{"id":6384,"date":"2016-05-31T13:48:40","date_gmt":"2016-05-31T11:48:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=6384"},"modified":"2019-03-02T11:52:58","modified_gmt":"2019-03-02T09:52:58","slug":"ueber-gauland-boateng-und-die-witwe-in-uns-die-verhindert-hat-dass-hier-ein-schwarzer-einziehn-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=6384","title":{"rendered":"\u00dcber Gauland, Boateng und die Witwe in uns, die verhindert hat, dass hier ein Schwarzer einziehn kann."},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&#8220; &#8230; die Witwe, die verhindert hat, da\u00df hier ein Schwarzer einziehn kann&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Udo J\u00fcrgens, &#8222;Ein ehrenwertes Haus&#8220;, 1974<\/em><\/p>\n<p>Reden wir heute aus gegebenem Anlass mal nicht \u00fcber Homophobie (oder zumindest nicht gleich sofort), sondern \u00fcber ihren gro\u00dfen Bruder, den Rassismus.<\/p>\n<p>Wie immer, wenn gro\u00dfe internationale Fu\u00dfballturniere anstehen, und die Deutschen sich wieder mit gutem Gewissen deutsch f\u00fchlen k\u00f6nnen wollen, beeilen sie sich, ihr Wohlf\u00fchl-Deutschsein mit einer demonstrativen Weltoffenheit zu schm\u00fccken, mit einem fast schon rassistischen Anti-Rassismus.<\/p>\n<p>OK, das war jetzt ein bisschen hart f\u00fcr den Anfang. Nein, es hat ja auch wirklich was knuddeliges, etwas wirklich liebenswertes, wie sehr sich Deutschland dann anstrengt, nicht so angestrengt zu sein, wie sehr sich<em> heute journal<\/em> &amp; Co darum bem\u00fchen, sommerm\u00e4rchenhafte Fanmeilenbilder zu produzieren, auf denen nicht nur auff\u00e4llig viele Frauen, sondern auch auffallend viele schwarz-rot-goldene People of Colour zu sehen sind.<\/p>\n<p>Eine der erprobtesten deutschen Leitkultur\u00fcbungen ist es, besonders vorbildlich und harmlos zu sein, wenn es darum geht, sich besonders stark und stolz zu f\u00fchlen. Das ging so weit, dass die Deutschen es schafften, nicht nur einfach Fu\u00dfball-Weltmeister zu werden, sondern gleichzeitig auch noch Weltmeister in Vorbild und Bescheidenheit. Ulf Poschard<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article129981069\/Unsere-WM-Helden-ideale-Botschafter-Deutschlands.html\"> rief in der WELT <\/a>nach dem gewonnenen WM-Finale 2014 sogar so etwas wie ein neues Deutschland aus, &#8222;denn diese Mannschaft&#8220; sei die<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;sch\u00f6nste Idee, welche die Deutschen von sich selbst haben k\u00f6nnen. Erfolgreich, charmant, k\u00e4mpferisch, dabei bescheiden und cool. Vorzeige-Helden f\u00fcr ein leistungsf\u00e4higes Land.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass dann die Helden bei ihrer Siegesfeier vor dem Brandenburger Tor vor allem sch\u00f6n albern und sch\u00f6n unbescheiden waren (&#8222;So gehen die Gauchos, die Gauchos gehen so&#8220;), war vor allem deshalb ein Problem, weil es nicht zum neuen Patriotismus-Gerufe passte.\u00a0 Weil dabei so schmerzhaft klar wurde, dass Fussball nicht einfach nur Fussball sein darf, sondern der Stolz auf das Team unbedingt auch ein Stolz auf die Tugenden des Landes sein muss. Was ja auch\u00a0 noch einigerma\u00dfen knuddelig und liebenswert w\u00e4re, wenn es nicht so allzu oft mit dem starken Bed\u00fcrfnis gekoppelt w\u00e4re, anderen erkl\u00e4ren zu wollen, was sie von diesen Tugenden lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Jetzt ist also wieder Fu\u00dfball und das bedeutet, dass dieses Land sich jetzt ganz schnell seiner Weltoffenheit vergewissern muss,\u00a0 damit es endlich wieder losgehen kann.