{"id":12249,"date":"2020-12-12T12:59:42","date_gmt":"2020-12-12T10:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12249"},"modified":"2020-12-24T16:19:11","modified_gmt":"2020-12-24T14:19:11","slug":"das-queere-glueck-der-digitalisierung-und-es-lebe-der-shitstorm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12249","title":{"rendered":"Das queere Gl\u00fcck der Digitalisierung. Und: Es lebe der Shitstorm!"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p class=\"western\">\u201e<i>Mother will never understand why you had to leave<br \/>\nBut the answers you seek will never be found at home<br \/>\nThe love that you need will never be found at home\u201c <\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"western\">hei\u00dft es in dem Song <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=88sARuFu-tc\">\u201eSmall Town Boy\u201c<\/a>\u00a0 von Bronski Beat mit Jimmy Sommerville, der ein 1984 ein Welthit wurde.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Gro\u00dfst\u00e4dte dieser Welt sind voll von Small Town Boys and Girls, die ihre D\u00f6rfer und Kleinst\u00e4dte verlassen haben, um dort die Liebe, die Anerkennung, die Freunde, den Sex und auch die Arbeit zu finden, in der sie sie selbst sein konnten. New York, London und Berlin w\u00e4ren nicht diese energetischen St\u00e4dte, die sie heute sind, w\u00e4ren sie nicht auch von der Energie der Kleinstadt-Schwulen, -Lesben und -Queers gepr\u00e4gt w\u00e4ren, die endlich raus mussten, die es sich und anderen zeigen wollten. Dass gro\u00dfst\u00e4dtische dieser St\u00e4dte ist zu einem gro\u00dfen Teil dieser Kleinstadt-Impuls: Sieht mich an. Ich bin, was ich bin.<\/p>\n<p class=\"western\">Bis vor wenigen Jahren galt f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der queeren Kids, dass sie dem Land den R\u00fccken kehren mussten. Oder sie mussten sich verstecken, erniedrigen lassen, ja, viele haben sich umgebracht oder sich zumindest mit dem Gedanken gequ\u00e4lt, oder dachten Ehen eingehen zu m\u00fcssen, mit denen sie sich selbst, ihre Partner und Kinder betrogen. Oder &#8211; nur nebenbei bemerkt \u2013 sie mussten Priester werden. Ja, die katholische Kirche hat nicht trotz, sondern wegen ihrer Schwulen \u00fcberlebt (<a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=487\"><em>mehr dazu hier im Blog<\/em><\/a>), sie war in vielen Gegenden hunderte Jahre konkurrenzloses Modell von Schwulsein auf dem Land.<\/p>\n<p class=\"western\">\u201eThe love that you need will never be found at home\u201c, dieser Satz aus dem Lied von 1984 gilt heute so nicht mehr. Und daran ist die Digitalisierung schuld. Gott sei Dank! Dass das so ist, liegt nicht nur daran, dass man dank der digitalen Angebote nun auf dem Land auch als Minderheit Sex, Freunde und Gleichgesinnte finden kann. Es liegt grunds\u00e4tzlich daran, dass man mit dem, als das, was man ist, nicht mehr alleine ist. Im globalen Village ist niemand alleine, zumindest in dem Sinn, dass man im Gegensatz zu fr\u00fcher nicht nur ahnen, sondern auch wissen kann, dass es Menschen gibt, die \u00e4hnlich ticken, wie man selbst.<\/p>\n<p class=\"western\">Und damit ich nicht falsch verstanden werde: Das Internet ersetzt keine wirkliche menschliche N\u00e4he und W\u00e4rme. Nat\u00fcrlich ist das Internet auch die H\u00f6lle, es hat zur Vereinsamung, zu Polarisierung, Kommerzialisierung, zur Hetzte gegen Minderheiten beigetragen. Mobbing hat durch die Digitalisierung eine ganz andere Dimension bekommen. In manchen Gegenden der Welt f\u00fchrt sie auch dazu, dass LGBTI gebrandmarkt und gejagt werden. Und nat\u00fcrlich besteht nicht nur woanders, sondern auch bei uns immer die Gefahr, dass unsere digitalen queeren Spuren uns in autorit\u00e4reren Zeiten zum Verh\u00e4ngnis werden. All das ist mir sehr bewusst und ich m\u00f6chte es nicht verharmlosen.<\/p>\n<p class=\"western\">Aber ich m\u00f6chte an dieser Stelle trotzdem einmal feiern, was durch Vernetzung und Digitalisierung alles f\u00fcr die St\u00e4rkung von Vielfalt und freier Selbstbestimmung erreicht worden ist.