{"id":13040,"date":"2023-10-11T11:01:32","date_gmt":"2023-10-11T09:01:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=13040"},"modified":"2023-10-11T13:23:43","modified_gmt":"2023-10-11T11:23:43","slug":"eskalation-zwischen-berliner-csd-und-queer-de-die-community-muss-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=13040","title":{"rendered":"Eskalation zwischen Berliner CSD und queer.de: Die Community muss handeln!"},"content":{"rendered":"<p>In der Berliner Community eskaliert gerade ein zerst\u00f6rerischer Konflikt, der nicht nur die beiden streitenden Institutionen, die involvierten Personen, sondern auch die Community m\u00f6glicherweise \u00fcber Jahre erheblich belasten und teuer zu stehen kommen k\u00f6nnte. Denn im juristisch ausgetragenen Streit zwischen queer.de und dem Berliner CSD e.V. um mittlerweile widerlegte Vorw\u00fcrfe schwerer finanzieller Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten gegen zwei Vorst\u00e4nde geht es auch um Geld. Geld, das auf beiden Seiten f\u00fcr Arbeit f\u00fcr die Community dringend gebraucht wird, aber nun droht verbrannt zu werden. Es geht aber auch um immaterielle Ressourcen, die dabei sind, in diesem Konflikt unter die R\u00e4der zu kommen. Statt der Fokussierung auf unsere gemeinsamen Ziele droht Spaltung und Streit innerhalb der Community, aber auch ihr \u00f6ffentliches Bild. Menschen, die sich eigentlich f\u00fcr eine gemeinsame Sache engagieren, drohen zu Gegnern zu werden, drohen zerrieben zu werden, weil es in der juristischen Logik am Ende nicht mehr um die Sache, sondern ums recht haben gehen muss.<\/p>\n<p>Das Problem ist: Keine der Parteien macht dies leichtfertig. Sie haben ihre Gr\u00fcnde, die aus ihrer jeweiligen Sicht nachzuvollziehen sind. Und da der Konflikt gerade juristisch ausgefochten wird, ist es f\u00fcr beide schwer nachzugeben, ohne eigene Interessen und Rechtspositionen aufs Spiel zu setzen.<\/p>\n<p>Es gibt dennoch Hoffnung, dass eine derzeit laufende Schlichtung unter Leitung des Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano die verworrene Situation aufl\u00f6sen kann. Das w\u00e4re ein gro\u00dfer Erfolg, auf den alle Beteiligten mehr stolz sein k\u00f6nnten. Es k\u00f6nnte ein Signal sein, was in unserer Community unter schwersten Bedingungen alles m\u00f6glich ist. Es k\u00f6nnte aber auch ein Beispiel daf\u00fcr sein, wie wichtig es ist, dass wir die unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben in unserer Community besser verstehen und wertsch\u00e4tzen. Dass wir verstehen, wie all das zusammengeh\u00f6rt. Dass wir genauer hinschauen, was die Menschen an unterschiedlichen Positionen eigentlich tun, was sie da eigentlich f\u00fcr uns alle leisten. Und das alles unter schwierigsten Bedingungen, weil wir es als Community nicht schaffen, diese Institutionen angemessen auszustatten. Dazu m\u00f6chte dieser Text einen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>Es kann aber auch sehr sein, dass dies nicht gelingt. Dann reicht es nicht von Community-Seite aus zu sagen: \u201cEinigt Euch!\u201d. Auch deshalb nicht, weil hier nicht nur die Konfliktparteien, sondern auch die gesamte Community in der Verantwortung steht, mit zu der L\u00f6sung des Konfliktes beizutragen. Dieser Text ist also auch eine Vorwarnung. Denn zur L\u00f6sung des Konfliktes beizutragen k\u00f6nnte auch hei\u00dfen, dass Geld bereitgestellt werden muss, weil es am Ende Geld sein kann, \u00fcber das man sich nicht einigen kann. Geld, das das Verfahren bisher gekostet hat und das, selbst, wenn jede der Parteien einen Anteil davon bereit zu tragen ist, immer noch strittig ist. In diesem Falle w\u00e4re meiner Meinung nach ein Crowdfunding die beste L\u00f6sung. Wenn m\u00f6glichst viele aus der Community einen kleinen Beitrag beisteuern, k\u00f6nnen wir gemeinsam ein Schreckensszenario abwenden.