{"id":3890,"date":"2014-06-26T14:29:01","date_gmt":"2014-06-26T12:29:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3890"},"modified":"2019-03-02T11:45:48","modified_gmt":"2019-03-02T09:45:48","slug":"das-berliner-csd-drama-die-stonewall-gala-war-ein-homopolitisches-desaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3890","title":{"rendered":"Das Berliner CSD-Drama (I): Die &#8222;Stonewall-Gala&#8220; war ein homopolitisches Desaster"},"content":{"rendered":"<h2><em style=\"font-size: 13px;\">Das Berliner CSD-Drama<\/em><\/h2>\n<p><em>Seit Tagen versuche ich, die Ereignisse um die diesj\u00e4hrigen Berliner CSDs f\u00fcr dieses\u00a0Blog aufzubereiten.\u00a0Doch je l\u00e4nger ich\u00a0versuche, das alles irgendwie auf einen Beitrag herunter zu brechen, um so mehr zerbricht es mir. \u00a0Gleichzeitig merke ich, wie\u00a0die Aufarbeitung der Misere durch die Beteiligten schon jetzt mit den selben simplen Reflexen betrieben wird, mit denen sie die Misere erst ausgel\u00f6st haben.\u00a0Die einen loben den Erfolg des CSDs den sie vorher unterst\u00fctzt haben. Die anderen sagen, dass beide CSDs kein Erfolg waren, der Streit nichts gebracht habe, und fordern, dass man jetzt aufeinander zugehen m\u00fcsse, um sich &#8222;an einen Tisch&#8220; zu setzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich werde weder das eine, noch das andere tun. Ich werde mich nicht auf eine der beiden &#8222;Seiten&#8220;* schlagen. Und ich werde nicht den Schiedsrichter spielen und fordern, dass sich diese Leute\u00a0endlich einigen sollen. Wenn man versucht, das CSD Drama\u00a0mit ein\u00a0bisschen\u00a0Abstand zu betrachten, wird man merken, dass das\u00a0wohl die schlechteste aller L\u00f6sungen w\u00e4re. <\/em><\/p>\n<p><em>G\u00f6nnen wir uns die Zeit, endlich mal grunds\u00e4tzlich \u00fcber den Zustand der Bewegung nachzudenken. Ich m\u00f6chte versuchen, hierzu einen Beitrag zu leisten. Erstmalig erscheint deshalb ein Blogbeitrag in\u00a0mehreren Teilen. Auch ich brauche noch Abstand. Und auch ein\u00a0bisschen\u00a0Zeit &#8230;\u00a0<\/em><\/p>\n<h2 class=\"entry-title\" style=\"font-weight: inherit;\">Teil 1***: Die \u201cStonewall-Gala\u201d war ein homopolitisches Desaster<\/h2>\n<p>Die diesj\u00e4hrige\u00a0Gala des Berliner CSD e.V. war ein homopolitisches Desaster. Ein sch\u00f6nes\u00a0Desaster, wenn man so will. Immerhin gab es tolle K\u00fcnstler, eine\u00a0wunderbare <a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=21732\">Conchita Wurst<\/a>. Dreimal konnte\u00a0man sogar (wie im\u00a0Fernsehen!) bei einer\u00a0richtigen Standing Ovation mitmachen und man durfte sein feinstes Tuch\u00a0mit Fliege tragen ohne\u00a0sich daf\u00fcr eine ganze Oper ansehen zu m\u00fcssen.\u00a0Sch\u00f6n war&#8217;s. Aber eben ein Desaster.<\/p>\n<p>Tut mir leid, dieses Blog ist keine Partykolumne. Hier\u00a0geht es ziemlich unglamour\u00f6s zu:\u00a0Kampf gegen Homophobie, Politik, Gutmenschenzeugs. Ganz sch\u00f6n \u00f6de. Ich weiss, das klingt\u00a0verdammt nach jemandem, der auf eine Party geht, um anderen den Spass zu verderben. Aber ich kann nichts daf\u00fcr! Wirklich!