<\/p>\n<p class=\"western\">Wahrscheinlich ist es den meisten Heterosexuellen gar nicht bewusst, wie sehr sie von Geburt an mit den Signalen einer heteronormativen Welt beschallt wurden und werden, wie sehr ihr Spielzeug, ihre Anziehsachen, ihre Gute-Nachtgeschichten, ihre M\u00e4rchen, ihre Kinderserien, wie sehr fast jeder Werbespot im Fernsehen im Kino eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit vorgibt, die eben nur eine heterosexuelle Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist. Und wie umgekehrt f\u00fcr all die, die nicht so sind, die schon als Kinder f\u00fchlen, dass sie irgendwie anders sind, all diese Signale auch eine Ma\u00dfregelung sind, anders sein zu sollen, als man ist. Diese Ma\u00dfregelungen, dieses permanente \u201edu bist anders, du bist nicht so, wie man sein soll\u201c hat einen enormen Einfluss auf das Wohlbefinden, ja sogar auf das \u00dcberleben von Angeh\u00f6rigen sexueller Minderheiten.<\/p>\n<p class=\"western\">Wir denken, heute in Zeiten der Ehe f\u00fcr alle ist das kein Thema mehr. Doch, das stimmt nicht. Diskriminierung findet heute in breitem Ma\u00dfe statt, sie ist nur allt\u00e4glicher, sublimer, netter geworden. Man hat ja nichts gegen Homosexuelle. Aber! Und das wirkt, sch\u00fcchtert ein, macht krank und mindert die Chancen in Alltag und Beruf.<\/p>\n<p class=\"western\">Aber es wird besser. Die Digitalisierung hat es m\u00f6glich gemacht, dass niemand mehr alleine in einem Village ist. Vor allem aber, dass man wei\u00df, dass man nicht alleine ist. Durch das Internet sind Kids heute nicht mehr abh\u00e4ngig sind von den Rollenbildern, die ihnen die Bildungssysteme und einige Massenmedien immer noch vorsetzen. Jeder wei\u00df nicht nur, dass es andere gibt, die genau so denken und f\u00fchlen (und alleine das ist schon verdammt viel wert!), sondern auch, dass und wie es m\u00f6glich ist, mit diesen anderen austauschen und verb\u00fcnden zu k\u00f6nnen. Die Digitalisierung hat Individuen gest\u00e4rkt, weil sie sich zu Identit\u00e4ten zusammenschlie\u00dfen und organisieren k\u00f6nnen. Noch vor wenigen Jahren gab es etwa in Deutschland kaum Repr\u00e4sentation und Organisation von trans Menschen und Gruppen. Dass sich das ge\u00e4ndert hat, ist auch den digitalen M\u00f6glichkeiten zu verdanken.<\/p>\n<p>Durch die gro\u00dfen Streamingdienste sind nun endlich auch vielf\u00e4ltige Minderheiten- und Nischenthemen in gro\u00dfen Film- und Serienproduktionen m\u00f6glich, die sich nicht f\u00fcr ein Mainstreampublikum verbiegen m\u00fcssen. Durch die digitale Erreichbarkeit von Minderheiten und Nischen-Zuschauer*innen auf der ganzen Welt bilden diese einen ausreichend gro\u00dfen Markt, der es den Streamingdiensten nicht nur erm\u00f6glicht, starke Stoffe etwa f\u00fcr LGBTI zu produzieren, sondern ihnen auch f\u00fcr relativ wenig Geld zug\u00e4nglich zu machen. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck, dass sich heutige Kids nicht mehr in der \u00f6ffentlich-rechtlichen Welt der Fernseh-Nonnen und Bergdoktoren und der weitgehend gut gemeinten aber unterm Strich so schrecklich spie\u00dfigen und sexualfeindlichen hetero-moralisierender Jugendprogramme zurechtfinden m\u00fcssen. Ja, es w\u00e4re gar nicht so sehr \u00fcbertrieben, den Macher*innen der Netflix-Serie <a href=\"https:\/\/noizz.de\/serien\/als-jugendliche-hatten-wir-die-netflix-serie-sex-education-fur-unsere-aufklarung\/ds214e9\"><em>Sex Education<\/em><\/a> einen Friedensnobelpreis zu verleihen daf\u00fcr, dass junge Leute nicht mehr so sehr im Krieg mit ihrem K\u00f6rper stehen m\u00fcssen und damit ja auch <a href=\"https:\/\/literaturkritik.de\/id\/16246\">perspektivisch<\/a> gesehen oft genug auch mit dem Rest der Welt. Wer h\u00e4tte vor ein paar Jahren gedacht, dass so etwas wie <a href=\"https:\/\/monami.hs-mittweida.de\/frontdoor\/deliver\/index\/docId\/8545\/file\/BACHELORARBEIT_SavannahBrandt_FINALVERSION.pdf\"><em>Orange Is The New Black<\/em><\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.br.de\/puls\/themen\/popkultur\/serie-pose-trans-netflix-100.html\"><em>Pose<\/em><\/a> m\u00f6glich ist? Kommende Wissenschaftler*innen-Generationen werden hoffentlich mal herausfinden, wie diese Programme weltweit den aufrechten Gang queerer Menschen auch in den abgelegensten Ecken dieses Planeten bef\u00f6rdert haben.