{"id":1675,"date":"2013-06-12T13:19:11","date_gmt":"2013-06-12T11:19:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1675"},"modified":"2019-03-02T12:33:22","modified_gmt":"2019-03-02T10:33:22","slug":"liebe-anne-will-zeigen-sie-dass-es-auch-anders-geht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1675","title":{"rendered":"&#8220; &#8230; liebe Anne Will, bitte zeigen Sie, dass es auch anders geht!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Nein, wir haben das so nicht geplant. Wir konnten nicht wissen, dass ausgerechnet \u00a0kurz vor der Ver\u00f6ffentlichung des <a href=\"http:\/\/der-appell.de\">&#8222;gegen die Verharmlosung homosexualit\u00e4tsfeindlicher Diffamierungen&#8220; <\/a>das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zum Ehegatten-Splitting einen entscheidenden Schritt zur Gleichstellung der Ehe unternimmt. Und wir wussten nicht, dass die Duma in Russland kurz danach ein Gesetz gegen die <a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=19414\">&#8222;Propaganda von Homosexualit\u00e4t&#8220;<\/a> verabschieden wird.<\/p>\n<p>Aber ein besseres Timing h\u00e4tten wir uns nicht ausdenken k\u00f6nnen. Denn die Ereignisse in Russland und Deutschland liegen n\u00e4her beisammen, als uns lieb sein kann. Und sie bed\u00fcrfen einer deutlichen Reaktion.<\/p>\n<p>Im Kern geht es in Russland darum, dass eine unglaubliche L\u00fcge Gesetz geworden ist. Und dass diese L\u00fcge nur einen Zweck hat: Die Herabw\u00fcrdigung und die Verfolgung Homosexueller.<\/p>\n<p>Die L\u00fcge von der homosexuellen Propaganda behauptet,\u00a0dass Homosexualit\u00e4t etwas ist, zu dem man verf\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Das ist so absurd, dass selbst die meisten, die das behaupten, es wohl nicht selber glauben.\u00a0Aber ihnen geht es ja auch um etwas ganz anderes. Hinter der L\u00fcge steht die eigentliche Botschaft: Dass das, zu dem man man angeblich verf\u00fchrt werden kann, etwas B\u00f6ses ist. Etwas vor dem gesch\u00fctzt werden muss. Ein Krieg beginnt damit, dass man die Opfer zu T\u00e4tern macht, vor denen man sich verteidigen muss. Schwule und Lesben in Russland befinden sich seit gestern im Kriegszustand.<\/p>\n<p>Doch die russische L\u00fcge ist auch in Deutschland beliebt.\u00a0Noch letzte Woche hat BILD-Dresden unkommentiert <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/regional\/dresden\/bildung\/eine-irre-idee-aus-sachsen-30660354.bild.html\">ein Zitat ver\u00f6ffentlicht<\/a>, in dem es heisst, Jugendliche k\u00f6nnten \u201ein die\u00a0Homosexualit\u00e4t getrieben\u201c werden. Es ging um einen Gesetzentwurf zur Neubewertung von Homosexualit\u00e4t im Schulunterricht in Sachsen, der allerdings auf Grund der dortigen Mehrheitsverh\u00e4ltnisse keine Aussicht auf Erfolg hat. BILD beruhigte deshalb seine Leser: &#8222;Aber sie brauchen keine Angst haben!&#8220; und behauptet damit im Umkehrschluss nicht \u00a0nur, dass Jugendliche zur Homosexualit\u00e4t verf\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Sondern auch, dass Homosexualit\u00e4t etwas ist, vor dem man Angst haben muss.<\/p>\n<p>Das Zitat selbst stammt von der &#8222;Autorin und Soziologin Gabriele Kuby (68)&#8220;. Und um \u00a0ein Haar h\u00e4tten wir die russische L\u00fcge wohl heute Abend wieder geh\u00f6rt. Denn Frau Kuby war vorgesehen f\u00fcr die Talkshow &#8222;Anne Will&#8220; zum Thema &#8222;Homo Ehe&#8220;, hat aber offensichtlich abgesagt.<\/p>\n<p>Denn auch deshalb ist der Zeitpunkt des &#8222;Appells&#8220; so richtig: Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes geht die &#8222;Diskussion&#8220; um die Gleichstellung der Ehe in eine entscheidende Runde. Es ist Wahlkampf und einige Leute <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1442\">sind der Meinung<\/a>, dass sie ihre Stammw\u00e4hler nur dann mobilisieren k\u00f6nnen, wenn sie Ihnen die Schwulen und Lesben zum Frass vorwerfen.