{"id":2244,"date":"2013-08-30T16:28:29","date_gmt":"2013-08-30T14:28:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=2244"},"modified":"2019-03-02T11:39:00","modified_gmt":"2019-03-02T09:39:00","slug":"am-samstag-geht-es-nicht-nur-um-russland-sondern-auch-um-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=2244","title":{"rendered":"Auf zur Demo: Am Samstag geht es nicht nur um Russland, sondern auch um uns"},"content":{"rendered":"<p>Kann das gut gehen? Sieben eher junge Leute rufen zu einer Demonstration auf, sie haben so etwas noch nie gemacht, wenden sich auch nicht an jemanden, der so was schon mal gemacht hat. Sie \u00fcberlegen sich einfach, wer von ihnen was am besten kann, verteilen die Rollen. Einer macht Grafik, der andere Medien, Website, Orga, alles halt was einem da so einf\u00e4llt. Sie legen einen Termin fest, irgendeinen, sie stimmen ihn mit niemandem ab, Hauptsache bald. Und sonst? Braucht man f\u00fcr sowas Geld? Wieviel? Keine Ahnung.<\/p>\n<p>So war das, als sich \u00a0Julian Laidig, Fanziska Eulitz, Alfonso Partisano, Anja Victoria Gerber, Marco Schenk,\u00a0Christoph Unglaube und Sebastian Gro\u00df\u00a0w\u00e4hrend \u00a0eines Spieleabends spontan entschlossen, etwas gegen die Anti-Homosexuellenpolitik in Russland (zu den Hintergr\u00fcnden: <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1840\"><strong>hier<\/strong><\/a>) zu machen und die olympischen Spiele in Sotschi daf\u00fcr als konkreten Anlass zu nutzen.<\/p>\n<p>Sie haben das oft erz\u00e4hlt mittlerweile, wie es begann vor ein paar Wochen mit &#8222;Enough is Enough &#8211; Open your mouth!&#8220;, dem Aufruf zur Demonstration am 31. August in Berlin. Wenn sie es erz\u00e4hlen, \u00a0dann klingen sie ein bisschen wie eine Band, die ihr neues Album vorstellt und in den Erinnerung schwelgt, wie es angefangen hat damals: So klein, nebenbei, sie hatten alle die gleiche Gef\u00fchl, irgendjemand sagte jemand etwas, alle fanden es gut und dann war man schon mittendrin.<\/p>\n<p>Es wirkt so, als k\u00f6nnen sie es selbst kaum glauben, was seit dem alles passiert ist, wie gro\u00df das alles wurde, dass es wirklich stattfinden wird, ja im Internet bereits mit einer riesigen Welle stattfindet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-2257\" alt=\"enoughgruppe2\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/enoughgruppe2-1024x767.jpg\" width=\"620\" height=\"464\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>(vorne: Julian , Alfonso , Anja Victoria , Marco<\/em><br \/>\n<em style=\"font-size: 13px;\">hinten: Christoph , Sebastian )<\/em><\/p>\n<p>Und es klingt stolz, nat\u00fcrlich aber auch berauscht. Berauscht von dem, was gerade um sie herum passiert und ein bisschen auch von sich selbst, von der Kraft der eigene Gruppe, der eigenen Idee. Dass sie ihrem eigenen Impuls gefolgt sind. Und sonst niemanden.<\/p>\n<p>Mir scheint es, dass viele Multiplikatoren der Szene, sowohl Personen, Medien als auch Institutionen genau damit ein Problem haben. Die Bewegung ist aufgeteilt in Zust\u00e4ndigkeiten. Alle sind irgendwie verbunden, in Synergien der gegenseitigen Unterst\u00fctzung. Und in Synergien der gegenseitigen Abneigungen. Jeder ist positioniert. Hinter jeder Aktion steckt auch ein St\u00fcck Politik. Aber es ist &#8222;innerparteiliche Politik&#8220;, der Ausgleich von Interessen von Verb\u00e4nden, und Szenen.<\/p>\n<p>Ganz extrem habe ich das erlebt, als es vor zwei Jahren um die Demo gegen den Auftritt des Papstes vor dem Bundestag ging. Der LSVD hatte so etwas wie ein B\u00fcndnis der Interessensgruppen geschaffen. Ich wollte mich einbringen aber die einzige M\u00f6glichkeit war, eine eigene Interessensgruppe zu gr\u00fcnden\u00a0<em>(was ich dann auch mit diesem Blog auch getan habe: <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?page_id=584\">&#8222;Homophobia Kills&#8220;<\/a>).<\/em><\/p>\n<p>Es waren also nicht Menschen, die damals um den besten Weg einer solchen Demo stritten, sondern Gruppen, die innerhalb dieses B\u00fcndnissen ihre Interessen verteidigten. Es gab keine wirklich offene inhaltliche Diskussion \u00fcber die Ziele und M\u00f6glichkeiten. Es gab die Suche der Verbandsvertreter nach einem Formelkompromiss. Und man suchte Leute, die Plakate kleben.