<\/p>\n<p class=\"western\">Aber die digitale Welt bringt uns LGBTI auch in eine absurde Situation. In meiner Kleinstadt habe ich mein erstes Auto, den alten gr\u00fcnen VW-Golf meiner Mutter, immer ein paar Stra\u00dfen weiter weg von der Schwulenbar geparkt. Das haben wir damals alle so gemacht. Nicht nur, weil wir nicht wollten, dass unsere Autos dort gesehen wurde. Sondern auch, weil wir dachten, dass die Polizei sich die Kennzeichen vor der Bar aufschreibt, und wir in Rosa Listen gef\u00fchrt w\u00fcrden. Das war zwar Ende der 1980er etwas paranoid, zeigt aber, wie sehr der Schutz unserer Identit\u00e4t auch der Schutz unserer Daten und unserer \u2013 heute w\u00fcrde man sagen &#8211; \u201eBewegungsprofile\u201c war.<\/p>\n<p class=\"western\">Heute scheint es genau umgekehrt zu sein. Wir f\u00fcttern unsere Daten in globale, m\u00e4chtige Systeme und f\u00fchlen uns dadurch gest\u00e4rkt, weil diese Systeme uns st\u00e4rken.<\/p>\n<p class=\"western\">Daten kennt keine Moral. Das ist auf der einen Seite beunruhigend. Aber aus emanzipatorischer Sicht erst einmal eine Riesenchance. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat 2017 entschieden, dass das geltende Personenstandsrecht ein Versto\u00df gegen das allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht sowie das im Grundgesetz geregelte Diskriminierungsverbot darstellt. Es scheint, dass die Bev\u00f6lkerung \u2013 im Gro\u00dfen und Ganzen &#8211; ziemlich okay mit der &#8222;dritten Option&#8220; ist. W\u00e4re das auch so, wenn es auf Facebook nicht schon seit Jahren 60 verschiedene M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Beschreibung des eigenen Geschlechts geben w\u00fcrde? W\u00e4re der viel entspanntere Umgang mit dem Thema sexuelle Identit\u00e4t heute auch m\u00f6glich, wenn die Technik, mit der wir jeden Tag umgehen, uns nicht gelehrt h\u00e4tte, dass Identit\u00e4t etwas ist, das wir einfach anklicken, also ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen, also etwas ist, wozu wir uns entscheiden k\u00f6nnen? Dass wir verschiedene Profile, Identit\u00e4ten haben k\u00f6nnen, dass wir in verschiedenen Kontexten verschiedene Pers\u00f6nlichkeiten sein k\u00f6nnen? Dass wir stark sein k\u00f6nnen, indem wir unser Gesicht zeigen und auch wir stark wir sein k\u00f6nnen, wenn wir anonym sind?<\/p>\n<p class=\"western\">Ja, ich wei\u00df, die Anonymit\u00e4t im Internet macht dieses auch zu einer riesigen Kloake und ich m\u00f6chte nicht verharmlosen, welche Gewalt durch das anonyme Hassen und Aufwiegeln geschieht. Und doch ist Anonymit\u00e4t auch ein wichtiger Schutz f\u00fcr die, die Schutz brauchen. Ich bin mir sicher, dass wir die wichtige Sichtbarkeit von trans Menschen und trans Themen, die es nun endlich gibt, nicht h\u00e4tten, wenn trans Menschen nicht auch durch die M\u00f6glichkeit gehabt h\u00e4tten, im Internet ihre Identit\u00e4t auch anonym suchen, finden, reflektieren und st\u00e4rken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\">Ich bin nicht naiv. Auch wenn Daten keine Moral haben, so k\u00f6nnen doch Algorithmen sich gegen alles und jeden wenden. Und Digitalisierung ist nicht nur Freiheit, sondern auch Kontrolle, Zwang, Ausbeutung. Tech-basierte Unternehmen sind nat\u00fcrlich nicht per se bessere Unternehmen. Doch weil auch hier &#8211; besonders in Deutschland &#8211; so oft die Kehrseite beschworen wird, m\u00f6chte ich auch hier den Blick auf den Benefit f\u00fcr Minderheiten, f\u00fcr Vielfalt richten:<\/p>\n<p class=\"western\">Nicht nur aus Sicht der MitarbeiterInnen und Mitarbeiter, weil es nun m\u00f6glich ist, Individuen und ihre Leistungen besser von diskriminierenden Strukturen zu trennen. Sondern auch auf Kundenseite. So schlimm der Zwang bestimmter Dienstleister auch ist, sich der permanenten Bewertung von Kunden zu stellen, so sehr hat dieses System auch das selbstbewusste Agieren von Minderheiten bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein Uber-Fahrer kann sich heute nicht erlauben, Dragqueens anzufeinden oder vor