<\/p>\n<p>Denn dieser Konflikt betrifft die gesamte Community nicht nur durch den Schaden, der f\u00fcr sie entstehen k\u00f6nnte. Der Konflikt betrifft auch deshalb die Community, weil seine Ursachen auch in den Strukturen der Community begr\u00fcndet liegt. Strukturen, die &#8211; je nachdem wie man es sehen m\u00f6chte &#8211; die Community so geschaffen hat, oder jedenfalls nicht gewillt oder in der Lage ist, zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rten u.a. ein mittlerweile gigantischer CSD-Apparat, an den einerseits enorme Erwartungen gerichtet sind, der aber andererseits von einer Gruppe Ehrenamtler*innen geleitet werden soll. Dass der Berliner CSD seit Jahren in berechtigter und unberechtigter Kritik steht, hat auch damit zu tun, dass es schwer ist, gute Leute zu finden, die sich diesen undankbaren Job antun. Aber auch damit, dass es die Community nicht schafft, den CSD angemessen zu finanzieren. W\u00fcrde jede CSD-Besucher*in auch nur einen Euro spenden, m\u00fcssten wir \u00fcber all dies hier nicht reden.<\/p>\n<p>Ein anderes strukturelles Problem ist, dass es kaum mehr unabh\u00e4ngige, journalistisch arbeitende queere Medien gibt, die Missst\u00e4nde innerhalb und au\u00dferhalb der Community kritisch beleuchten. Die Erfolge unseres Emanzipationskampfes in den letzten Jahren w\u00e4ren ohne diese Medien nicht m\u00f6glich gewesen. Wir alle haben enorm von ihnen profitiert. Doch kaum einer ist dazu bereit, auch nur einen kleinen Beitrag zu leisten.<\/p>\n<p>Ein gut funktionierender CSD und gut funktionierende queere Medien bedingen einander. Wir m\u00fcssen beide st\u00e4rken. Wir d\u00fcrfen nicht zusehen, wie sich beide durch einen aus dem Ruder laufenden Streit gerade zu schw\u00e4chen drohen. Auch wenn es einen juristischen Gewinner geben wird, werden alle auch verlieren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind an diesem Streit nicht nur strukturelle Ursachen schuld. Es sind auch Fehler gemacht worden. Ich finde, auf beiden Seiten.<\/p>\n<p>Im Kern geht es um eine Verdachtsberichterstattung von queer.de \u00fcber schwere finanzielle Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten, die zwei CSD-Vorst\u00e4nden zu Last gelegt wurden. Um es vorweg deutlich zu sagen: Dieser Verdacht hat sich nicht best\u00e4tigt. Die beiden Vorst\u00e4nde haben sich diese Verfehlungen nicht zuschulden kommen lassen. Da bei solchen Geschichten gerne doch etwas h\u00e4ngen bleibt, da Vorw\u00fcrfe auch dann oft noch um Raum umherschwirren, wenn sie l\u00e4ngst widerlegt sind, ist es wichtig, dass sich das ohne Wenn und Aber herumspricht. Dass der Ruf der beiden Vorst\u00e4nde wieder ein guter ist, ist auch eine Voraussetzung daf\u00fcr, dass der Streit beendet werden kann. Denn genau daf\u00fcr k\u00e4mpfen die beiden Vorst\u00e4nde und genau daf\u00fcr k\u00e4mpft auch der CSD e.V. .<\/p>\n<p>Doch wie konnte es zu den \u00f6ffentlichen Anschuldigungen kommen?<\/p>\n<p>Vorw\u00fcrfe \u00fcber angebliche \u201cMachenschaften\u201d im CSD-Vorstand gibt es schon l\u00e4nger. Sie haben, so meine Einsch\u00e4tzung, zumindest teilweise auch mit inneren, auch pers\u00f6nlich ausgetragenen Konflikten innerhalb des CSD-Vereins zu tun, damit, dass Menschen, die dort nicht oder nicht mehr in der ersten Reihe stehen, denen schaden wollen, die nun Verantwortung tragen. Denn der aktuelle Konflikt zeigt auch, was an anderer Stelle unbedingt mal aufgearbeitet werden m\u00fcsste: Dass der Berliner CSD seit Jahren nicht zur Ruhe kommt, hat wenig wie oft behauptet mit politischen Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten \u00fcber die organisatorische oder strategische Ausrichtung zu tun. Sondern offensichtlich damit, dass seit Jahren eine kleine Gruppe von M\u00e4nnern den jeweiligen aktuellen Vorstands-Teams mit offenen und verdeckten Attacken gr\u00f6\u00dftm\u00f6glich zu schaden versucht. Es sind kleingeistige altberliner Machtspielchen wahrscheinlich frustrierter Menschen, denen nicht an einem funktionierendem CSD gelegen ist.<\/p>\n<p>Doch abgesehen davon gibt es nat\u00fcrlich gibt es an der aktuellen Situation des Berliner CSDs einiges zu kritisieren. Vor allem die \u00dcber-Kommerzialisierung, die teilweise dekadente Formen angenommen hat.