{"id":1614,"date":"2013-06-04T14:49:49","date_gmt":"2013-06-04T12:49:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1614"},"modified":"2019-03-02T13:21:36","modified_gmt":"2019-03-02T11:21:36","slug":"auf-jede-schwule-ehe-stolz-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1614","title":{"rendered":"Auf jede Schwule Ehe stolz sein!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es geht nicht um Sinn oder Unsinn der Ehe generell. Auch nicht darum, sentimental an alten Mustern schwulen Lebens festzuhalten. Die Gefahr bei den Homo-Ehe-Gegnern unter uns ist gross, mit Denkmustern zu sympathisieren, die dazu gef\u00fchrt haben, dass uns unsere Rechte verweigert werden. Ob wir nun das Recht zu heiraten wahrnehmen oder nicht: Wir bekommen nur das, was uns l\u00e4ngst geh\u00f6rt.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Kommentar von Johannes Kram<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1621\" aria-describedby=\"caption-attachment-1621\" style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/m\u00e4nner1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1621\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/m\u00e4nner1-246x300.jpg\" alt=\"aus: &quot;M\u00e4nner&quot; Juni 2013\" width=\"246\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/m\u00e4nner1-246x300.jpg 246w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/m\u00e4nner1.jpg 506w\" sizes=\"auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1621\" class=\"wp-caption-text\">aus: &#8222;M\u00e4nner&#8220; Juni 2013<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine Talkshow Anfang der Nuller Jahre, als in Deutschland erstmals in breiter \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber diskutiert wurde, ob die Ehe auch f\u00fcr Schwule und Lesben gelten solle, ist mir in Erinnerung geblieben. Dort sass eine Frau, ich sch\u00e4tze sie war Mitte 30, sie argumentierte nicht politisch, sie hetzte nicht gegen Schwule und Lesben, sie zitierte weder die Bibel, noch machte sie sich Sorgen dar\u00fcber, ob es in Deutschland weniger Kinder geben werde, wenn auch Homosexuelle heirateten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Sie sprach einfach nur \u00fcber sich selbst. Wenn sie jemandem sage, dass sie verheiratet sei, so ihr Argument gegen die \u00d6ffnung der Ehe, wolle sie in Zukunft nicht in der Situation sein, erkl\u00e4ren m\u00fcssen, ob sie dies mit einem Mann oder einer Frau sei. Dies empf\u00e4nde sie als eine Zumutung.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ich weiss noch, wie ich mich dagegen wehrte, aber irgendwie konnte ich diese Frau verstehen. Sie argumentierte nicht moralisch, nicht dar\u00fcber, ob eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft weniger wert sei als die unter Heteros. Sie verwahrte sich nur dagegen, dass man ihr etwas weg nimmt, n\u00e4mlich Eindeutigkeit ihres \u201eFamilienstatus\u201c.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">In diesen Wochen sieht es so aus, als ob die vollst\u00e4ndige \u00d6ffnung der Ehe f\u00fcr homosexuelle Paare \u00a0ganz bald Wirklichkeit werden wird. Das grosse Ziel, noch vor weniger als zwanzig Jahren wie unerreichbar, ist jetzt mit H\u00e4nden zu greifen. Doch obwohl die Party \u00fcber den Sieg noch gar nicht begonnen hat, herrscht unter Schwulen und Lesben schon jetzt so eine Art Katerstimmung.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Besonders die Schwulenszene kommt mir in diesen Tagen manchmal so vor wie ein kleiner Junge, der sich so lange schon das gr\u00f6sste Spielzeug im Schaufenster gew\u00fcnscht hat aber nie wirklich daran geglaubt hat, dass es es jemals bekommen w\u00fcrde. Und jetzt, kurz vor der Bescherung ahnt der Junge, dass es doch so kommen wird, und ihm wird klar, dass er bald zugeben muss, dass das Spielzeug doch nicht so ganz das Richtige ist.