nicht einfach. Ja, wir m\u00fcssen ganz neu denken und uns Neues trauen. Aber es ist notwendig, weil unser Kampf notwendig ist. Und wenn wir es nicht k\u00f6nnten, w\u00e4ren wir nicht da, wo wir jetzt sind.<\/p>\n<p>Nur eines sollten wir nicht:<\/p>\n<p>Tun wir bitte nicht so, als ob ein CSD auch im Internet stattfinden k\u00f6nnte. \u2666<\/p>\n<div>\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<\/div>\n<p><em>Mehr zum Thema:<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=34005\">Stonewall war keine Onlinepetition<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11435\">Mein Vorschlag f\u00fcr einen wirklich politischen Berliner CSD 2020<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11644\">Dringender Hilferuf aus Polen an die deutsche Community und den Berliner CSD<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?cat=193\">Alle Beitr\u00e4ge zum Thema Corona und Community hier.<\/a><\/strong><\/p>\n<div>\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<p><em>Aktuell: In der neuen Folge meines <a href=\"https:\/\/queerkram.podigee.io\/\">QUEERKRAM<\/a>-Podcasts (<a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=35881\">pr\u00e4sentiert von queer.de<\/a>) erz\u00e4hlt Ralf K\u00f6nig \u00fcber das Zeichnen in Quarant\u00e4ne und dar\u00fcber, wie er gerade K\u00f6ln erlebt Er diskutiert mit mir \u00fcber Political Correctness und sagt, was ihn an den alten Bully-Herbig-Filmen st\u00f6rt. H\u00f6rt mal rein \u2026<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/queerkram.podigee.io\/4-neue-episode\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11784 size-full\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Facebook-Vorschau-Queer-KRAM-Ralf-K\u00f6nig.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Facebook-Vorschau-Queer-KRAM-Ralf-K\u00f6nig.jpg 1200w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Facebook-Vorschau-Queer-KRAM-Ralf-K\u00f6nig-300x158.jpg 300w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Facebook-Vorschau-Queer-KRAM-Ralf-K\u00f6nig-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Facebook-Vorschau-Queer-KRAM-Ralf-K\u00f6nig-768x403.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"630\" \/><\/a><\/p>\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<p><em><strong>Vielen Dank an alle, die dieses Blog mit ihren Beitr\u00e4gen gerade in diesen schweren Zeiten erm\u00f6glichen! <\/strong>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. 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