{"id":12429,"date":"2021-02-06T18:19:33","date_gmt":"2021-02-06T16:19:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12429"},"modified":"2021-07-11T21:37:05","modified_gmt":"2021-07-11T19:37:05","slug":"schauspielerinnen-coming-out-der-kampf-beginnt-erst-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12429","title":{"rendered":"Schauspieler*innen-Coming-out: Der Kampf beginnt erst jetzt!"},"content":{"rendered":"<p>Die Heftigkeit, mit der den 185 Schauspieler*innen gerade vorgehalten wird, wie wenig mutig und noch weniger notwendig ihre <a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/kunst\/schauspielerinnen-schauspieler-coming-out-89811?reduced=true\">Coming-out-Aktion<\/a> war, ist der beste Beweis daf\u00fcr, wie notwendig und mutig sie war.<\/p>\n<p>Auf welt.de gibt es unter dem entsprechenden dpa-Artikel \u00fcber die Aktion #Actout mittlerweile \u00fcber 600 Kommentare. Doch eigentlich gibt es nur einen.<\/p>\n<p>Und der geht ungef\u00e4hr so:<\/p>\n<p>&#8222;Warum werden wir mit so einer unwichtigen Information bel\u00e4stigt? Die spielen sich doch nur unn\u00f6tig auf.&#8220;<\/p>\n<p>Hunderte Statements und fast alle sind Homo- und Transphobie in Reinform, weil hier aus Opfern T\u00e4ter gemacht werden: Hier wird nicht nur die vorhandene Diskriminierung geleugnet, sondern auch noch zus\u00e4tzlich unterstellt, dass es den Betroffenen gar nicht darum geht, einen Missstand zu beheben, sondern einen Vorteil zu erreichen. Demnach sind es nicht Homosexuelle und trans* Menschen, die sich gegen diskriminierende Strukturen der Mehrheitsgesellschaft wehren m\u00fcssen. Es ist die Mehrheitsgesellschaft, die sich gegen Homosexuelle und trans* Menschen wehren muss!<\/p>\n<p>Doch machen wir uns nichts vor: Dieses Falsch-Verst\u00e4ndnis der tats\u00e4chlichen Situation queerer Menschen in Deutschland ist nicht nur Standard bei der konservativen bis reaktion\u00e4ren Stammklientel der Kommentar-Kellers von welt.de. Das Gerede von den Homos, die sich zu wichtig nehmen, ist Usus auch bei denjenigen, die felsenfest davon \u00fcberzeugt sind, Alliierte im LGBTI-Emanzipationskampf zu sein.<\/p>\n<p>Es ist bezeichnend, dass dieses Massen-Coming-out ausgerechnet in der Branche notwendig scheint, deren Personal sich in ganz besonderem Ma\u00dfe als aufgekl\u00e4rt und liberal verortet, was offensichtlich die Schwierigkeit des Coming-outs nicht vermindert hat: Sich liberal f\u00fchlende Heteros sind ganz oft der Meinung, dass es schon eine Gro\u00dftat von ihnen ist, mit queeren Menschen befreundet oder kollegial verbunden zu sein, ohne &#8222;damit&#8220; ein Problem zu haben. Im Umkehrschluss erwarten sie dann oft, dass &#8222;das&#8220; kein Thema sei. Queer sein ist supi, aber bitte privat und nicht in der \u00d6ffentlichkeit. Dass eine solche Erwartung besonders problematisch in einer Branche ist, der es um das Gestalten von \u00d6ffentlichkeit geht, liegt auf der Hand.<\/p>\n<p>Das \u00f6ffentlich-rechtliche System in Deutschland ist eine Errungenschaft, die es zu verteidigen gilt \u2013 umso mehr in Zeiten von Populismus und dem Gerede von L\u00fcgenpresse. Doch das \u00f6ffentlich-rechtliche System, das lange Jahre nicht nur \u00fcber Fernseh- sondern mittels Co-Finanzierungen auch \u00fcber einen Gro\u00dfteil der deutschen Filminhalte und -besetzungen mitentschieden hat, ist der queeren Sichtbarkeit mit zum Verh\u00e4ngnis geworden. Der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk ist so m\u00e4chtig ausgestattet, weil er eine demokratief\u00f6rdernde Aufgabe hat, die unter anderem darind besteht, Vielfalt zu gew\u00e4hrleisten. Doch dem ist der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk nicht nur nicht gerecht geworden. Dass ein solches Massen-Coming-Out notwendig und auch m\u00f6glich war, zeigt den immensen Leidensdruck. Es macht deutlich, dass der \u00d6R fast schon zu einer Art Kartell gegen die Sichtbarkeit queerer Menschen geworden ist, da er die Macht, die er eigentlich besitzt, um Vielfalt zu f\u00f6rdern, dazu missbrauchte, sie zu erschweren.<\/p>\n<p>Zwar gibt es viele Menschen in diesen Anstalten, die ihr Bestes tun und denen bewundernswerte diverse Inhalte gelingen. Doch nach allem, was man immer wieder h\u00f6rt, m\u00fcssen diese Inhalte meist hart erk\u00e4mpft werden. Eigentlich m\u00fcsste es andersherum sein: Die Intendant*innen m\u00fcssten mit mutigen Diversity-Initiativen vorangehen. Doch in den Funkh\u00e4usern gibt es meist nicht einmal das Mindestma\u00df an Diversity-Management, das man heute mittlerweile schon von einem mittelst\u00e4ndigen Unternehmen erwartet. Und das sind Organisationen, die sich nicht auf ihre Fahnen schreiben, irgendwie Demokratie-relevant zu sein.