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wird es am Ende sogar so sein, dass sich die Heteros mehr \u00fcber die Homo-Ehe freuen als wir? War der Kampf der vergangenen Jahre nur eine Art Trotz, ja, ja, ich will!! ? Oder ein Symbol? Aber f\u00fcr was? Gleichheit?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Es mehren sich die Stimmen, die sagen, dass der Kampf um Gleichheit ein Fehler war. Schwule sind eben nicht gleich, ihr Sex, ihre Beziehungen und Partnerschaften sind anders als die von Hetero-Paaren. Es war ein harter Kampf, anders sein und anders lieben zu d\u00fcrfen, warum soll da ausgerechnet eine Institution, die auf einem Treue-Versprechen beruht, das grosse Ziel sein!?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Warum soll der Staat ausgerechnet die auf einer sexuellen Beziehung basierende Liebesbeziehung von zwei Menschen besser stellen? Warum nicht die von drei Menschen? Oder die von zwei Menschen, die f\u00fcr sich sorgen wollen, aber sich sexuell \u00fcberhaupt nicht nahe stehen? Was mischt sich der Staat da \u00fcberhaupt ein?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Um es vorweg zu sagen: Ich finde diese Argumentation logisch. Ich finde sie sogar richtig. Aber ich \u00a0lehne sie trotzdem ab.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Es gibt Vieles in unserem Land, das nicht logisch ist. Warum ist die Droge Alkohol nicht nur erlaubt sondern wird in ihrer Verbreitung, wie etwa im Weinbau, sogar gef\u00f6rdert, w\u00e4hrend der Cannabis-Anbau streng verboten ist? Wieso fliesst ein Gro\u00dfteil der staatlichen Kulturf\u00f6rderung ausgerechnet in Opernh\u00e4user, obwohl sich nur wenige B\u00fcrger f\u00fcr diese Sparte interessieren? Wieso entscheidet in Deutschland der Staat dar\u00fcber, nach welchen Kriterien Bier gebraut werden darf aber nicht dar\u00fcber, wann sich jemand ein Journalist nennen darf?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">All das k\u00f6nnte man \u00e4ndern. Man k\u00f6nnte auch die Rolle des Staates gegen\u00fcber der Ehe hinterfragen. Vielleicht sollte man das sogar. Aber ich sehe nicht ein, dass dies ausgerechnet jetzt geschehen soll! Jetzt, wo die Ehe f\u00fcr Schwule und Lesben endlich m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ja, die Ehe ist inkonsequent. Ja und? Konsequent in Sachen Ehe hiess f\u00fcr Lesben und Schwule bis jetzt: konsequent draussen. Jetzt geht es darum, drin zu sein! Gleiche Rechte bedeutet auch das gleiche Recht auf Inkonsequenz. Warum sollte es jetzt unsere vordringlichste Aufgabe sein, dar\u00fcber nachzudenken, mit welchen ehe-\u00fcberwindenden Rechtsmodellen man die Gesellschaft, den Staat langfristig besser machen kann? Warum wollen ausgerechnet wir, die wir immer zum Hinterher-Reiten gezwungen worden sind, jetzt \u00a0einen Wettbewerb im Vorreiten anzetteln?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Frage ist: Warum k\u00f6nnen wir nicht einfach nehmen, was uns zusteht?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Gleichstellung der Ehe ist eine Zumutung. Sie ist eine Zumutung f\u00fcr Heteros. Aber sie ist es auch f\u00fcr \u00a0Lesben und f\u00fcr Schwule. Vielleicht sogar f\u00fcr Schwule noch mehr. Und ganz genau deshalb bin ich so daf\u00fcr.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der kleine Junge, der wir sind, muss endlich verstehen lernen, dass das bunte Spielzeug hinter dem Schaufenster kein Geschenk ist, das man uns gibt. Solange Heteros Heteros heiraten d\u00fcrfen ist die \u00a0Ehe ist kein Zugest\u00e4ndnis der Heteros an uns. Wir bekommen nur das, was uns l\u00e4ngst geh\u00f6rt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Jahrelang haben wir das gefordert. Aber haben wir es wirklich geglaubt? Tut mir leid, aber mir kommt es langsam so vor, dass die, die jetzt gegen die Homo-Ehe polemisieren, unter einer Art Stockholm-Syndrom leiden. Dass sie also gar nicht merken, wie sehr sie mit den Denkmustern sympathisieren, die dazu gef\u00fchrt haben, dass uns unsere Rechte verweigert werden.