{"id":12466,"date":"2021-02-07T08:00:23","date_gmt":"2021-02-07T06:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12466"},"modified":"2021-07-11T21:34:22","modified_gmt":"2021-07-11T19:34:22","slug":"coming-out-dieter-hallervorden-attackiert-schauspielerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12466","title":{"rendered":"Coming-out: Dieter Hallervorden attackiert Schauspieler*innen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es w\u00e4re einfacher, wenn das typisch deutsche Gesicht der Homophobie ein schlechtgelauntes, verbiestertes und aggressives w\u00e4re. Es w\u00e4re einfacher, wenn das typisch deutsche Gesicht der Homophobie f\u00fcr einen Mangel an Bildung stehen w\u00fcrde. Es w\u00e4re einfacher, wenn das typisch deutsche Gesicht der Homophobie zu Menschen geh\u00f6ren w\u00fcrde, die nichts mit Homosexuellen zu tun haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber so ist es leider nicht. Das typisch deutsche Gesicht der Homophobie geh\u00f6rt zu jedermann. Und da es auch zu den Netten geh\u00f6rt, den Sympathietr\u00e4gern, bei denen sich alle sicher sind, dass der oder die ganz bestimmt nichts gegen Homos hat, bleibt die Homophobie eine der unverw\u00fcstlichen Konstanten der deutschen Leitkultur.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12429\"><span style=\"font-weight: 400;\">Gestern habe ich dar\u00fcber geschrieben<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, wie sehr sich von Stammtisch bis Feuilleton die homophoben Impulse derer \u00e4hneln, die die gro\u00dfe #Actout Coming-out-Aktion von 185 Schauspieler*innen als nicht notwendig und nicht mutig bezeichnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Doppelargument dieser T\u00e4ter-Opfer-Umkehr ist immer das gleiche:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt gar keine Diskriminierung mehr, gegen die man ank\u00e4mpfen m\u00fcsste.<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wer trotzdem dagegen ank\u00e4mpft, tut das nur, um sich in den Vordergrund zu schieben.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">So oder \u00e4hnlich kann man es immer wieder in Reden von AfD-Politikerinnen h\u00f6ren, die gegen jede Ma\u00dfnahme zur Antidiskriminierungspolitik wettern, weil hierdurch angeblich keine Missst\u00e4nde beseitigt, sondern Privilegien geschaffen w\u00fcrden. Dass auch ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung \u00e4hnlich denkt, wird gerne verdr\u00e4ngt. Und noch mehr verdr\u00e4ngt wird, dass diese &#8222;schrecklich-nette&#8220; Homophobie auch im Freundes- und Berufsumfeld queerer Menschen sehr pr\u00e4sent ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie pr\u00e4sent, das hat die #Actout -Aktion der Schauspieler*innen in den letzten Tagen schmerzlich gezeigt: Gerade auch Menschen, die professionell wie menschlich mit Schauspiel und Schauspieler*innen zu tun haben, fallen jetzt den K\u00fcnstler*innen in den R\u00fccken. \u00dcber das besonders traurige Beispiel der<\/span><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12429\"> <span style=\"font-weight: 400;\">FAZ- Feuilletonchefin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> Sandra Kegel habe ich gestern geschrieben. Doch da der Tiefpunkt der anti-queeren Emp\u00f6rung offensichtlich noch nicht erreicht war, sah sich Dieter Hallervorden, der (vermutlich heterosexuelle) Schauspieler und Chef des Berliner Schlosspark-Theaters, in einer<\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/johann.fohl\/posts\/10157323191322531\"> <span style=\"font-weight: 400;\">Facebook-Diskussion<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> gestern zu folgendem Kommentar veranlasst:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-weight: 400;\">Wo ist da der Sturm?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wowereit hat sich vor Jahren geoutet und ist dennoch zu Recht Regierender B\u00fcrgermeister geworden. Niemand ist einfach nur anders, sondern in meinen Augen besonders, ganz einfach und durchaus positiv gemeint: besonders!!!!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber niemand sollte mit seiner Besonderheit meinen, es besonders in den publizit\u00e4ren Vordergrund zu r\u00fccken. Es gilt einfach: Jedem das Seine!<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ob solche Attacken eher aus Unwissenheit oder aus B\u00f6sartigkeit erfolgen, ist dabei nebens\u00e4chlich. Denn jeder, der das Interview im SZ-Magazin gelesen oder deren weit verbreitete Statements anderswo gelesen hat, sollte eigentlich keinen Zweifel an den Absichten der Schauspieler*innen haben. Und jeder in der Branche sollte eigentlich sowieso dar\u00fcber Bescheid wissen, wie sehr der Druck, sich nicht outen zu sollen, sowohl das Privatleben als auch die Karriere angreift.