<\/p>\n<p>Genau jetzt ist die Zeit, in der wir deutlich werden m\u00fcssen.Die Hauptaussage unserer Forderungen ist, dass L\u00fcgen in Deutschen Medien nicht l\u00e4nger als Meinungen durchgehen, sondern als das was sie sind, n\u00e4mlich Diffamierungen.<\/p>\n<p>Die Hauptaussage unserer Forderungen ist, dass L\u00fcgen in den deutschen Medien nicht l\u00e4nger als Meinungen durchgehen, sondern als das was sie sind, n\u00e4mlich Diffamierungen. Im Appell fordern wir,<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #333333;\">&#8222;dass\u00a0solche Aussagen deutlich als diskriminierende Anfeindungen zu kennzeichnen und zu verurteilen\u00a0so wie es auch etwa bei rassistischen, sexistischen oder antisemitischen Anfeindungen geschieht.&#8220;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Nat\u00fcrlich wussten wir um die Reflexe, die wir damit ausl\u00f6sen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zum Beispiel, dass wir durch die Analogie von Homosexuellen-Feindlichkeit und Antisemitismus einen aus historischen Gr\u00fcnden schiefen Vergleich zu bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Was ich nicht verstehen kann: Warum zucken wir bei diesem Vergleich so zusammen? Manchmal kommt es mir so vor, dass wir uns irgendwie daf\u00fcr sch\u00e4men, dass neben Juden eben auch Homosexuelle, also Leute wie wir, von den Nazis verfolgt und umgebracht wurden. Dass es wie eine Kr\u00e4nkung ist, die wir nicht zulassen k\u00f6nnen, weil wir uns dann zu sehr als Opfer f\u00fchlen m\u00fcssten. Nein, wir sind keine Opfer.\u00a0Anders als Juden, deren Eltern, Onkeln Grosseltern ermordet wurden, trifft uns, die keine Angeh\u00f6rigen verloren haben, kein pers\u00f6nliches Leid. Aber ist es nicht gerade Angesichts der Entwicklung in Russland sogar unsere Pflicht darauf hinzuweisen, dass die Logik des <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1088\">Homo-Hasses der des Antisemitismus<\/a> zum Verwechseln \u00e4hnlich sieht? Nein, wir sind keine Opfer, aber Menschen, die so sind wie wir, werden f\u00fcr das, was sie sind, f\u00fcr das, was <strong>wir<\/strong> sind, gerade zu Opfern gemacht.<\/p>\n<p>Ja, ich kenne den Vorwurf derjenigen, die sich dagegen verwahren in dieses &#8222;wir&#8220; vereinnahmt zu werden, sich dagen wehren, Teil von so etwas wie einer &#8222;homosexuelle\u00a0Identit\u00e4t&#8220; zu sein.<\/p>\n<p>Stefan Broniowski schreibt in seinem Blog <a href=\"http:\/\/rosarotermaulwurf.blogspot.de\/2013\/06\/wider-den-tugendterror-des.html\">&#8222;Der Rosarote Maulwurf&#8220;<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Was diese geheimnisvolle \u201eIdentit\u00e4t Homosexueller\u201c eigentlich ist, wer derlei hat, haben will oder braucht, geht aus dem Appell leider nicht hervor. (Ich pers\u00f6nlich, falls es jemanden interessiert, komme seit jeher prima ohne homosexuelle Identit\u00e4t oder Identit\u00e4t als Homosexueller zurecht, weil mich Statuszuschreibung weniger interessieren als reale Praktiken, es mir also nicht aufs Schwulsein ankommt, sondern auf die Lust auf M\u00e4nner und mit M\u00e4nnern.)&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist f\u00fcr mich wirklich schwer nachzuvollziehen, wie jetzt einige den Appell dazu nutzen, ihre alten F\u00e4sser von fr\u00fcher aufzumachen. Habt ihr keine neuen? Wollt Ihr wirklich noch mal die v\u00f6llig verhirnte Debatte dar\u00fcber f\u00fchren ob es so was wie eine &#8222;homosexuelle\u00a0Identit\u00e4t&#8220;\u00a0gibt? Ganz abgesehen davon, dass das niemand behauptet hat.