<\/p>\n<p>Es ist nicht meine Schuld, dass man sich mit dem politischen Gehalt dieser Veranstaltung besch\u00e4ftigen muss. Ich bin nicht gegen Spass. Im Gegenteil: Eine\u00a0lustige, bunte Showparty am Vortag des CSD? Warum nicht? Nein, nicht ich bin hier die Spa\u00dfbremse! Schlie\u00dflich kam ja nicht\u00a0ich auf die Idee, dass bei dieser Stonewall-Sache etwas politisch Spektakul\u00e4res stattfinden m\u00fcsse. Es\u00a0waren die Veranstalter selbst, die so etwas wie ein\u00a0modernes Wunder, einen homopolitischen &#8222;Neustart&#8220; angek\u00fcndigt hatten.<\/p>\n<p>Bereits im letzen Dezember hatten sie den\u00a0Berliner\u00a0CSD 2014 zu nichts weniger als zu dem Beginn\u00a0einer &#8222;neuen Bewegung&#8220; erkl\u00e4rt. Doch nicht nur das: Sie trauten dieser &#8222;neuen Bewegung&#8220; etwas zu, was\u00a0sich weder\u00a0Harvey Milk, noch\u00a0John Lennon oder\u00a0Judy Garland je vorzustellen gewagt h\u00e4tten: Eine genaue Verortung des Endes des Regenbogens! So eine Art &#8222;j\u00fcngster Tag&#8220;, an dem endlich Schluss ist mit dem Homo-Hass.\u00a0Ihnen war\u00a0sogar eine Zahl f\u00fcr den Untergang der homophoben Welt erschienen: 2019! &#8222;Bis 2019&#8220; wolle man die &#8222;Homophobie in den Herzen&#8220; besiegt haben. Nicht 2020. Nicht 2018. Nein: 2019. Sie nannten das nicht Spinnerei sondern Konzept, &#8222;Stonewall-Konzept&#8220;. Es gr\u00fcndete sich eine Gegenbewegung, die sich gegen dieses &#8222;Konzept&#8220; richtete. Aber nicht, weil es keines ist, sondern weil es undemokratisch, intransparent entstanden sei und dazu noch die <a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=20943\">Umbenennung<\/a> der CSD-Parade in &#8222;Stonewall-Parade&#8220; zur Folge haben sollte.<\/p>\n<p>Ich weiss, diese Geschichte h\u00f6rt sich ziemlich absurd an. Mich erinnert sie an das Musical &#8222;The Book of Mormon&#8220;, in dem ich gelernt habe, dass\u00a0es das Jahr\u00a0<span style=\"color: #474747;\">1978\u00a0war, in dem Gott seine Meinung \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.lyricsfreak.com\/t\/the+book+of+mormon\/i+believe_20912876.html\">Schwarze ge\u00e4ndert<\/a> hat und sie seitdem nicht mehr gehasst werden m\u00fcssen. Ich habe Folgendes begriffen: Je abgefahrener eine These\u00a0ist, desto schwieriger ist es, ihr etwas entgegen zu setzen. <\/span> <span style=\"color: #474747;\">Am wenigsten Gefahr droht den Thesen, die sich gar nicht die M\u00fche machen, eine zu sein, die einfach nur behaupten, dass es sie gibt. Wollen wir wirklich dar\u00fcber diskutieren ob einem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph_Smith\">Adam Smith<\/a><span style=\"color: #252525;\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph_Smith\">\u00a0<\/a>am 21. September 1823 im Staat New York der\u00a0Engel Mormon erschienen ist,\u00a0und ihm\u00a0<\/span>Gottes wahren Worte \u00fcberbrachte?\u00a0<\/span> Nicht der, der so etwas behauptet, ist ein Spinner, sondern der, der \u00fcber so etwas streiten will.<\/p>\n<p>Auch mir ist es so gegangen. Nach der Verk\u00fcndigung ihres &#8222;Back to the Roots&#8220;-Konzeptes, aus dem dann diese Stonewall-Sache hervorging, hatte ich\u00a0versucht, den Unsinn dahinter zu erkl\u00e4ren.