{"id":12958,"date":"2022-06-04T13:26:41","date_gmt":"2022-06-04T11:26:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12958"},"modified":"2022-06-04T14:16:33","modified_gmt":"2022-06-04T12:16:33","slug":"was-hat-axel-springer-auf-dem-csd-zu-suchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12958","title":{"rendered":"Was hat Axel Springer auf dem CSD zu suchen?"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Mathias D\u00f6pfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, hat den in der WELT erschienenen queerfeindlichen Gastbeitrag kritisiert, der in der Community f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=42203\">Entsetzen gesorgt hatte<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p>Der ganze Ton ist oberfl\u00e4chlich, herablassend und ressentimentgeladen. Nicht weit entfernt von der reaktion\u00e4ren Haltung: Homosexualit\u00e4t ist eine Krankheit. Transsexualit\u00e4t ist Einbildung. Statt des freiheitlichen Geistes des \u201ejeder soll nach seiner Fa\u00e7on selig werden\u201c, raunt es hier vom Schutz der \u201esittlichen \u00dcberzeugungen der Bev\u00f6lkerung\u201c. Der Text hat einen Sound, der f\u00fcr jeden freien toleranten Geist unangenehm ist.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gleichzeitig verteidigt er, dass der Beitrag ver\u00f6ffentlicht wurde:<\/p>\n<blockquote><p>Ich verstehe jeden, der sich durch den Text verletzt f\u00fchlt. Dennoch darf die Funktion des Gastkommentars nicht ignoriert werden. Die Idee von Gastkommentaren ist ja, das Spektrum des Sagbaren bis an die Grenzen auszuloten und auf diese Weise Debatten anzusto\u00dfen. Deswegen schreiben da oft Autoren, die nie Eingang in normale Kommentarspalten finden w\u00fcrden. Sie sind nicht die Stimme der Redaktion, die ohnehin \u2013 gerade bei WELT \u2013 nicht einheitlich denkt, sondern ein diverses Meinungsspektrum verk\u00f6rpert. Und erst recht nicht handelt es sich hierbei um die Stimme des ganzen Hauses. Unser Haus steht f\u00fcr Vielfalt. Also auch und gerade f\u00fcr Meinungsvielfalt.<\/p><\/blockquote>\n<p>An dieser Aussage ist einiges problematisch. Unter anderem, dass sie einfach nicht stimmt. Der in der WELT erschienene Artikel vertritt eben nicht eine irgendeine abseitige Meinung, deren Autoren, es &#8222;nie in normale Kommentarspalten&#8220; schaffen w\u00fcrden. Er vertritt sogar die Meinung des WELT-Chefredakteurs Ulf Poshardt, der sich auf LikendIn ausdr\u00fccklich \u00f6ffentlich hinter den transfeindlichen Artikel stellte, wie der Medienjournalist Stefan Niggemeier\u00a0 auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/niggi\/status\/1532454020849319960\">Twitter dokumentierte.<\/a><\/p>\n<p>Der queerfeindliche Artikel ist zudem, anders als von D\u00f6pfner dargestellt, keine abseitige Position, die das &#8222;Spektrum des Sagbaren bis an die Grenzen&#8220; auszulotet. Queerfeindlichkeit geh\u00f6rt zur<a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?tag=welt\"> Grundausstattung der WELT<\/a> und wird dort nicht nur von Gastautor*innen, sondern auch vom eigenen Spitzenpersonal gepflegt, um die Leserschaft bei Laune zu halten. Das geht so weit, dass Ulf Poschardt sogar den \u00dcberfall Russlands auf die Ukraine dazu nutze, um die angeblich verweichlichten Deutschen indirekt dazu <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12907\">aufforderte<\/a>, mit dem albernen Queerkram auzfuh\u00f6ren:<\/p>\n<blockquote><p>Die Freiheit wird nicht am\u00a0Tampon-Beh\u00e4lter in der M\u00e4nnertoilette verteidigt, eher am Hindukusch und ganz konkret bei unseren Freunden in der Ukraine, in Kiew, in der Ostukraine und im ganzen Land.<\/p><\/blockquote>\n<p>Immer wieder wird in der WELT, \u00e4hnlich wie im Gastbeitrag, mit falschen Fakten Stimmung gegen die Anliegen der LGBTI-Community gesch\u00fcrt.<\/p>\n<p>Als der niederl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte Ungarn im letzten Jahr Ungarn wegen der Anti-Homosexuellen-Gesetze kritisierte und die Meinung vertrat, das Land h\u00e4tte in der EU nichts mehr zu suchen, schreib WELT-Chefkommentator Jacques Schuster einen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus232979819\/Osteuropa-Ist-ein-Land-keine-Demokratie-weil-es-gegen-Homo-Ehe-ist.html?\">Wut-Kommentar<\/a>. Nicht gegen Viktor Orb\u00e1n, sondern gegen Mark Rutte.