<\/p>\n<p>Jetzt ist also wieder Fu\u00dfball, und da wird einem bewusst, wie viel sich in Deutschland seit dem letzten gro\u00dfen internationalem Turnier vor zwei Jahren ge\u00e4ndert hat. Vor allem, dass das das damals von Pochardt und anderen geforderte Mehr-Patriotismus-wagen so ziemlich in die Hose gegangen ist, dass es das zwar wirklich gibt, das &#8222;neue Verh\u00e4ltnis zu Nationalfarben und Hymne&#8220;. Aber dass das ein ziemlich schmutziges geworden ist.<\/p>\n<p>Jetzt ist also wieder Fu\u00dfball, und da brauchen wir ganz viel Persil, um uns von diesem Schmutz zu befreien, um zu zeigen, dass die B\u00f6sen, die Rassisten eben die anderen sind. Persil. Und Kinderschokolade.<\/p>\n<p>Und da haben es die Deutschen tats\u00e4chlich wieder geschafft. Sie sind diesmal sogar schon Toleranz-Meister, bevor das Tunier \u00fcberhaupt angefangen hat. Die sozialen und gedruckten Medien haben sich auch wirklich alle M\u00fche gegeben. Sie haben tats\u00e4chlich ein einzelne paar Pegida-Idioten gefunden, die so bl\u00f6d waren, die Weltmeister auf den Tafeln nicht zu erkennen und sich dann so richtig zu blamieren. Vom DfB abw\u00e4rts durfte sich jeder dar\u00fcber echauffieren, wie geschmacklos das war. Dabei w\u00e4re die Meldung doch eigentlich die gewesen, wie vergleichsweise wenige Rassisten sich da um Kopf und Kragen gepostet haben, bei all dem Mist, den wir in den letzten Monaten lesen durften.<\/p>\n<p>Und dann die Sache mit Gauland und Boateng. Es ist schon beeindruckend, mit welchem Pathos da gef\u00fchlt ganz Deutschland \u00fcber ein Ich-bin-kein-Rassist-St\u00f6ckchen r\u00fcberspringt, das so niedrig aufgehangen ist, dass man sich \u00fcberhaupt nicht irgendwie bewegen muss, und schon ein laues L\u00fcftchen reicht, um da dr\u00fcber gepustet zu werden.<\/p>\n<p>Es ist also im Jahr 2016 tats\u00e4chlich ein nennenswertes Bekenntnis, gerne in einer Villengegend neben einem hier geborenen, von Kindheit an Deutsch sprechenden und sich zum Christentum bekennenden deutschen Fussball-Weltmeister wohnen zu wollen. Oder nichts dagegen zu haben. Obwohl der ein Schwarzer ist. Wow!<\/p>\n<p>Auf dieser Selbstvergewisserung baute sich der Protest-Sturm gegen die Gauland-\u00c4u\u00dferung auf. Von BZ (die ganz nach dem Prinzip von &#8222;Wir haben abgetrieben&#8220; bekennenden nachbarschaftswilligen Prominenten auf der Titelseite die Gelegenheit, gab &#8222;Flagge&#8220; f\u00fcr Boateng zu zeigen) \u00fcber Micky Beisenherz (dessen Foto-Witz\u00a0 &#8222;Braune Voll Nuss&#8220; mit Gauland darauf basierte, dass ja nicht nur Schokolade braun ist, sondern auch, ach lassen wir das) bis zum Ausw\u00e4rtigen Amt, das ein Foto von Boateng twitterte (wieso eigentlich das Ausw\u00e4rtige Amt?),\u00a0 feierte sich Deutschland f\u00fcr seine klare kostenlose Kante gegen Rechts. Die Logik dahinter, also das Nachbarschaft-Zitat von Gauland damit als bl\u00f6d zu entlarven, weil in Wahrheit ja eigentlich jeder gerne neben Boateng wohnen w\u00fcrde, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/afd-vize-gauland-beleidigt-jerome-boateng-14257743.html\">stammt von der FAS<\/a>, die die tats\u00e4chlichen Nachbarn des Fussball-Stars nach ihrer Meinung gefragt hatte.