<\/p>\n<p>Einer der schlimmsten Ausf\u00e4lle war wohl, dass der CSD dem Axel-Springer-Verlag bei seinen Pink-Bashing-Bem\u00fchungen im letzten Jahr nach dessen <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/72578\/trans-als-trigger-wie-die-welt-den-kampf-gegen-laestige-obskure-minderheiten-befeuert\/\">schlimmen queerfeindlichen Entgleisungen<\/a> tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzte, und ihm nicht nur einen Wagen auf der Parade zubilligte, sondern auch dessen verlogenes Narrativ reproduzierte, bei den <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12958\">verlogenen Attacken gegen Queers zur Abo-Steigerung<\/a> handele es sich doch nur um <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/csd-vorstandin-will-mehr-sichtbarkeit-fur-queere-forderungen-5895775.html\">sch\u00fctzenswerte \u201cMeinungsfreiheit\u201d<\/a>. Damit fiel der CSD nicht nur anderen <a href=\"https:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=42245\">Community-Institutionen in den R\u00fccken<\/a>, sondern sendete das fatale Signal, dass Queerfeindlichkeit ein lohnendes Gesch\u00e4ft sein kann. Eine Presseanfrage, die ich an den CSD-Vorstand zu diesem Thema gerichtet hatte, lie\u00df dieser unbeantwortet. Ein CSD-Vorstand, der einen offensichtlich schmutzigen Deal mit Axel Springer macht, sich aber gegen\u00fcber queeren Medien nicht erkl\u00e4ren kann oder m\u00f6chte, macht sich leicht angreifbar.<\/p>\n<p>Noch obskurer wird die Sache dadurch, dass einer der beiden CSD-Vorst\u00e4nde in einer Doppelrolle unterwegs ist, n\u00e4mlich zus\u00e4tzlich auch noch in leitender Funktion f\u00fcr ein Unternehmen arbeitet, das ausgerechnet Geld damit verdient, als Agentur CSD-Wagen an Firmen zu vermitteln. Nach welchen Kriterien hier wer in welcher Rolle welche Entscheidungen zu wessen Gunsten trifft, dar\u00fcber schafft der CSD-Vorstand nicht den Hauch einer Transparenz.<br \/>\nAndererseits: Der CSD-Vorstands-Kollege war bereits mit der Vermittlung von CSD-Wagen befasst, bevor er in den Vorstand gew\u00e4hlt wurde und machte daraus auch nie ein Geheimnis. Die CSD-Mitgliederversammlung wusste also um diesen m\u00f6glichen Interessenskonflikt. Zwar h\u00e4tte man auch vom Vorstand erwarten k\u00f6nnen, sich angesichts der angreifbaren Situation klaren transparenten Compliance-Regeln zu verpflichten, aber es ist auch ein Scheitern der Mitgliederversammlung, eine solche nicht erwirkt zu haben.<\/p>\n<p>Der Berliner CSD ist also nicht unbeteiligt daran, dass er wegen seines Gesch\u00e4ftsgebarens in der Kritik steht und damit auch daran, dass ein besonders kritischer medialer Blick auf ihn notwendig erschien.<\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe, die queer.de dann aber schlie\u00dflich zum Anlass seiner Berichterstattung machte, hatten eine ganz andere Qualit\u00e4t. Es ging um m\u00f6gliche Straftaten, Vorteilsnahme, den Verdacht auf Geldw\u00e4sche, angeblich omin\u00f6se \u00dcberweisungen in die Schweiz. Zur Klarheit auch an dieser Stelle noch einmal wiederholt: All diese Vorw\u00fcrfe sind widerlegt. Sie entstammen allerdings nicht der Fantasie der Kolleg*innen von queer.de, sondern wurden detailliert aufbereitet und aufgelistet von einem ehemaligen Vorstandmitglied, das \u00fcberraschend zur\u00fcckgetreten war und diesen R\u00fccktritt mit den angeblich problematischen Vorg\u00e4ngen begr\u00fcndete. Queer.de lag diese detaillierte Auflistung der Vorw\u00fcrfe vor. Der Kritik des zur\u00fcckgetretenen Vorstandes, so las sich der mittlerweile gel\u00f6schte queer.de-Artikel, wurden wohl auch von kenntnisreichen Leuten aus dem CSD-Umfeld befeuert.<\/p>\n<p>Die Frage ist also: Wie h\u00e4tte queer.de mit diesen an sie herangetragenen Vorw\u00fcrfen umgehen sollen? Zun\u00e4chst einmal: queer.de hat sich diese Vorw\u00fcrfe nie zu eigen gemacht, sondern dar\u00fcber berichtet, dass es sie gibt. Das Problem an Verdachtsberichterstattung ist, dass es sich um Verdachtsberichterstattung handelt, dass hier also Dinge in den Raum gestellt werden, von denen nicht bekannt ist, ob sie tats\u00e4chlich stimmen.