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">In der letzten \u201eM\u00e4nner\u201c schrieb Paul Schulz:<\/p>\n<blockquote>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"color: #333333;\">\u201eDurch das blo\u00dfe Vorhandensein des Lebenspartnerschaftsgesetzes entsteht der Eindruck, schwule M\u00e4nner w\u00e4ren in einer \u00fcbergro\u00dfen Zahl \u00fcberhaupt daran interessiert, sich in ehe\u00e4hnlichen, \u00f6ffentlich legitimierten Zweierbeziehungen zusammenzufinden. Was, wenn man sich die (\u2026) \u00a0Zahlen auch nur oberfl\u00e4chlich anguckt, gar nicht stimmen KANN. Sie hatten ja jetzt lange genug Zeit, es zu tun, und haben es nicht getan. Warum eigentlich nicht?\u201c<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p dir=\"ltr\">Ja, warum eigentlich nicht? Und was meint er mit \u201elange genug Zeit\u201c ? Seit gut zehn Jahren gibt es diese Murx-Ehe, die nicht einmal so heissen darf. Es ist das Jahrzehnt, in dem \u201eSchwule Sau\u201c das beliebteste Schimpfwort auf deutschen Schulh\u00f6fen ist, die TV-Unterhaltung von Leuten wie Stefan Raab und Oliver Pocher gepr\u00e4gt ist, die keine Sendung machen k\u00f6nnen, ohne eine Pointe, die darauf basiert, dass Schwulsein komisch ist. \u00a0Obwohl es erstmals geoutete Spitzenpolitiker gibt ziehen es fast alle schwulen Spitzenleute in Sport und Wirtschaft vor im Schrank zu bleiben, um ihre Karriere nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Und was sind zehn Jahre gegen eine ganze Menschheitsgeschichte, deren Erz\u00e4hlmuster zu einem entscheidendem Teil aus dem Prinzip \u201eBoy meets Girl\u201c besteht? Schon bevor wir \u00fcberhaupt lesen und schreiben konnten, hat man um uns herum eine Welt gebaut, die von Adam und Eva, Prinzen und Prinzessinnen und Mama-Papa-Familien in Kinderb\u00fcchern bestimmt wird.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ich finde, wir sollten auf jede schwule Hochzeit stolz sein.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ich weiss nicht, ob die Ehe unter Schwulen jemals auch nur Ansatzweise die Bedeutung haben wird, die sie bei Heteros noch hat. Aber was w\u00e4re so schlimm daran? Kann es sein, dass wir uns gerade unterbewusst Druck aufbauen? Dass wir irgendwie das Gef\u00fchl haben, die Klappe etwas zu weit aufgerissen zu haben und jetzt schon pr\u00e4ventiv daf\u00fcr rechtfertigen, dass die Homo-Ehe kein \u201eErfolg\u201c werden wird?<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns eines klar machen:<\/p>\n<p>F\u00fcr den Erfolg der Homo-Ehe ist es ganz egal, wie viele Menschen sie tats\u00e4chlich nutzen werden. Die Afroamerikanerin Rosa Parks hat sich 1955 nicht deshalb daf\u00fcr entschieden, sich im Bus in den f\u00fcr Schwarze verbotenen vorderen Teil zu setzten, weil sie lieber vorne sitzt. Sie tat es, ganz einfach, weil es m\u00f6glich sein musste.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Niemand kommt auf die Idee die Bedeutung der \u00a0Reisefreiheit, die sich die Ostdeutschen in ihrer Revolution erstritten haben, daran zu messen, wie viele sie dann tats\u00e4chlich genutzt haben. Ein Recht muss man sich nicht verdienen. Und man muss es nicht nutzen, um es zu legitimieren. Aber man muss wissen, dass man es hat. Tun wir das? Haben wir wirklich Rosa von Praunheims Maxime verstanden, dass es nie wir waren, die falsch waren, sondern immer die Situation, in der wir leben mussten?