<\/p>\n<p>Dabei ist dieser vermeintliche Coup der Zeitung zu den Gauland-\u00c4u\u00dferungen \u00fcber Boateng mindestens so rassistisch wie die \u00c4u\u00dferungen selbst. Was soll \/ kann denn bewiesen werden dadurch, dass man Nachbarn befragt, ob Boateng tats\u00e4chlich ein normaler Mensch ist? Was w\u00e4re denn, wenn sie gesagt h\u00e4tten, er w\u00e4re fies und abgehoben?<\/p>\n<p>Nein, der FAS- Bericht und die darauf folgende vermeintliche couragierte Emp\u00f6rung haben Deutschland nicht weiter gebracht in der wichtigen Auseinandersetzung mit AfD, Pegida und Rassismus. Im Gegenteil: Die ganze Sache verkl\u00e4rte mehr, als sie erkl\u00e4rte.<\/p>\n<p>Denn, erstens:<\/p>\n<p>Rassismus bek\u00e4mpft man nicht, in dem man jede Gelegenheit nutzt, sich selbst zu beweisen, dass man damit nichts zu tun hat. Der Kampf gegen Rassismus ist der Kampf mit sich selbst. Eines Landes mit sich selbst, eines jeden einzelnen mit sich selbst. Rassismus ist ein soziologisches und ein psychologisches Ph\u00e4nomen, aus dem man sich nicht einfach wegradieren darf. Wer sich immer nur darin gef\u00e4llt, auf die anderen zu zeigen, kann keinen genauen Blick darauf haben, wie, wo und wann er selbst mit dem Ph\u00e4nomen verstrickt ist. Es ist leicht, den Udo J\u00fcrgens- Schlager vom Ehrenwerten Haus mitzusingen, zusammen mit all den anderen, die sich in diesem Moment alle darin einig sind, zu denen zu geh\u00f6ren, die lieber ausziehen w\u00fcrden aus diesem Haus, als sich der spie\u00dfigen, rassistischen, grapschenden Moral der Hausinsassen zu beugen. Aber so einfach ist das leider nicht.<\/p>\n<p>Es gibt ihn nicht in Wirklichkeit, diesen Brief der Hausbewohner (<em><a href=\"http:\/\/www.songtexte.com\/songtext\/udo-jurgens\/ein-ehrenwertes-haus-13de4dd5.html\">&#8222;doch stell stell dir vor, was ich soeben unter uns&#8217;rer Haust\u00fcr fand..&#8220;<\/a><\/em>) , der uns so einfach die M\u00f6glichkeit gibt, ihn abzulehnen. Es ist komplizierter. Da wir ja schon \u00fcber Nachbarschaft reden: Wie vorbildlich sind, w\u00e4ren wir als Nachbarn? Ab welchem Migrantenanteil in der Schule nebenan denken wir dar\u00fcber nach, unser Kind in die Schule einer anderen Nachbarschaft zu schicken? Wieviele Klingelschilder mit ausl\u00e4ndischen Namen an unserem Haus finden wir noch multi-kulti, ab wann denken wir auch ohne Aufforderung unserer Nachbarschaft dar\u00fcber nach, diese zu verlassen? Wie w\u00e4re denn die FAS-Umfrage ausgegangen, wenn es um den &#8222;anderen&#8220; Boateng gegangen w\u00e4re, also den nicht immer so vorbildlichen Bruder, der sich dazu noch entschieden hat, f\u00fcr Ghana zu spielen, der, der mit seinem &#8222;\u00fcblen Foul&#8220; den Nationalmannschafts-Kapit\u00e4n Michael Ballack um die WM brachte, und m\u00f6glicherweise nicht nur ihn, sondern &#8222;uns&#8220; alle. <em>(Bitte jetzt nicht in den Kommentaren dar\u00fcber diskutieren, ob das wirklich so war oder gewesen w\u00e4re ..) <\/em>Es ist so verdammt einfach, Vorbilder zu lieben, doch damit ist gar nichts gewonnen. Die Frage ist, wie wir mit denen umgehen, die es nicht sind. Ob die vermeintlich anderen auch genauso ein Arschloch sein d\u00fcrfen, wie alle anderen.