\u00a0Damals hatte ich \u00fcber die Leute vom CSD e.V. <a title=\"CSD Berlin plant politische Bankrotterkl\u00e4rung \/ UPDATE\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3022\">geschrieben<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Jeder kennt diese verwirren Menschen in den Fussg\u00e4ngerzonen, die behaupten, sie seien Jesus oder zumindest auf seinen Spuren unterwegs. Man m\u00f6chte diesen Menschen nicht absprechen, dass sie das auch wirklich so empfinden. Aber folgen m\u00f6chte man ihnen auch nicht wirklich. Warum auch? So \u00e4hnlich ist das auch mit den Verk\u00fcndern der neuen CSD-Botschaft: Sie haben einfach nicht verstanden, dass nicht ausreicht, zu behaupten, dass man sich auf irgendjemanden oder irgendetwas bezieht. So wie es nicht reicht, auf die Packung eines Medikamentes oder Lebensmittels einfach \u201cgesund\u201d darauf zu schreiben, wenn man sich keine Gedanken um die Wirksamkeit des Inhaltes gemacht hat.<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber nicht sie lagen\u00a0falsch. Sondern ich. Es reichte tats\u00e4chlich aus, irgendetwas zu behaupten. Unglaublich aber wahr: Dadurch, dass das Aktionsb\u00fcndnis nicht das Fehlen von Kaisers neuer Kleider beklagte, sondern die Art, wie er sie tr\u00e4gt, \u00a0konnten sich die\u00a0CSD-Macher erst recht als\u00a0als Verteidiger einer politischen Agenda aufspielen, die\u00a0einfach nicht existierte.<\/p>\n<p>Das alles f\u00fchrte dazu, dass es in Berlin 2014 zwei Paraden gab, die sich am Ende doch beide CSD nannten. Doch der Irrsinn ging noch viel weiter: Befl\u00fcgelt durch die von ihren Kritikern zugeschriebenen Bedeutung ihrer Bedeutungslosigkeit konnten die CSD-Macher es wagen, ein\u00a0<a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=21535\">Zerw\u00fcrfnis<\/a> mit nahezu allen <a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=21364\">wichtigen<\/a> queeren Institutionen der Hauptstadt zu provozieren. Sie f\u00fchrten sich auf wie in einem heiligen Krieg, in dem es nur noch Freunde oder Feinde gibt. Jede Kritik an der\u00a0Radikalit\u00e4t, mit der sie sich \u00a0daran machten, ihr\u00a0Nicht-Konzept durchzuboxen,\u00a0konterten sie mit einer Art &#8222;Notwehr&#8220;-Argumentation:\u00a0Unser\u00a0Konzept ist unverzichtbar im\u00a0Kampfes gegen Homophobie\u00a0und muss deshalb gegen alle Widerst\u00e4nde\u00a0durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>Sie inszenierten sich als neue Helden, als eine neue Generation Stonewall, obwohl sich ihr Kampf nicht gegen die Homo-Hasser richtete sondern g<a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=21536\">egen die Homos<\/a>, \u00a0die zu bl\u00f6d waren, diesen ihren Kampf zu\u00a0verstehen. Gleichzeitig\u00a0sorgten sie selber daf\u00fcr, dass niemand diesen Kampf auch nur ansatzweise verstehen konnte. Was hinter der Stonewall-Sache stand, wie sie ihre\u00a0Ank\u00fcndigung umsetzen wollen, sich vom\u00a0&#8222;Charakter des Party-CSD&#8220; zu l\u00f6sen und sich nur noch auf die &#8222;politischen Inhalte&#8220; zu fokussieren, konnten oder wollten sie nie erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Darum also ging es bei der &#8222;Stonewall Gala&#8220;: Bluffen die nur, oder gibt es da wirklich was? Wollen oder k\u00f6nnen sie die der Szene irgendwas geben, was auch nur irgendwie in Relation dazu steht, was sie ihr bis jetzt genommen haben?