<\/p>\n<p>Die Macher und die Plakatkleber. Dazwischen gab es fast nichts. Heute kann man es ja offen sagen: Die Demonstration damals hatte niemanden wirklich mitgerissen. Es war eher ein nebeneinander, kein Gef\u00fchl von Gemeinschaft. Jede Organisation hatte eben ihre Leute zusammengetrommelt.<\/p>\n<p>Ich habe damals oft erlebt, wie \u00fcber Szene, vor allem die schwule geredet wurde: Wie unpolitisch die Leute sind, vor allem, wie schwer zu motivieren und dass die meisten ja doch nur Party machen wollen. Nat\u00fcrlich ist da was dran. Allerdings habe ich in den letzten Jahren auch keine wirklich \u00fcberzeugenden Initiativen seitens der &#8222;Macher&#8220;, etwa des LSVD oder des CSD mitbekommen, diese Leute zu integrieren. Die Organisatoren suchten ihre Relevanz vor allem im gesellschaftlichen Diskurs, aber nicht innerhalb der Szene selbst.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Die Gruppe vom Spieleabend hatte sich \u00a0keine Verb\u00fcndete gesucht, keine Organisation, keinen Sponsor, einfach losgelegt. Ihr einziger Adressat waren ihre Freunde und deren Freunde, Leute, von denen sie hofften, dass sie genau so dachten und so f\u00fchlten wie sie selbst. Es begann mit Facebook-Massages, pers\u00f6nlich gehalten: Wir wollen was tun. Seid ihr dabei?\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Anders als sonst, waren es nicht die schwul-lesbischen Medien und die Verb\u00e4nde, die zum Mitmachen aufforderten. Die Organisatoren wussten gar nicht, wer da die Ansprechpartner sind, wen man da wie ansprechen sollte. Vielleicht sind die Verb\u00e4nde deshalb so zur\u00fcckhaltend, was ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Demonstration betrifft: Sie sind es gewohnt, dass man zu ihnen kommt und nicht umgekehrt. Die Vorstellung, dass man sie gar nicht kennt, halten sie wahrscheinlich f\u00fcr v\u00f6llig abwegig.<\/p>\n<p>&#8222;Enough is Enough&#8220; hat es auch ohne die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen geschafft, eine riesige Unterst\u00fctzergruppe zu aktivieren, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise einbringen. Die \u00a0Reichweite ihrer Seite &#8222;Enough is Enough&#8220; und weiterverbreiteten Posts<span style=\"font-size: 13px;\">\u00a0ist enorm, alleine die dort geposteten Videos wurden bis gestern Abend von\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 13px;\">160.000 Menschen in 124 L\u00e4ndern gesehen, allein \u00a0der Clip mit prominenten Testimonials wurde innerhalb von weniger als 24 Stunden \u00fcber 50.000 mal angeklickt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Die grosse Frage ist nat\u00fcrlich, ob daraus auch wirklich eine eindrucksvolle Demonstration auf der Strasse wird.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich glaube und hoffe das. Aber ich habe das Gef\u00fchl, dass sich gerade viele Multiplikatoren der Szene bedeckt halten. Ich habe das Gef\u00fchl, dass sie denken, dass sie es besser wissen und besser k\u00f6nnen. Und dass sie auf ihre grosse Chance warten, das am sp\u00e4testens am Montag allen mitteilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ja, es gibt Einiges, was man \u00fcber diese Demonstration liest, und woran man rumm\u00e4keln k\u00f6nnte, und auch ich habe das auch <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=2226\">hier<\/a> schon gemacht.\u00a0Auch finde ich die Forderung der Organisatoren, dass die Olympischen Spiele in Sotschi zwar stattfinden finden sollen, die russische Delegation ausgeschlossen werden soll zwar f\u00fcr spannend, aber nicht unbedingt geeignet, eine breite Bewegung dahinter zu versammeln. Ich habe versucht, mit den Organisatoren dar\u00fcber eine Diskussion anzuzetteln, bis ich mich vor mir selbst erschrocken habe:\u00a0Ich kam mir pl\u00f6tzlich ein bisschen vor, wie die Leute auf dem Papst-Demo-Treffen, die Profis, die es alle schon tausendmal gemacht haben.<\/p>\n<p>Ich habe dann kapiert, dass es im Kern nicht um diese Forderung geht. Diese Leute ma\u00dfen sich nicht an, die L\u00f6sung f\u00fcr das Problem in den Mittelpunkt zu stellen (wie es etwa <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=2152\">der LSVD tut<\/a>, ohne dass er die Szene da irgendwie mit nimmt). Sie benennen das Problem, schildern ihre Wut, veranschaulichen sie mit originellen Motiven und Claims, die sie als pers\u00f6nliche Nachricht um die Welt schicken. \u00a0Sie tun das auf ihre Art, man k\u00f6nnte auch sagen: auf die Art, wie man das heute eben macht. Es gibt sie nicht die Gruppe der Macher und die der Plakattr\u00e4ger. Jeder ist beides, jeder hat seine eigene Botschaft, seine eigenen Adressaten. Und doch weiss jeder, worum es geht: So kann es nicht weiter gehen.