die T\u00fcr zu setzen, ohne mit Konsequnzen rechnen zu m\u00fcssen. Ich bin mir sicher: Bis vor wenigen Jahren haben sich auch lesbische und schwule P\u00e4rchen im Taxi weitaus weniger getraut, Hand in Hand zu sitzen, so wie es Heteros selbstverst\u00e4ndlich tun, ohne dar\u00fcber nachzudenken. Ich bin mir sicher, dass homosexuelle Paare dank digitaler Buchungs- und Bewertungsportale heute mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein in Hotels einchecken. Was so banal klingen mag, ist es nicht, denn hier geht es darum, dass krankmachender und l\u00e4hmender Stress wirksam abgebaut wurde. Es ist ein Paradigmenwechsel eingetreten: Nicht sie, sondern die Diskriminierer in Hotels, Restaurants, Uber- oder Taxi-Autos oder anderer Dienstleistungen sind es, die sich im Fall einer Diskriminierung zu rechtfertigen haben. Die Macht, die Kunden heute haben, ist oft gespenstisch, aber f\u00fcr Minderheiten f\u00fchrt immer mehr zu gerechter und ges\u00fcnderer Teilhabe am \u00f6ffentlichen Leben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Und auch deshalb, auch wenn es provokant klingt: <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Lang lebe der Shitstorm! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nein, ich meine nicht den unreflektierten, wilden Massenreflex auf eine irgendeine zuf\u00e4llige Nichtigkeit. Doch vieles, was wir als Shitstorm bezeichnen ist der berechtigte Protest vieler Individuen. Oft gegen Sexismus, Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ein Shitstorm ist \u2013 sofern er nicht technisch und medial manipuliert und verst\u00e4rkt wird &#8211; eben keine gesteuerte Kampagne, sondern das genaue Gegenteil. Nur weil viele Individuen nun eine gemeinsame Stimme haben, ist deren geb\u00fcndelter Protest noch lange nicht unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig war bisher die Macht, mit der gro\u00dfe Institutionen und Marken gesellschaftliche Normen zementieren konnten. Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig war auch die Macht von Diskriminierern die es fr\u00fcher gewohnt waren, unbehelligt nach unten treten zu k\u00f6nnen und jetzt nicht damit klarkommen k\u00f6nnen, dass zur\u00fcckgetreten wird. (Beispiele hier im Blog: Siehe <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11215\">Dieter Nuhr<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?tag=annegret-kramp-karrenbauer\">AKK<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?tag=friedrich-merz\">Friedrich Merz<\/a>).\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig war die Ohnmacht von Minderheiten, die sich mit dieser Macht abfinden m\u00fcssen. Dank die digitalen M\u00f6glichkeiten hat sich das ge\u00e4ndert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nein, durch die Digitalisierung wird die Welt nicht automatisch eine diversere, bessere. Dazu bedarf es nat\u00fcrlich Regeln, Strukturen und vor allem Menschen, die, die es gut meinen und gut machen. Nichts passiert von selbst, alles muss erk\u00e4mpft und auch verteidigt werden. Und doch d\u00fcrfen wir nicht untersch\u00e4tzen, welche befreiende Kraft von dem ausgeht, was heute Dank der digitalen Revolution m\u00f6glich ist. Und was es bedeutet, dass wir schon heute sagen k\u00f6nnen:\u00a0<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-weight: 400;\">The answers you seek can even be found at home!<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><em>Folgt mir auf\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/nollendorfblog\">\u00a0Twitter<\/a>, Instagram\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>(<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/insta_johanneskram\/\">@insta_johanneskram<\/a>) und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Nollendorfblog-459879804081681\">Facebook<\/a>!<\/em><\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<p><em><strong>V<\/strong><\/em><em><strong>ielen Dank an alle, die dieses Blog mit ihren Beitr\u00e4gen gerade in diesen schweren Zeiten erm\u00f6glichen!\u00a0<\/strong>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. 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