<\/p>\n<p>Verdachtsberichterstattung ist ein wichtiger Bestandteil der medialen W\u00e4chterfunktion. Wenn nur \u00fcber Vorw\u00fcrfe berichtet werden d\u00fcrfte, die bereits erwiesen sind, k\u00f6nnten ein Gro\u00dfteil der Machenschaften in Politik, Unternehmen und Institutionen nicht aufgekl\u00e4rt werden.<br \/>\nVerdachtsberichterstattung <a href=\"https:\/\/juris.bundesgerichtshof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2014&amp;nr=69626&amp;linked=urt&amp;Blank=1&amp;file=dokument.pdf\">ist daher ausdr\u00fccklich erlaubt<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p>Nach der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des Senats und des Bundesverfassungsgerichts darf eine Tatsachenbehauptung, deren Wahrheitsgehalt ungekl\u00e4rt ist und die eine die \u00d6ffentlichkeit wesentlich ber\u00fchrende Angelegenheit betrifft, demjenigen, der sie aufstellt oder verbreitet, solange nicht untersagt werden, wie er sie zur Wahrnehmung berechtigter Interessen f\u00fcr erforderlich halten darf (Art. 5 GG, \u00a7 193 StGB).<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Vorstandsmitglied eines der gr\u00f6\u00dften CSDs in Deutschlands tritt zur\u00fcck und begr\u00fcndet das mit angeblichen oder m\u00f6glicherweise strafbarem Verhalten anderer Vorstandsmitglieder, die zum Schaden des Vereines und somit auch zum Schaden des diesen Verein st\u00fctzender Community gehandelt haben sollen. Es ist schwer zu bestreiten, dass diese Vorw\u00fcrfe eine \u201cdie \u00d6ffentlichkeit wesentlich ber\u00fchrende Angelegenheit\u201d darstellen. Es ist erst recht eine \u201cwesentlich ber\u00fchrende Angelegenheit\u201d f\u00fcr die queere \u00d6ffentlichkeit und dass queer.de als f\u00fchrendes deutschsprachige journalistische Nachrichtenmagazin solche Vorw\u00fcrfe zum Thema macht, ist mehr als nachvollziehbar. Oder andersherum: Ist es nicht genau die Erwartung an ein unabh\u00e4ngiges aufkl\u00e4rerisches Magazin, genau dar\u00fcber zu schreiben? Mal angenommen, die Vorw\u00fcrfe h\u00e4tten gestimmt: Welche Mauschelei-Vorw\u00fcrfe h\u00e4tte man queer.de zu recht gemacht, h\u00e4tten sie sich nicht des Themas angenommen?<\/p>\n<p>Hier beginnen allerdings die Vorw\u00fcrfe, die man queer.de machen muss.<\/p>\n<p>Verdachtsberichterstattung unterliegt strengen Sorgfaltspflichten. Medien, die mit Berufung auf das \u00f6ffentliche Interesse \u00fcber einen Verdacht berichten, <a href=\"https:\/\/www.medienrechtsnews.de\/verdachtsberichterstattung-82662\/\">sind verpflichtet<\/a><\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) dass vor Aufstellung oder Verbreitung der Behauptung hinreichend sorgf\u00e4ltige Recherchen \u00fcber den Wahrheitsgehalt angestellt werden. Die Pflichten zur sorgf\u00e4ltigen Recherche \u00fcber den Wahrheitsgehalt richten sich dabei nach den Aufkl\u00e4rungsm\u00f6glichkeiten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ob queer.de diese Aufkl\u00e4rungspflichten eingehalten hat, dar\u00fcber wird gerade gestritten. queer.de gibt an, dass es den betreffenden Vorst\u00e4nden bzw. dem CSD-Vorstand mit den Vorw\u00fcrfen konfrontiert hat und diesen somit Gelegenheit gegeben hatte, diese zu erl\u00e4utern und aus dem Weg zu r\u00e4umen. Die queer.de-Anfrage blieb aber unbeantwortet. queer.de hatte also die harte Entscheidung zu treffen, ob es die Vorw\u00fcrfe trotzdem thematisiert.<\/p>\n<p>Formal gesehen ist das Vorgehen von queer.de m\u00f6glicherweise richtig. Welche anderen Aufkl\u00e4rungsm\u00f6glichkeiten h\u00e4tte man juristisch noch erwarten k\u00f6nnen? Was man queer.de auf jeden Fall vorwerfen muss, ist die geringe Frist von 48 Stunden, die sie den Vorst\u00e4nden gew\u00e4hrten. Eine solche Frist mag bei kommerziellen Unternehmen gerechtfertigt sein, aber hier geht es um einen gemeinn\u00fctzigen Verein am Rand seiner Kapazit\u00e4ten, dazu einen, der ohne gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden hauptamtlichen Vorstand agiert. Hier geht es um Ehrenamtler, die sich f\u00fcr die gemeinsame Sache engagieren und weder Erfahrung damit haben noch darauf vorbereitet sind und sein k\u00f6nnen, auf solche Vorw\u00fcrfe zu reagieren.