\u00a0Existiert\u00a0zumindest ein bisschen von dieser selbst ausgerufenen homopolitischen Relevanz? Oder haben sie\u00a0die ganze Szene einfach nur deshalb\u00a0Geiselhaft genommen, weil sie wussten, dass sie es sich leisten konnten? Weil sie Spass hatten am Helden-Spielen, an der Stonewall-Pose, bei der sie sich ein paar Monate so vorkommen durften, wie die sexy Widerstandsk\u00e4mpfer aus dem Musical &#8222;Les Mis\u00e9rables&#8220; (dessen heroische Hymne sie auf der Gala tats\u00e4chlich zum Besten gaben)?<\/p>\n<p>Am Ende etwa alles nur Tunten-Kitsch? **<\/p>\n<p>Die Homo-<a title=\"\u201cHomophobie f\u00fcr alle!\u201d \u2013 Ein Volksbildungskurs mit Matthias Matussek\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3220\">Hasser<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3220\">erkl\u00e4ren <\/a><a title=\"\u201cKonstruierte Provokation\u201d: Die WELT erkl\u00e4rt die Bedeutung der Diffamierung von Homosexuellen f\u00fcr den CSU-Wahlkampf\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=2519\">uns<\/a> <a title=\"Das Trauma der Erika Steinbach und das Verdienst von Anne Will\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=1723\">den<\/a> <a title=\"Statt \u201cWetten Dass..?\u201d: BamS macht Frauen- und Homohasser Pirin\u00e7ci zum Genie\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3532\">Krieg<\/a> und die Homos der Hauptstadt nehmen das nicht zum Anlass, dar\u00fcber nachzudenken, wie sie sich verteidigen k\u00f6nnen? Und f\u00fchren dem Rest des Landes statt dessen monatelang ein bombastisches, melodramatisches Kriegs-Musical auf?<\/p>\n<p>Also: Wenn Sie auf der CSD Gala Spass hatten, dann freut mich das. Ich m\u00f6chte Ihnen das nicht nehmen. Mein Vorschlag: Lesen Sie einfach nicht weiter.<\/p>\n<p>Mir w\u00e4re es auch lieber gewesen, nicht dauernd irgendwelche Notizen machen zu m\u00fcssen.\u00a0Aber ich musste mir die ganzen Unglaublichkeiten alleine schon deshalb aufschreiben,\u00a0damit ich mir am n\u00e4chsten Tag noch sicher sein konnte, dass sie wirklich passiert sind. <span style=\"font-size: 13px;\">Auch ich h\u00e4tte gerne weniger dar\u00fcber nachdenken m\u00fcssen,\u00a0was dieses denkw\u00fcrdige Event f\u00fcr den\u00a0Kampf um Homo-Rechte bedeutet und mich statt dessen an der eigentlichen<\/span>\u00a0Challenge\u00a0des Abends beteiligt: Dem Wettkampf um das beste Selfie mit Conchita Wurst.<\/p>\n<p>Aber mal von Anfang an. Schon\u00a0zu beginn\u00a0Gala k\u00fcndigte\u00a0der CSD e.V., dass man\u00a0ab sofort &#8222;ganz neue Wege gehen&#8220; gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und dann?<\/p>\n<p>Was soll ich sagen? Ja, ich h\u00e4tte mich bekehren lassen. Ich war offen f\u00fcr ein Wunder, bereit, der Sache eine Chance zu geben. Noch ein paar Tage vorher hat mir einer vom Vorstand versichert, dass sie es wirklich ernst meinen, dass es da wirklich ein Konzept gibt (obwohl ich auf eine solche Ansage schon einmal\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3423\">reingefallen<\/a> bin).