<\/p>\n<p>Zweitens:<\/p>\n<p>So bl\u00f6d wie die Kinderschokoladen-Nichtversteher von Pegida Bodensee sind die meisten Strippenzieher der neuen Rechten nicht. Sie argumentieren, agieren und paktieren cleverer, vielschichtiger. Im Wortsinne: hinterh\u00e4ltiger. Wir m\u00fcssen uns wirklich etwas einfallen lassen, um ihre Kampagnen, Verbindungen und Strategien, ihren hinterh\u00e4ltigen Rassismus offenzulegen, zu bennenen und zu bek\u00e4mpfen. Auch wenn (oder weil) ich sie jetzt schon vor mir sehe:<\/p>\n<p>Plakate mit Boateng-Kinderschokolade in den Fanmeilen erfordern keinen Mut, machen keine M\u00fche, sie betrachten,\u00a0 entlarven nichts, sie zeigen keine Flagge, sie sind nicht mal originell. Aber Mut, M\u00fche, Betrachten, Entlaven, Flagge, Originalit\u00e4t: Genau diese Dinge brauchen wir jetzt.<\/p>\n<p>Ach ja:\u00a0 Was von all dem hat denn jetzt mit Homophobie zu tun?<\/p>\n<p>Alles. \u2666<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>&#8212;<\/em><\/span><\/p>\n<p><em>Lesetipp dazu: Stefan Niggemeier auf uebermedien.de (Abo) \u00fcber <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/uebermedien.de\/5279\/die-nachbarn-aus-gauland\/\">&#8222;Die Nachbarn aus Gauland&#8220;<\/a><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Mehr in diesem Blog zum Thema:<\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" title=\"Permanentlink zu \u201cRufmord\u201d-Beschwerde beim Presserat. Das blutige Homo-Bashing der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=4337\" rel=\"bookmark\">Das blutige Homo-Bashing der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung<\/a><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=4830\">Gute Homos, b\u00f6se Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" title=\"Permanentlink zu Lieber die AfD im Bundestag als alle im Bundestag vertetenen Parteien auf AfD-Kurs\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=5942\" rel=\"bookmark\">Lieber die AfD im Bundestag als alle im Bundestag vertetenen Parteien auf AfD-Kurs<\/a><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<div id=\"main\">\n<section id=\"primary\">\n<div id=\"content\">\n<article id=\"post-4337\">\n<header><\/header>\n<header><em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" title=\"Permanentlink zu Der Matussek-Pirin\u00e7ci-Effekt: Wer Homo-Hasser f\u00fcttert, dem fallen sie als Fl\u00fcchtlingshetzer auf den Kopf\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=5099\" rel=\"bookmark\">Der Matussek-Pirin\u00e7ci-Effekt: Wer Homo-Hasser f\u00fcttert, dem fallen sie als Fl\u00fcchtlingshetzer auf den Kopf<\/a><\/span><\/span><\/em><\/header>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Diesen Beitrag auf Facebook liken \/ sharen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon beeindruckend, mit welchem Pathos da gef\u00fchlt ganz Deutschland \u00fcber ein Ich-bin-kein-Rassist-St\u00f6ckchen r\u00fcberspringt, das so niedrig aufgehangen ist, dass man sich \u00fcberhaupt nicht irgendwie bewegen muss, und schon ein laues L\u00fcftchen reicht, um da dr\u00fcber gepustet zu werden.<\/p>\n<p>Foto: (c) pixabay<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6433,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[162,79,74],"tags":[99,23],"class_list":["post-6384","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-162","category-die-neue-homophobie","category-medien","tag-afd","tag-ulf-poschardt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6384"}],"version-history":[{"count":77,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6468,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6384\/revisions\/6468"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}