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die rechtliche Gleichstellung ist eine Zumutung an unser Denken und unser F\u00fchlen, weil es nicht mehr ausreichen wird, immer nur Opfer oder Avantgarde zu sein.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wir m\u00fcssen es aushalten k\u00f6nnen, dass unser anders sein normal ist. Wir m\u00fcssen lernen, dass wir uns nicht rechtfertigen f\u00fcr das, was wir sind. Wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, uns f\u00fcr die bunten V\u00f6gel in unseren Reihen zu sch\u00e4men, f\u00fcr die Federboa-Tunten, die akkuraten FDP \u2013 Schwulen, die Lederm\u00e4nner. Oder daf\u00fcr, dass wir mehr oder anders Sex haben.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wir m\u00fcssen nichts mehr beweisen, nicht mehr artig sein. Die Heteros sind es auch nicht.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Das Recht auf Ehe ist nicht deshalb so wichtig, weil wir heiraten wollen, sondern weil das heiraten k\u00f6nnen in unserer Gesellschaft Teil der b\u00fcrgerlichen Existenz ist. Es geht darum, vollst\u00e4ndige B\u00fcrgerrechtsb\u00fcrger zu sein. Es geht um den \u201ePoint of no Return\u201c:<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Auch wenn jetzt niemand heiraten wird: Einen Mann lieben zu d\u00fcrfen, das nimmt uns niemand wieder weg! Fast keines der schwarzen Kinder, die heute in den USA leben, wird irgendwann einmal amerikanischer Pr\u00e4sident oder Pr\u00e4sidentin werden. Aber alle wissen, dass sie es k\u00f6nnten.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Was die Ehe aus Lesben und Schwulen machen werden wird, k\u00f6nnen wir heute nicht sagen. Genau so wenig, wissen wir, was Lesben und Schwule aus der Ehe machen werden.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Aber dieses Jahr werden in Deutschland noch tausende kleine Jungen geboren werden, die irgendwann mal anfangen werden, M\u00e4nner zu lieben, und auch sehr viele kleine M\u00e4dchen, die Frauen lieben werden. Sie sollen sich mehr vorstellen k\u00f6nnen als wir es heute verm\u00f6gen. Deswegen werden wir den Eltern dieser Kinder mit voller \u00dcberzeugung zumuten, dass das mit der Eindeutigkeit ihres Familienstatus Geschichte ist.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em><span style=\"color: #000000;\">Dieser Beitrag erschien zuerst als Titel-Kommentar der aktuellen Ausgabe des monatlichen Magazins \u00a0<a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/m-maenner.de\/?tag=bruno-gmunder-verlag\">&#8222;M\u00e4nner&#8220;<\/a>. Als Teil einer Debatte ist er das\u00a0Pl\u00e4doyer f\u00fcr die &#8222;Homo-Ehe&#8220;. Die Gegenposition im gleichen Heft formuliert Dirk Ludigs. Ebenfalls zum Thema \u00e4ussert sich Heiner Gei\u00dfler: &#8222;Das Grundgesetz sch\u00fctzt auch Ehen, die keine Kinder haben&#8220;.<\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Erfolg der Homo-Ehe ist es ganz egal, wie viele Menschen sie tats\u00e4chlich nutzen werden. Rosa Parks hat sich 1955 nicht deshalb im Bus in den f\u00fcr Schwarze verbotenen vorderen Teil gesetzt, weil sie lieber vorne sitzt. Sie tat es, ganz einfach, weil es m\u00f6glich sein musste.<br \/>\n(Erschienen in &#8222;M\u00e4nner&#8220; Juni 2013)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[159,55,173,119,1],"tags":[],"class_list":["post-1614","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-159","category-community","category-das-wichigste-aus-zehn-jahren","category-ehe-fuer-alle","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1614"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1614\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6036,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1614\/revisions\/6036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}