<\/p>\n<p>Doch das ist f\u00fcr mich nicht das Entscheidende: In einer Community und besonders f\u00fcr ein Community-Medium wie queer.de m\u00fcsste es auch andere M\u00f6glichkeiten geben, ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Gerade bei solch weitreichenden Vorw\u00fcrfen, gerade in einer Community, wie wir es sind, kann man sich nicht nur auf formale Regeln berufen.<\/p>\n<p>Und hier wieder andererseits: Die CSD-Vorst\u00e4nde h\u00e4tten es einfach gehabt, mit einer Antwort, einem Widerspruch die Berichterstattung in dieser Form zu verhindern. Durch ihre Verweigerung der Antwort haben auch sie ihren Anteil daran, dass alles so gekommen ist. Auch sie h\u00e4tten auf ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch bestehen k\u00f6nnen, einen Aufschub verlangen. Ich wei\u00df nicht, ob sie aus Kalk\u00fcl oder aus \u00dcberforderung nicht mit queer.de kommunizierten. Auf jeden Fall halte ich auch das f\u00fcr einen Fehler.<\/p>\n<p>Am 2. Juni erschien der queer.de Bericht mit den, wie wir heute wissen, unberechtigten Vorw\u00fcrfen schwerer Verfehlungen. F\u00fcr die beiden Vorst\u00e4nde muss das der Horror gewesen sein, zumal queer.de, auch das muss man ihnen vorwerfen, ihre Klarnamen verwendete.<\/p>\n<p>Ich habe einmal erlebt, wie es ist, wenn in der Presse \u00fcble Falschbeschuldigen \u00fcber einen selbst verbreitet werden. Damals hatte die S\u00fcddeutsche Zeitung mir in einer emotional eh sehr aufgeladenen Debatte ein Falschzitat untergejubelt, mit dem es mich zum Cancel-Culture-Hetzer erkl\u00e4rte, was f\u00fcr mich weitreichende Folgen hatte. Im Unterschied zum Fall queer.de\/Berliner CSD berichtete die SZ nicht \u00fcber Vorw\u00fcrfe, sondern war es selbst, die diese erhob. Mir wurde jedoch anders als bei queer.de\/Berlner CSD kein strafbares Verhalten vorgeworfen. Trotzdem kann ich erahnen, wie es ist, so ungerechtfertigt so am Pranger zu stehen. Rufmord ist in diesem Zusammenhang ein starkes, ein \u00fcbertriebenes Wort. Aber es deutet darauf hin, wie schlimm es ist, sich in einer solchen Situation zu f\u00fchlen. Das Problem ist, dass die Leute den Skandal mehr lieben, als sie sich daf\u00fcr interessieren, was wirklich vorgefallen ist. Das Problem ist, dass Schadenfreude ein Gef\u00fchl ist, dass die Leute offensichtlich schwer zur\u00fcckhalten k\u00f6nnen. Das Problem ist, dass es einfach ist, sich damit rechtfertigen zu k\u00f6nnen, dass an der ganzen Sache schon irgendwas dran sein muss. Und wenn nicht, dann hat dann wahrscheinlich noch nicht die Falschen getroffen.<\/p>\n<p>Doch das stimmt nicht. Ja, beim CSD l\u00e4uft einiges schief. Ja, man muss den beiden CSD-Vorst\u00e4nden vorwerfen, nicht f\u00fcr mehr Transparenz, nicht f\u00fcr klarere, bessere Regeln in Sachen CSD-Wagen gesorgt zu haben. Doch so wichtig es auch ist, die Entwicklung zu kritisieren, die der Berliner CSD in den letzten Jahren genommen hat: F\u00fcr diese Entwicklung k\u00f6nnen diese beiden Vorst\u00e4nde nichts. Nach allem, was ich \u00fcberblicke, sind die beiden &#8211; im Gegenteil &#8211; eher ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr den Berliner CSD. Sie sind nicht nur die Organisationsprofis, die der CSD lange gebraucht hat, sie haben die desastr\u00f6se Finanzsituation beendet, also in gewisser Weise dabei geholfen, den CSD vor dem Abgrund zu bewahren. Aber auch in anderer Hinsicht haben die beiden dazu beigetragen, Abgr\u00fcnde zu \u00fcberwinden: W\u00e4hrend es vergangenen Vorst\u00e4nden offensichtlich schwerfiel, sich etwa eindeutig von <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12003\">Rassismus zu distanzieren<\/a>, merkt man &#8211; bei allen immer noch vorhandenen Schwierigkeiten &#8211; dem jetzigen Vorstand an, wie sehr er darum bem\u00fcht ist, einen inklusiven CSD zu gestalten. Dass sie viel daf\u00fcr tun, das gesamte Themenspektrum der Community abzubilden und m\u00f6glichst alle Teile der Community zu repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Es spricht viel daf\u00fcr, dass die gestreute Kritik, auch damit zu tun hat, dass einige von denen, die den Job in der Vergangenheit nicht so gut gemacht haben, nicht damit klarkommen, dass die beiden es jetzt so viel besser machen.