<\/p>\n<p>Im Appell heisst es:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220; &#8230;.Wir wehren uns jedoch dagegen, dass Argumentationsmuster, die der Diffamierung der Identit\u00e4t Homosexueller dienen &#8230;&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Mensch! Es geht nicht um die\u00a0Identit\u00e4t\u00a0<strong>der<\/strong> Homosexuellen sondern um die eines jeden einzelnen Homosexuellen, die nat\u00fcrlich immer total verschieden ist. Aber es gibt eben etwas, das <strong>uns<\/strong> alle betrifft. In Deutschland mag das abstrakt sein, aber in Russland ist das gerade ganz konkret.<\/p>\n<p>Ich habe manchmal wirklich den Endruck, dass einige der grossen Homo-Weisen nicht daran interessiert sind, die Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4ndern, sondern darum streiten, die K\u00e4mpfe von fr\u00fcher weiter \u00a0f\u00fchren zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elmar_Kraushaar\">Elmar Kraushaar<\/a> schreibt gestern auf der Facebook-Seite von queer.de anl\u00e4sslich der Teilnahme von Appell-Erstunterzeichner <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/David_Berger_(Theologe)\">David Berger <\/a>in der heutigen Sendung von &#8222;Anne Will&#8220; zum Thema &#8222;Homo Ehe&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #333333;\">&#8220; Na, das nenn ich mal konsequent: Berger wettert medienwirksam gegen Homohasser in den Talkshows, um sich dann mit ebensolchen an einen Tisch zu setzen &#8211; da ueberholt der Egoshooter den Aktivisten, Eitelkeit ist doch st\u00e4rker als polit. \u00dcberzeugung.&#8220;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Ganz abgesehen davon, dass ich es immer wieder spannend finde, wenn ein Schwuler dem anderen Schwulen gerade dann Eitelkeit vorwirft, \u00a0wenn der gerade &#8222;medienwirksam&#8220; ist: In diesen Zeilen \u00a0steckt ein Grossteil der Misere, die dazu gef\u00fchrt hat, dass das, was \u00a0einmal eine Bewegung war, zu einem Sonntagsspaziergang geworden ist, der sich auf ganz kleinem Radius immer wieder im Kreis dreht. \u00a0Es ist einfach auf die jungen Schwulen und Lesben zu schimpfen, denen das politische Bewusstsein f\u00fcr ihre Interessen fehle, wenn die Gralsh\u00fcter dieses Bewusstseins nur noch Denkmalpflege betreiben.<\/p>\n<p>Menschen wie\u00a0Broniowski und Kraushaar haben offenbar Angst davor, dass sich wieder etwas bewegt. Anders ist die schlecht gespielte Naivit\u00e4t Kraushaars in dem Facebook-Posting nicht zu verstehen.<\/p>\n<p>Er tut so, als ob ein solcher Appell so etwas w\u00e4re wie ein Hungerstreik: Wir Homos boykottieren jetzt solche Sendungen und irgendwann beschliesst irgendwer, dass es keine Homo-Feindlichkeit in den Medien geben darf.<\/p>\n<p>Ist das so schwer zu verstehen? Der Appell ist keine Forderung an uns, sondern eine Forderung an die Medien. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir die Zusammensetzung einer solchen Sendung kritisieren, bei der \u00a0so Leute wir die Kuby-Ersatzspielerin Beverfoerde sitzen werden, \u00a0deren Standpunkt es ist, die Gleichstellung der Ehe sei &#8222;unchristlich&#8220;. Ich hoffe, dass sich David Berger auf diesen Schwachsinn gar nicht einl\u00e4sst und klar macht, dass die gute Frau glauben kann, was sie will, das aber f\u00fcr die Frage von Rechten v\u00f6llig unerheblich ist. Anders als manche jetzt behaupten, wollen wir nicht die Meinung anderer beschneiden. Sollen sie doch glauben, f\u00fchlen und reden was sie wollen! Aber seit dem Appell gibt es eine klar definierte Grenze, und es muss mehr und mehr darum gehen, dass sich diese in den K\u00f6pfen von Medienmachern durchsetzt.