<\/p>\n<p>Er log, Rutte h\u00e4tte Ungarn kritisiert, nur weil es gegen die Homo-Ehe sei, und die h\u00e4tte es ja bis vor wenigen Jahren auch in Deutschland noch nicht gegeben. Dabei ging es bei Rutte gar nicht um die &#8222;Homo-Ehe&#8220;, sondern um das Gesetz, das Informationen \u00fcber Homosexualit\u00e4t verbietet, um Kinder zu sch\u00fctzen. Schusters verharmlost also wissentlich die ungarische queerfeindliche Politik, um die gegen diese gerichtete Kritik zu skandalisieren. \u00dcber die westeurop\u00e4ischen Altmitglieder der EU, die sich gegen die Queerfeindlichkeit in Osteuropa wenden, schreibt er:<\/p>\n<blockquote><p>Sie glauben im Ernst, dass ihre Vorstellung einer\u00a0liberalen Gesellschaft\u00a0und ihr Verst\u00e4ndnis von der gesellschaftlichen F\u00f6rderung s\u00e4mtlicher Minderheiten die einzig zul\u00e4ssige Form des demokratischen Lebens sei. Darin \u00e4hneln sie Missionaren, sind wie diese best\u00e4ndig auf Seelenfang aus und wollen jedem einreden, allein ihre Kirche mache selig.<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"Element-838e48be-c4ae-47cd-afc1-9fbda21f2b51\" class=\"c-inline-element \" data-qa=\"InlineElement\">\n<div class=\"o-teaser c-inline-teaser\" data-qa=\"InlineTeaser\">\n<div class=\"c-inline-teaser__body c-inline-teaser__body--is-standalone\">\n<div class=\"c-inline-teaser__dreifaltigkeit\">\n<blockquote>\n<div class=\"o-headline o-teaser__headline c-inline-teaser__headline\" data-qa=\"InlineTeaser.Headline\">Fanatiker sind Menschen, die nur bis eins z\u00e4hlen k\u00f6nnen. In gesellschaftlichen Fragen sind die meisten westeurop\u00e4ischen Regierungen und mit ihnen ein Teil der \u00f6ffentlichen Meinung Fanatiker. Wer sich ihnen verweigert, hat zu verschwinden. Fliegt raus. Auf Nimmerwiedersehen. Ob dieses Gebaren dem europ\u00e4ischen Vertragswerk entspricht, k\u00fcmmert sie nicht.<\/div>\n<\/blockquote>\n<div data-qa=\"InlineTeaser.Headline\">Nach Ansicht des WELT-Chefkommentators sind diejenigen, die sich gegen die Ausgrenzung Homosexueller einsetzen, also Fanatiker. Nach Ansicht des WELT Chefkommentators ist der Schutz Homosexueller in einer Demokratie nur eine Option.\u00a0 Er verteidigt die Politik einer Regierung, die Homosexuellen-Rechte einschr\u00e4nkt, um Kinder zu sch\u00fctzen. Das ist mindestens so reaktion\u00e4r wie der Gastbeitrag.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div data-qa=\"InlineTeaser.Headline\"><\/div>\n<div>\n<div data-qa=\"InlineTeaser.Headline\">Nochmal zur\u00fcck zu D\u00f6pfners Statement zum Gastbeitrag. Dort schreibt er:<\/div>\n<blockquote>\n<div data-qa=\"InlineTeaser.Headline\">War es richtig, dass dieser Artikel zu genau diesem Zeitpunkt bei WELT erscheint? Und war die Reaktion darauf angemessen? Zur Frage, ob es richtig war, kann man geteilter Auffassung sein. Dass sich infolgedessen Menschen der LGBTIAQ*-Community verletzt oder herabgew\u00fcrdigt gef\u00fchlt haben, spricht dagegen. Ebenfalls dagegen spricht das Timing direkt zum Start des Pride Month. Wie ich das finde, tut hier gar nicht viel zur Sache. Denn wie ich schon oft gesagt habe: Ich habe hart daran gearbeitet, dass in diesem Haus jeder sagt und schreibt, was er oder sie denkt und nicht, was ich f\u00fcr richtig halte.<\/div>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Auch das stimmt so nicht. Bei Springer gibt es Unternehmensgrunds\u00e4tze, die sogenannten &#8222;Essentials&#8220;, denen alle Journalist*innen verpflichtet sind. Zu diesen geh\u00f6rt unter anderem die Unterst\u00fctzung der freien und sozialen Marktwirtschaft und das Existenzrecht Israels. Jeder, der bei Springer arbeitet, wei\u00df, dass er dort keine antisemitischen Positionen publizieren darf.<\/p>\n<p>Was vorbildlich ist. Antisemitismus ist schlie\u00dflich keine Meinung. Das Problem ist, dass die Springer-Leute das bei Queerfeindlichkeit anders sehen. Nach der Kritik am Gastbeitrag schrieb Ulf Poshardt auf Twitter, dieser sei<\/p>\n<blockquote>\n<div class=\"css-1dbjc4n r-xoduu5\">auftakt zu einer debatte, die wir ebenso breit wie offen f\u00fchren werden<\/div>\n<\/blockquote>\n<div>In der WELT will man also tats\u00e4chlich &#8222;offen&#8220; \u00fcber Positionen debattieren, die der Vorstandsvorsitzende mit nah dran an &#8222;ist eine Krankheit. Transsexualit\u00e4t ist Einbildung.&#8220; zusammenfasst. Meinungsfreiheit bedeutet in den Springer-Medien WELT und BILD vor allem die Freiheit, gegen Minderheiten auszuteilen. Toleranz bedeutet vor allem, die zu tolerieren, <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=11692\">die gegen Minderheiten austeilen<\/a>.