<\/p>\n<p>Es sind also zwei Vorst\u00e4nde, die zu Recht das Gef\u00fchl haben, vieles richtigzumachen, die aber, so ist das eben leider in unserer Community, sich vor allem mit Kritik herumschlagen m\u00fcssen, vor allem damit konfrontiert sind, was alles nicht l\u00e4uft. Bei allen undankbaren (unbezahlten) Jobs muss man sich den eines CSD-Vorstandes wohl als einen der undankbarsten vorstellen.<\/p>\n<p>Um so mehr kann ich nachvollziehen, wie sehr die beiden sich durch den queer.de Artikel getroffen gef\u00fchlt haben. Ich kann mir vorstellen, dass sie ihn wie eine existentielle Bedrohung empfunden haben, Rufmord eben, die pers\u00f6nliche Integrit\u00e4t infrage gestellt, Hilflosigkeit. M\u00f6glicherweise haben sie Jobs dadurch verloren. Oder &#8211; was fast noch schlimmer ist &#8211; k\u00f6nnen nicht einsch\u00e4tzen, welche nicht bekommenen Jobs mit dieser Geschichte zu tun haben. Das Ungreifbare, alles, was zwar gedacht, aber nicht ausgesprochen wird von Freunden wie Feinden, von Gesch\u00e4ftspartnern oder neuen Bekannten, d\u00fcrfte mit das Bitterste in einer solchen Lage sein.<\/p>\n<p>Ich psychologisiere hier, weil der Zeitpunkt nach dem Erscheinen des Artikels die Gelegenheit gewesen w\u00e4re, die weitere Eskalation zu verhindern. queer.de sagt, mit einem kl\u00e4rendem Gespr\u00e4ch h\u00e4tte man schnell zu einer L\u00f6sung kommen k\u00f6nnen, zu einer Klarstellung, dass die Vorw\u00fcrfe unberechtigt sind. queer.de beklagt, dass einer der beiden Vorst\u00e4nde und der CSD-Vorstand selbst stattdessen zu v\u00f6llig unangemessenen juristischen Mitteln gegriffen haben.<\/p>\n<p>Noch am Tag des Erscheinens bekam das Medium eine anwaltliche Abmahnung und die Aufforderung zu einer Unterlassungserkl\u00e4rung, die 17 Punkte betraf. Dies k\u00f6nnte daf\u00fcr sprechen, dass sich die Betroffenen detailliert schon im Vorfeld mit der Abwehr der Vorw\u00fcrfe befasst haben. Wenn dem wirklich so war: Warum haben sie sich dann nicht erkl\u00e4rt, bevor der Artikel erschien? Wollten sie queer.de bewusst in eine Falle laufen lassen?<br \/>\nIch verstehe, dass queer.de das anwaltliche Vorgehen als gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Einsch\u00fcchterung versteht, das zumindest mit in Kauf nimmt, das chronisch unterfinanzierte Community-Medium in seiner Existenz zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>queer.de teilt mit:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cSowohl der Berliner CSD e.V. als auch (&#8230;) als Privatperson gehen in parallelen Verfahren gegen uns vor. Beide klagen nicht nur gegen unser Unternehmen, sondern unn\u00f6tigerweise auch gegen unser Redaktionsmitglied Jeja Klein pers\u00f6nlich. Damit haben sich die Kosten bereits vervierfacht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dar\u00fcber hinaus legte der Anwalt des Berliner CSD e.V. mit Erfolg Beschwerde gegen den vom Landgericht Berlin festgelegten, f\u00fcr ihn zu niedrig befundenen Streitwert ein, was die Kosten weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Am 1. September erfuhren wir, dass der CSD-Vorstand eine Strafanzeige gegen Jeja Klein wegen \u00fcbler Nachrede und Verleumdung gestellt hat. Die Strafanzeige ist eine Einsch\u00fcchterung und hat keine Aussicht auf Erfolg. In einer Pressemitteilung (\u2026) k\u00fcndigte der CSD-Anwalt zudem an, \u201eSchadenersatz- und Schmerzensgeldanspr\u00fcche geltend machen\u201c zu wollen.