<\/p>\n<p>David Berger hat, bevor er mit seiner Forderung &#8222;Homo-Hasser raus aus den Talkshows&#8220; an die \u00d6ffentlichkeit ging, den damals noch unver\u00f6ffentlichten Appell gekannt, und dessen zentrale Forderung, zwischen Meinung und Diffamierung zu unterschieden, \u00a0zum Thema gemacht.<\/p>\n<p>Er tat das damals nicht als Teil des Aufrufes, sondern als einer der wenigen, die zur Zeit die M\u00f6glichkeit haben \u00a0&#8222;medienwirksam&#8220; solche Impulse zu setzen.<\/p>\n<p>Was anderes als Neid ist es, ihn daf\u00fcr zu kritisieren?<\/p>\n<p>Der Appell ist gerade zwei Tage alt. Innerhalb von k\u00fcrzester Zeit haben ihn 2000 Menschen unterst\u00fctzt, ganz viele davon sind Medienmacher, darunter fast die gesamte lesbisch \/ schwule Medienlandschaft. Eine solche Klarheit und Einigkeit bei deutlichen Positionen hat es lange nicht mehr gegeben. Lasst uns die M\u00f6glichkeiten nutzen,und jetzt St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck daran arbeiten, dass sich in den Medien wirklich etwas \u00e4ndert und uns nicht von denen ablenken lassen, die lieber am Fenster sitzen und meckern.<\/p>\n<p>Zwei Tage nach der Ver\u00f6ffentlichung des Appells, bei dem es um Homo-Feindlichkeit in den Medien geht, gibt es eine Talkshow, in der Homo-Feindlichkeit wieder vor kommen wird. Anne Will, die in ihren Sendungen bisher schon fast alles besser gemacht, als ihre <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1163\">Kollegen<\/a> wird auch dieses mal wieder Muster bedienen, die uns nicht gefallen werden. Aber auch wenn der Appell als Warnung gedacht ist, so ist er doch vor allem Eines: Eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr all die, die es besser k\u00f6nnen und wollen.<\/p>\n<p>In dieser Sendung wird mit David Berger ein Erstunterzeichner des Appells sitzen. Wer die Zw\u00e4nge einer solchen Sendung kennt, weiss, dass da seine M\u00f6glichkeiten begrenzt sind. Aber erwarten d\u00fcrfen wir, dass er nicht hinter die Aussagen des Appells zur\u00fcck weicht. Ich kann mich an viele Talkshows erinnern, wo G\u00e4ste, die Homo-Rechte verteidigen wollten, den Diffamierungen hilflos ausgesetzt waren. Ich sage nicht, dass das durch den Appell jetzt nicht mehr passieren wird. Aber wenn wir den Appell st\u00e4rken, statt ihn zu zerreden, k\u00f6nnen wir hoffen, dass in Zukunft solche Sachen schwieriger sein werden. Ja, bitte kritisiert den Appell, seine M\u00f6glichkeiten, seine Wortwahl. Ich weiss, dass er einige offene Flanken hat und mir ist bewusst, dass eine davon darin besteht, dass Transgender nicht dabei sind. Der Appell gibt Anlass zu vielen Diskussionen innerhalb der Szene und das ist ja nicht das Schlechteste. Aber trotz all dem:\u00a0Wir k\u00f6nnen uns damit aufhalten, was der Appell alles nicht ist. Aber wir k\u00f6nnen auch auf dem aufbauen, was er ist und auf die enorme \u00a0Dynamik, die er gerade entwickelt.<\/p>\n<p>Heute Abend wird es die erste Talkshow zu einem Homo-Thema nach dem Appell geben und wir wissen, dass die Redaktion ihn kennt.<\/p>\n<p>Wenn durch den Appell die Sendung trotz der spookigen G\u00e4steliste etwas weniger schlimm wird, als sie sonst geworden w\u00e4re, w\u00e4re das ein kleiner, aber schon ein deutlicher Erfolg.<\/p>\n<p>Liebe Anne Will, bitte zeigen Sie heute Abend, dass es auch anders geht!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein, wir haben das so nicht geplant. Wir konnten nicht wissen, dass ausgerechnet \u00a0kurz vor der Ver\u00f6ffentlichung des &#8222;gegen die Verharmlosung homosexualit\u00e4tsfeindlicher Diffamierungen&#8220; das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zum Ehegatten-Splitting einen entscheidenden Schritt zur Gleichstellung der Ehe unternimmt. 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