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>D\u00f6pfner:<\/div>\n<blockquote>\n<div>Was im Zusammenhang mit dem Gastkommentar passiert, ist symptomatisch. Es ist ein Beispiel f\u00fcr die Polarisierung von Publizistik und Gesellschaft. Verlernt wird seit einigen Jahren in besorgniserregendem Tempo die demokratische Grundtugend, unterschiedlicher Meinung zu sein. \u201eWe agree to disagree\u201c nennen die Engl\u00e4nder das. Man widerspricht sich. Aber man redet miteinander. Immer h\u00e4ufiger aber wird nicht mehr widersprochen, nicht mehr miteinander geredet, sondern einfach ausgegrenzt. Deine Meinung gef\u00e4llt mir nicht. Also rede ich nicht mit dir. Ich ghoste oder cancel dich.<\/div>\n<\/blockquote>\n<div>Queere Menschen sollen also lernen, sich besser diskriminieren zu lassen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Und da sind wir schon beim eigentlichen Problem von D\u00f6pfners Reaktion. Denn diese h\u00e4tte es gar nicht gegeben, wenn Axel Springer\u00a0 nach der Ver\u00f6ffentlichung des Gastartikels in WELT nicht von der queeren Jobmesse <a class=\"o-link\" href=\"https:\/\/www.sticks-and-stones.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noFollow noopener noreferrer\" name=\"inlineLink_\">Sticks &amp; Stones<\/a> ausgeschlossen worden w\u00e4re. F\u00fcr D\u00f6pfner, der sich aufgrund von Springers unternehmerischen Engagement in den USA um die Darstellung einer positiven Unternehmenskultur sorgen muss, ist die Ausladung von einer queeren Jobmesse in Deutschland ein Problem.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Was wiederum zeigt, dass die Sticks &amp; Stones Betreiberfirma Uhlala hier alles richtig gemacht hat. Es ist zu w\u00fcnschen, dass andere queere Organisationen diesem Beispiel folgen werden. Die CSDs sind nicht dazu da, das Firmenimage von Firmen zu reparieren. Dort sollten nur Organisationen und Marken vertreten sein, die queerfeindlicher Hetze keinen Raum geben.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das Beispiel Sticks &amp; Stones deutlich gemacht, dass Druck wirkt. Ohne Druck ist Emanzipation nicht zu haben. Dass D\u00f6pfner das anders sieht, ist verst\u00e4ndlich, sein Problem. Ein CSD ist keine &#8222;We agree to disagree&#8220;-Veranstaltung, sondern das Gegenteil: Trotz aller Unterschiede vereint im Kampf gegen Ausgrenzung. Wer Homophobie und Queerfeindlichkeit f\u00fcr eine Meinung h\u00e4lt, hat sich selbst vom CSD ausgeladen. Falls es tats\u00e4chlich in diesem Jahr eine Anmeldung von Springer f\u00fcr den Berliner CSD gibt, sollte der Vorstand eine L\u00f6sung finden, wie das queere Mitarbeiter*innen-Netzwerk queerseite in die Parade integriert werden kann, die Springer-Marken jedoch au\u00dfen vor bleiben.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>In den Springer Essentials gibt es \u00fcbrigens auch folgenden Satz:<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<blockquote><p>Wir lehnen politischen und religi\u00f6sen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung ab.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich bin mir sicher, dass eine CSD-Pause die Springer-Leute inspirieren wird, einmal dar\u00fcber nachzudenken, wie man sich dieser Aufgabe stellen will.<\/p>\n<\/div>\n<p><strong><em>Mehr zum Thema: <\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/72578\/trans-als-trigger-wie-die-welt-den-kampf-gegen-laestige-obskure-minderheiten-befeuert\/\">&#8222;Trans als Trigger: Wie die \u201eWelt\u201c den Kampf gegen l\u00e4stige, obskure Minderheiten befeuert<\/a>&#8222;: Mein Kommentar des queerfeindlichen Beitrages auf uebermedien.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Erwiderung auf Poschardt hier im Blog: <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12907\">Putins Krieg: Warum Europas Freiheit am Tampon-Beh\u00e4lter im M\u00e4nnerklo verteidigt wird<\/a><\/p>\n<p><em>Hier im Blog: Die Queerfeindlichkeit von <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?tag=welt\">WELT<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?tag=bild\">BILD<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong><em>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nollendorfblog\">Twitter<\/a>, Instagram\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>(<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/insta_johanneskram\/\">@insta_johanneskram<\/a>) und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Nollendorfblog-459879804081681\">Facebook<\/a>!<\/em><\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. 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