\u201d<\/p>\n<p>Nach Angaben von queer.de ist hiermit eine Drohkulisse aufgebaut, die das Medium selbst von bei hartn\u00e4ckigsten Queerfeind*innen erlebt hatte, die beabsichtigt hatten, ihnen gr\u00f6\u00dftm\u00f6glich zu schaden.<\/p>\n<p>Ist es dem CSD-Vorstand bewusst, dass seine Verteidigungsstrategie durch die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Eskalation davon profitiert, dass sich hier ein Medium wehren muss, das mit durch seine Verteidigung in die Situation gebracht wird, um das eigene \u00dcberleben zu k\u00e4mpfen? Dass es hierbei auch um mehr als um queer.de geht, sondern generell um queere Pressefreiheit? Und das in einer Lage, da die meisten queeren journalistischen Angebote bereits verschwunden sind, es also wirklich nur noch wenige Medien gibt, die es schaffen, sich mit gro\u00dfen Kraftanstrengungen zu behaupten? Die SIEGESS\u00c4ULE, die zu diesen wenigen geh\u00f6rt, kommentiert in ihrer Oktober-Ausgabe:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cNun hat der aktuelle Vorstand (&#8230;) ausgerechnet das unabh\u00e4ngige Online-Medium queer.de mit einer einstweiligen Verf\u00fcgung und der Androhung von Strafanzeigen in eine bedrohliche Situation gebracht. Was f\u00fcr gro\u00dfe Verlage vielleicht kein Problem ist, k\u00f6nnte queer.de die Existenz kosten. Das m\u00fcsste dem Vereinsvorstand eigentlich bewusst sein. In einem offenen Brief an alle Vereinsmitglieder rief nun im September queer.de dazu auf: `Stoppt das Verfahren, das auch in eurem Namen gef\u00fchrt wird!\u00b4 Denn: `In der Vergangenheit haben sich nicht einmal christliche Fundis oder andere ausgewiesene Queerfeind*innen bem\u00fc\u00dfigt gesehen, so massiv und auf so breiter Front juristisch gegen queer.de vorzugehen. Diesen gef\u00fchlten Rachefeldzug k\u00f6nnen wir beim besten Willen nicht nachvollziehen\u00b4 Dem haben wir nichts hinzuzuf\u00fcgen.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich finde die Sorge von SIEGESS\u00c4ULE und queer.de berechtigt und es sollte die Community aufhorchen lassen, wie eindeutig zwei der letzten gro\u00dfen queeren journalistischen Medien hier Position beziehen.<\/p>\n<p>Nein, der Streit zwischen dem CSD-Vorstand und queer.de ist kein guter Zeitpunkt, das Popcorn herauszuholen. Es k\u00f6nnte uns allen im Hals stecken bleiben.<\/p>\n<p>Ja, in ihrer Funktion w\u00e4re es die Aufgabe der beiden CSD-Vorst\u00e4nde und mit ihnen des gesamten CSD-Vorstandes, die Konsequenzen ihres Handels f\u00fcr den gesamten Verein (den das ganze sehr viel Geld kosten k\u00f6nnte) im Blick zu behalten. Aber auch f\u00fcr die gesamte Community, deren Interessen er ja zu vertreten hat.<\/p>\n<p>In der<a href=\"https:\/\/csd-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Satzung_BerlinerCSDeV_20170331.pdf\"> Satzung des Berliner<\/a> CSDs hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cDer Vereinszweck soll insbesondere erreicht werden durch die Schaffung von \u00d6ffentlichkeit und Sichtbarkeit, die Einnahme von \u00f6ffentlichem Raum, die demonstrative Umkehrung von Mehrheitsverh\u00e4ltnissen, die Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftspolitischen und Menschenrechtsorganisationen, durch Aufkl\u00e4rung und Bildung sowie durch Verhandlungen und andere nicht-\u00f6ffentliche Ma\u00dfnahmen.\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit den Zielen eines solchen Vereines kann es unm\u00f6glich vereinbar sein, die Existenz einer der wichtigsten queeren Stimmen in Deutschland aufs Spiel zu setzen.<\/p>\n<p>Doch verstehe auch insbesondere die beiden betroffenen CSD-Vorst\u00e4nde. Sie f\u00fchlen sich hier, und sind es ja auch, ganz pers\u00f6nlich maximal getroffen.