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Und zu Hallervorden speziell:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ob man von einem deutschen Theaterintendanten erwarten kann, dass er um &#8222;Jedem das Seine&#8220; als die Inschrift vor dem KZ Buchenwald wei\u00df, sei dahingestellt. (Der Theaterregisseur und -autor Falk Richter hat Hallervorden auf Facebook darauf hinwiesen, bis jetzt wurde der Post aber nicht ge\u00e4ndert.) Aber auch ohne Nazi-Bezug ist Hallervordens &#8222;Argument&#8220; brutal: Homosexuelle sollen das machen, was ihnen zusteht. Was bitte soll das sein?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die queer-j\u00fcdische Berliner S\u00e4ngerin und Komponistin Lili Sommerfeld schreibt Hallervorden auf Facebook:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn Sie in Zukunft unsicher sind, ob ihre &#8222;Meinung&#8220; menschenfeindlich und diskriminierend ist, setzen Sie doch zur \u00dcberpr\u00fcfung einfach mal &#8222;Jude&#8220; statt &#8222;anders\/schwul\/queer&#8220; ein. In der Regel haben die Deutschen beim Thema Juden mittlerweile ein ganz gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, was geht und was nicht. Andererseits schreiben Sie &#8222;Jedem das Seine!&#8220;. Vielleicht hab ich da also zu viel von Ihnen erwartet.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Hallervorden ist kein Monster. Er ist ein Durchschnittsgesicht dieser Gesellschaft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht haben wir alle von dieser Gesellschaft zu viel erwartet. Auch deshalb ist es h\u00f6chste Zeit f\u00fcr #Actout!<\/span><\/p>\n<p>\u2666<\/p>\n<p><em>Update, 8. Februar 2021:\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12519\"> Dieter Hallervorden hat sich erkl\u00e4rt und verschlimmbessert seine Aussagen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/queerkram.podigee.io\/19-neue-episode\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12665\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Teaser-Queerkram-Foto-Actout-300x130.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Teaser-Queerkram-Foto-Actout-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Teaser-Queerkram-Foto-Actout.jpg 696w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><\/a>Update, 27. Februar 2021:<\/p>\n<p>In meinem Podcast habe ich mit den beiden #ActOut-Initiator*innen, der Schauspieler*in Karin Hanczewski (&#8222;Tatort&#8220;) und ihrem Kollegen Godehard Giese (&#8222;Babylon Berlin&#8220;) \u00fcber ihre Initiative gesprochen: Die bewegende Entstehungsgeschichte, die Reaktionen und was nun passieren soll. Der von queer.de pr\u00e4sentierte QUEERKRAM-Podcast l\u00e4sst sich auch auf allen gro\u00dfen Podcast-Portalen und Apps abspielen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">Hier der Ursprungsbeitrag zum Thema #Actout:<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12429\">Schauspieler*innen-Coming-out: Der Kampf beginnt erst jetzt!<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">Weitere Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/span><\/em><\/p>\n<p><em>Meine Rede anl\u00e4sslich zur Gr\u00fcndung der Queer Media Society:<\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=10018\">Queer in den Medien: Homosexualit\u00e4t ist keine Privatsache!<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Im Theatermagazin habe ich 2018 \u00fcber Homophobie in Theater, Fernsehen und Film geschrieben und Coming-outs von Schauspieler*innen geschrieben. Ich bin sehr froh, dass sich die \u00dcberschrift von damals jetzt \u00fcberholt hat. Sie lautete:<\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">J<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">eder sp<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">ringt f<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\">\u00fcr sich<\/a><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\"> allein.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong><em>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nollendorfblog\">Twitter<\/a>, Instagram\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>(<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/insta_johanneskram\/\">@insta_johanneskram<\/a>) und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Nollendorfblog-459879804081681\">Facebook<\/a>!<\/em><\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. 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