<\/p>\n<p>Ich kann es kaum glauben, dass ausgerechnet jetzt, wo es eine wirkliche Chance gibt, die schwul-lesbische Bewegung in Berlin wieder lebendig zu machen, sich manche auf scheintot stellen. Hat jemand etwa damit ein Problem, dass neue, andere, j\u00fcngere (!) Leute sich auf ihre Art politisieren? War es nicht dass, was immer gew\u00fcnscht und gefordert wurde? Und jetzt, wo es passiert sagen wir: Guckt mal wie Ihr klar kommt, wir w\u00fcnschen Euch viel Gl\u00fcck, aber wenn wir noch mal so was macht, dann meldet Euch rechtzeitig?<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Vielleicht liegt es ja daran, dass ausgerechnet diese &#8222;Partyschwulen&#8220; eben keine Party veranstalten wollen, w\u00e4hrend CSD und Co. doch immer so getan haben, dass das der einzige Weg sei, um \u00fcberhaupt noch eine breite Masse in der Szene erreichen zu k\u00f6nnen? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Und daran, dass es eben keine Logo-Parade wird, auf der kommerzielle Unterst\u00fctzer f\u00fcr ein paar hundert Euro in die Kameras auf Menschenrechte machen? Nat\u00fcrlich nehmen auch die Organisatoren von &#8222;Enough is Enough&#8220; auch Geld- und Sachspenden f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Demonstration an. Aber alle diese Sponsoren m\u00fcssen sich mit einer Nennung im Internet begn\u00fcgen. Sie arbeiten hat daran, dass auf der Demo selbst wirklich nur inhaltliche und keine kommerziellen Motive im Fokus sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Immer wird behauptet, ohne sichtbare Sponsoren geht es nicht. Aber wurden denn alternative Konzepte je wirklich versucht? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Als die Veranstalter mit dem Unternehmer Bruno Gm\u00fcnder \u00fcber eine m\u00f6glichen Zuwendungsbetrag von 1000 Euro sprachen, diskutierte man nur kurz \u00fcber m\u00f6gliche Gegenleistungen wie B\u00fchnenbanner und \u00c4hnliches. Gemeinsam skizzierte man stattdessen eine M\u00f6glichkeit, die Demonstration aus dem \u00fcblichen Platzkampf der kommerzieller Marken herauszuhalten. Gm\u00fcnder liess sich darauf ein und erh\u00f6hte die Summe auf 5000 (und ging damit dann nicht hausieren). <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">Seine einzige Bedingung war: Macht einen Termin mit Leuten aus der Szene, die Erfahrung haben, tauscht Euch aus, lasst Euch helfen. Schon einen Tag sp\u00e4ter sollte das Treffen stattfinden, Gm\u00fcnder lud zwei Dutzend Leute dazu ein, auch mich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Erkenntnisse wurde ausgetauscht: man sagt Demonstration nicht Parade (warum eigentlich nicht?) &#8211; eine Demonstration muss man bei der Polizei nicht beantragen, sondern nur ank\u00fcndigen &#8211; \u00fcber die die Getr\u00e4nke m\u00fcssen sich die Veranstalter keine Gedanken machen, das k\u00f6nnen die Leute schon selber &#8230;<\/p>\n<p>Mittlerweile \u00a0wissen die Veranstalter all das , und noch viel, viel mehr.<\/p>\n<p>Ich habe etwas mitbekommen, was sie in den letzten Wochen geleistet haben. Aber es war nicht nur die ganze Arbeit, der ganze Orga- und Formalkram. Sie haben auch gelernt, welche kommunikative Herausforderung \u00a0man bew\u00e4ltigen muss, wenn man so eine Welle lostritt, \u00fcber die politischen Minenfelder, den Umgang mit gut und schlecht gemeinten Ratschl\u00e4gen, dem \u00fcberschw\u00e4nglichen Lob und der \u00fcbertriebenen Kritik.<\/p>\n<p>Wie gesagt: Es gab einige Gr\u00fcnde zu meckern. Und vielleicht kommen morgen noch ein paar dazu.<\/p>\n<p>Aber damit muss jetzt Schluss sein. Morgen geht es um nichts anderes als ein klares Zeichen: Enough ist Enough. Genug ist genug!<\/p>\n<p>Ob das morgen ein Erfolg wird, liegt an uns allen. Die Bewegung lebt! Weitersagen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kann das gut gehen? Sieben eher junge Leute rufen zu einer Demonstration auf, sie haben so etwas noch nie gemacht, wenden sich auch nicht an jemanden, der so was schon mal gemacht hat. 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