<\/p>\n<p>Ich kann das nachvollziehen. Nach den Anschuldigungen durch die S\u00fcddeutsche Zeitung f\u00fchlte ich mich fast schon k\u00f6rperlich wie gel\u00e4hmt und habe \u00fcber fast nichts anderes nachgedacht als dar\u00fcber, wie ich mich bestm\u00f6glich wehren kann. Statt einer n\u00fcchternen Abw\u00e4gung war ich in einem Tunnelblick, den ich an mir nicht kenne: Keine Ahnung, wohin mich das f\u00fchrt, was das kostet, ob ich mir das leisten kann. Das Ganze darf &#8211; egal wie &#8211; nicht so stehenbleiben. Was ich damit sagen will: Ich wei\u00df nicht, wie ich gegen queer.de vorgegangen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Es hilft nichts, nur auf einen professionellen und verantwortungsvollen Umgang der beiden Vorst\u00e4nde mit der Situation zu pochen. Hier f\u00fchlen sich zwei Menschen getroffen, die ihre Freizeit f\u00fcr eine gute Sache opfern, kaum Lob und Dank daf\u00fcr bekommen. Und dann sowas. Das ist maximal ungerecht.<\/p>\n<p>Aber \u00c4hnliches gilt eben auch f\u00fcr queer.de, die zwar Profis und keine Ehrenamtler*innen sind, die Risiken einer solchen Auseinandersetzung nicht aus Eigennutz, sondern aus Prinzipien eingehen, die f\u00fcr uns alle erstrebenswert sein m\u00fcssten: Eine unabh\u00e4ngige und freie Presse, die frei von Existenzbedrohung ihrer Aufkl\u00e4rungs- und W\u00e4chterfunktion nachkommen kann.<\/p>\n<p>Ja, beide Parteien haben Fehler gemacht. Aber diese Fehler sind entstanden in Zusammenhang mit super wichtigen, ehrenwerten, aber fast unl\u00f6sbar gro\u00dfen Aufgaben, mit denen wir als Community die betreffenden Personen und Organisationen ziemlich alleine lassen.<\/p>\n<p>Egal wie dieser Konflikt ausgeht, wir stehen alle in der Pflicht. Wenn es zu keiner Einigung kommt, sollten wir das mit dem Crowdfunding gestemmt bekommen. Aber auch wenn sich queer.de und der Berliner CSD einigen k\u00f6nnen, ist nicht alles gut. Damit wir nicht hier oder an anderer Stelle in \u00e4hnliche Situationen geraten m\u00fcssen wir etwas tun. Uns engagieren, etwa Mitglied werden beim CSD-Verein oder einer der vielen anderen Community-Organisationen. Oder eben spenden, an den CSD-Verein, an queer.de oder anderswo.<\/p>\n<p>F\u00fcr jede und jeden einzelnen geht nicht um viel. Es geht nur darum, dass wir es wirklich machen. Eine schlagkr\u00e4ftige Community gibt es nicht umsonst. Ich bin mir sicher: Jeder und jede kann etwas tun. \u2666<\/p>\n<p><em>Offenlegung: Mein QUEERKRAM-Podcast erscheint in Kooperation mit queer.de, wird aber von mir redaktionell und wirtschaftlich v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von queer,de betrieben. Ich bin und war nie Teil der queer.de-Redaktion.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Fr\u00fchere Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/72578\/trans-als-trigger-wie-die-welt-den-kampf-gegen-laestige-obskure-minderheiten-befeuert\/\">Trans als Trigger: Wie die \u201eWelt\u201c den Kampf gegen l\u00e4stige, obskure Minderheiten befeuert\u00a0 &#8211; 2. Juni 2022 auf uebermedien.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12958\">Was hat Axel Springer auf dem CSD zu suchen? &#8211; 4. Juni 2022 im Nollendorfblog<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=12003\">Berliner CSD-Vorst\u00e4nde relativieren Rassismus\u00a0 -21. Juni 2020 im Nollendorfblog\u00a0<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Folgt mir auf Twitter, Instagram\u00a0(@insta_johanneskram) und\u00a0Facebook!<\/p>\n<p><strong><em>Folgt mir auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nollendorfblog\">Twitter<\/a>, Instagram\u00a0<\/em><\/strong><strong><em>(<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/insta_johanneskram\/\">@insta_johanneskram<\/a>) und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Nollendorfblog-459879804081681\">Facebook<\/a>!<\/em><\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Als unabh\u00e4ngiges und werbefreies Blog brauchen wir Deine Hilfe. Hier kannst Du uns auf <a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.paypal.com\/donate\/?token=Sx7UO35_SDcAJtU34UUHgtD5jyv1zex9ZEMhfnkmUSKCOtBwgAd3VhsSD8v7GsW2W2ygw0&amp;country.x=DE&amp;locale.x=de_DE\">Paypa<\/a>l\u00a0unterst\u00fctzen. 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