<\/p>\n<p>Dass sich die m\u00e4chtige Produktionsfirma Ufa unter ihrem (schwulen) Chef Nico Hofmann Ende letzten Jahres einer <a href=\"https:\/\/www.ufa.de\/karriere\/arbeiten-bei-der-ufa\/ufa-erstes-deutsches-unterhaltungsunternehmen-mit-diversitaets-selbstverpflichtung\">Selbstverpflichtung<\/a> zu mehr Diversit\u00e4t vor und hinter der Kamera verpflichtet hat, ist ein enorm wichtiger Schritt. Aber er zeigt auch, wie problematisch das Gebaren der Sender ist, da es ja eigentlich Aufgabe der Auftraggeber und nicht der &#8222;Zulieferer&#8220; sein m\u00fcsste, Werte und Standards festzulegen.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Coming-out-Aktion der Schauspieler*innen besch\u00e4mt nicht nur den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern ist auch ein Indiz daf\u00fcr, dass seine Macht schwindet. Durch die Konkurrenz der Streamingdienste k\u00f6nnen heute Filme und Serien immer mehr an den Geldern und Entscheidungsstrukturen des \u00f6ffentlichen-rechtlichen Rundfunks vorbei produziert werden.<\/p>\n<p>Aber trotzdem f\u00e4ngt der Kampf um Sichtbarkeit und Diversit\u00e4t in den Medien jetzt gerade erst an. Auf #Actout hat au\u00dfer den LGBTI- und K\u00fcnstlerinnen-Communities fast niemand gewartet, wie das laute Schweigen der allermeisten kulturellen und medialen Eliten nahelegt. In den n\u00e4chsten Wochen und Monaten wird viel Lobbyismus und Aufkl\u00e4rungsarbeit notwendig sein. Das Sch\u00f6ne dabei ist, dass der Kampf um Sichtbarkeit und Repr\u00e4sentanz jetzt nicht mehr nur von einigen Wenigen gemeistert werden muss. Das bedeutet auch, dass niemand zur Aktivist*in werden muss, um aktiv f\u00fcr seine Interessen und die der anderen einzustehen. Wenn jede der 185 Personen immer mal wieder ausspricht, was n\u00f6tig ist, dann ist das schon eine ganze Menge und sehr viel mehr, als in den letzten Jahren m\u00f6glich war. Jede*r kann dazu beitragen, dass auf diese bewundernswerte Aktion wirkliche Ver\u00e4nderungen folgt.<\/p>\n<p>Doch schon jetzt zeigt sich, dass das nicht einfach wird. In einer niederschmetternden Kritik der Coming-out-Aktion zieht beispielsweise die FAZ- Feuilletonchefin Sandra Kegel die Legitimation der &#8222;vierzehnseitige Klage&#8220; ganz grunds\u00e4tzlich in Zweifel. Dass Homophobie im deutschen Feuilleton genau so zu Hause ist wie am Stammtisch, ist nicht neu. Dass die dahinterstehende Logik jedoch so deckungsgleich ist, ist besorgniserregend.<\/p>\n<p>Kegel schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>Nat\u00fcrlich lassen sich Gegenbeispiele von Hollywood bis \u201eSoko\u201c finden, und dass Unterzeichner wie\u00a0Ulrich Matthes, der nat\u00fcrlich ungez\u00e4hlte Familienv\u00e4ter spielte, oder auch Udo Samel, Mavie H\u00f6rbiger oder Maren Kroymann an Unterbesch\u00e4ftigung litten aufgrund verschlossener T\u00fcren, hat ihre Dauerpr\u00e4senz nicht vermuten lassen. Wom\u00f6glich sind ja die T\u00fcren, die sie \u201eaufmachen wollen\u201c, bereits sperrangelweit offen.<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr mich ist schwer einzusch\u00e4tzen, ob sich Sandra Kegel hier bewusst d\u00fcmmer macht, als sie ist, oder ob sie gar nichts von den Umst\u00e4nden verstanden hat, \u00fcber die sie hier schreibt. Denn niemand hat je bezweifelt, dass Schauspieler*innen wie Ulrich Matthes, Udo Samel und Mavie H\u00f6rbiger heterosexuelle Familienv\u00e4ter und -m\u00fctter spielen. Das Problem liegt genau andersherum, wie auch die \u00dcberschrift der Aktion &#8222;Wir sind schon da&#8220; unterstreicht: Dass sich die meisten dieser Schauspieler*innen eben wegen dieser Rollen oft nicht trauen in einer breiten \u00d6ffentlichkeit ihre sexuelle Identit\u00e4t zu offenbaren, wie das heterosexuelle Schauspieler*innen bedenkenlos permanent tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dass selbst der Leiterin eines der angesehensten deutschen Feuilletons zu einer Aktion gegen Homophobie nur Homophobie einf\u00e4llt, ist ersch\u00fctternd. Aber es ist auch gut zu wissen, woran man ist.<\/p>\n<p>Auch das ist ein Verdienst von #Actout.<\/p>\n<p>\u2666<\/p>\n<p><em>Update: <\/em><\/p>\n<p>Hier <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?cat=198\">alle Beitr\u00e4ge zum Thema #ActOut<\/a>, die nach diesem Blogpost erschienen sind.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/queerkram.podigee.io\/19-neue-episode\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12665\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Teaser-Queerkram-Foto-Actout-300x130.