<\/p>\n<p>Was soll ich sagen? Schon zur Pause der Gala hatte ich auf Facebook geschrieben, dass das eine der peinlichsten Veranstaltungen war, auf denen ich je gewesen bin. Ich wurde dann gefragt, was man h\u00e4tte denn\u00a0besser machen k\u00f6nnen. Gegenfrage: Was h\u00e4tte man denn schlechter machen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Nein, ich meine nicht den Ablauf, die Regie, die Technik. Das war alles Dilettantismus vom Allerfeinsten, aber wie gesagt: das hier ist keine Party-Kolumne und abgesehen davon ist es mir lieber, wenn man in der Szene selber eine Veranstaltung auf die Beine stellt, bei der dann fast alles schief geht, als wenn man (wie in den letzten Jahren im Friedrichstadtpalast) sich in eine bestehende perfekte Show einf\u00fcgt, daf\u00fcr aber keine eigene Handschrift zu erkennen ist.<\/p>\n<p>Nein, nicht\u00a0Pleiten, Pech und Pannen, also das, was gegen den Willen der Veranstalter passierte, waren das Problem. Im Gegenteil: Schlimm wurde es immer dann, wenn sichtbar wurde, was\u00a0sich die Veranstalter selber ausgedacht hatten. Ich h\u00e4tte mir nur gew\u00fcnscht, dass der wohl bezeichnendste\u00a0\u00a0Satz des Abends (&#8222;Und was machen wir jetzt?&#8220;) auch gleich zum Motto der Veranstaltung gew\u00e4hlt worden w\u00e4re. Wenn man einfach zugegeben h\u00e4tte, dass man auch inhaltlich keinen Plan hat, erst recht keine Richtung, und deshalb auch keine &#8222;neuen Wege&#8220;, die man jetzt zum Beschreiten vorgeben kann<\/p>\n<p>Wo das denn konkret zu erkennen gewesen ist, m\u00fcssen Sie sich langsam fragen. Wenn Sie das so genau wissen wolle, dann muss ich Ihnen leider sagen: An allem.<\/p>\n<p>Alle, wirklich alle zur Zeit homopolitisch relevanten Themen wurden zur Farce.<\/p>\n<p>Nach den Ereignissen der letzten Monate war bereits zu bef\u00fcrchten, dass der Verein alle Fragen, Diskussionen, Forderungen, Baustellen, Bed\u00fcrfnisse und Erkenntnisse, die zur Zeit\u00a0in der Szene eine Rolle spielen zu einem leeren Getue pervertieren w\u00fcrde. Dass es aber noch schlimmer w\u00fcrde, dass fast \u00fcberall kontr\u00e4re Signale gesendet und penetriert wurden, die dem Interesse an einer starken, einheitlichen und schlagkr\u00e4ftigen Szene entgegen stehen, konnte man nun wirklich nicht ahnen. \u2666<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>Vorherige Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>10.12.2013: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3022\">&#8222;CSD Berlin plant politische Bankrotterkl\u00e4rung&#8220;<\/a><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>20.02.2013:<span style=\"text-decoration: underline;\"> <a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3332\">&#8222;CSD Berlin: Wir m\u00fcssen alle einen Gang runter schalten!&#8220;<\/a><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>25.02.2014: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3771\">&#8222;<\/a><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3771\">Zum Nachlesen. Versuch eines Live-Blogs aus dem CSD-Forum&#8220;<\/a><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>20.06.2014: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=3771\">&#8222;Live-Blog von den beiden Berliner CSD\u00b4s: Was ist da falsch gelaufen?&#8220;<\/a><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>*** Gest\u00e4ndnis: Der hier versprochene zweite Teil ist bisher noch nicht erschienen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht Pleiten, Pech und Pannen, also das, was gegen den Willen der Veranstalter passierte, waren das Problem. 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