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Teaser-Queerkram-Foto-Actout-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Teaser-Queerkram-Foto-Actout.jpg 696w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><\/a><em>Update 27. Februar 2021:<\/em><\/p>\n<p>In meinem Podcast habe ich mit den beiden #ActOut-Initiator*innen, der Schauspieler*in Karin Hanczewski (&#8222;Tatort&#8220;) und ihrem Kollegen Godehard Giese (&#8222;Babylon Berlin&#8220;) \u00fcber ihre Initiative gesprochen: Die bewegende Entstehungsgeschichte, die Reaktionen und was nun passieren soll. Der von queer.de pr\u00e4sentierte QUEERKRAM-Podcast l\u00e4sst sich auch auf allen gro\u00dfen Podcast-Portalen und Apps abspielen.<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Weitere Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/p>\n<p><em>Rede anl\u00e4sslich zur Gr\u00fcndung der Queer Media Society:<\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=10018\">Queer in den Medien: Homosexualit\u00e4t ist keine Privatsache!<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Im Theatermagazin habe ich 2018 \u00fcber Homophobie in Theater, Fernsehen und Film geschrieben und Coming-outs von Schauspieler*innen geschrieben. Ich bin sehr froh, dass sich die \u00dcberschrift von damals jetzt \u00fcberholt hat. Sie lautete:<\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">J<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">eder sp<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">ringt f<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">\u00fcr sich<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\"> allein.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Alle Beitrage zur <strong><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?tag=faz\">Homophobie und Queerfeindlichkeit der FAZ gibt es hier.<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p><strong><em>Folgt mir auf\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/nollendorfblog\">Twitter<\/a>, Instagram\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>(<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/insta_johanneskram\/\">@insta_johanneskram<\/a>) und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Nollendorfblog-459879804081681\">Facebook<\/a>!<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong style=\"color: #ff0000;\"><em>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. 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Oder hier ein\u00a0freiwilliges Unterst\u00fctzerabo\u00a0abschlie\u00dfen:<\/em><\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<div class=\"\" dir=\"auto\">\n<div id=\"jsc_c_1o0\" class=\"ecm0bbzt hv4rvrfc e5nlhep0 dati1w0a\" data-ad-comet-preview=\"message\" data-ad-preview=\"message\">\n<div class=\"j83agx80 cbu4d94t ew0dbk1b irj2b8pg\">\n<div class=\"qzhwtbm6 knvmm38d\">\n<div class=\"o9v6fnle cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q\">\n<div dir=\"auto\">\n<div class=\"ecm0bbzt e5nlhep0 a8c37x1j\">\n<div class=\"o9v6fnle cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql\">\n<div dir=\"auto\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/nollendorfblog\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8327\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/steady_button-linke.png\" sizes=\"auto, (max-width: 966px) 100vw, 966px\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/steady_button-linke.png 966w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/steady_button-linke-300x47.png 300w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/steady_button-linke-768x119.png 768w\" alt=\"\" width=\"966\" height=\"150\" \/><\/a><em>Mehr dazu:\u00a0<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=8291\">Das Nollendorfblog braucht Deine Unterst\u00fctzung<\/a><\/em><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Heftigkeit, mit der den 185 Schauspieler*innen gerade vorgehalten wird, wie wenig mutig und noch weniger notwendig ihre Coming-out-Aktion war, ist der beste Beweis daf\u00fcr, wie notwendig und mutig sie war. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12431,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[196,198,194,98,74],"tags":[34,200],"class_list":["post-12429","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-196","category-actout","category-coming-out","category-film-theater","category-medien","tag-faz","tag-sandra-kegel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12429"}],"version-history":[{"count":42,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12754,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12429\/revisions\/12754"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}