{"id":6813,"date":"2016-06-28T20:09:52","date_gmt":"2016-06-28T18:09:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=6813"},"modified":"2020-07-20T13:35:58","modified_gmt":"2020-07-20T11:35:58","slug":"was-die-zeit-ueber-homophobie-lernen-koennte-wenn-sie-es-denn-wollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=6813","title":{"rendered":"Was die &#8222;Zeit&#8220; \u00fcber Homophobie lernen k\u00f6nnte, wenn sie es denn wollte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Homophobie der &#8222;Zeit&#8220;. Teil 2.<\/strong><\/p>\n<p>Was bisher geschah: In meinem letzten Blogbeitrag &#8222;<a title=\"Permanentlink zu Die schrecklich-nette Homophobie der \u201eZeit\u201c\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=6729\" rel=\"bookmark\">Die schrecklich-nette Homophobie der &#8218;Zeit'&#8220; <\/a>habe ich diesen Satz auf der Titelseite der <a href=\"https:\/\/blendle.com\/i\/die-zeit\/fetisch-gewalt\/bnl-zeit-20160616-34249\">&#8222;Zeit&#8220; vom 16. Juni<\/a> als &#8222;hammerhomophob&#8220; kritisiert: \u201eHomophobie ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die enormen Emanzipationsgewinne der Schwulen und Lesben.&#8220;<\/p>\n<p>Die Kritik ist <a href=\"https:\/\/www.evangelisch.de\/blogs\/altpapier\/135785\/24-06-2016\">vielfach<\/a> <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/79233\/79233\/\">aufgegriffen<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Siegessaeule\/status\/746101284277723136\">worden<\/a> und hat an mehreren Stellen zu engagierten Diskussionen gef\u00fchrt, auch in den Kommentaren unter dem Blogbeitrag selbst.<\/p>\n<p>Erfreulich ist, dass sich J\u00f6rg Lau, der Autor des &#8222;Zeit&#8220;-Leitartikels, (auch in den Kommentaren) meiner Kritik gestellt hat.<\/p>\n<p>Bedauerlich ist, dass er da die Sache noch schlimmer macht.<\/p>\n<p>Seine Erwiderung ist ein Paradebeispiel daf\u00fcr, wie schwer es in Deutschland ist, dar\u00fcber zu sprechen, was homophob ist.<\/p>\n<p>Sie zeigt, wie wenig er (und seine Zeitung, die sich auf Twitter offenbar hinter ihn gestellt hatte) \u00fcber Homophobie begriffen haben und wie wenig er bereit oder willens ist, sich mit den Ursachen und Mechanismen auseinander zu setzten, um die es wirklich geht.<\/p>\n<p>Doch sehen wir uns das im Einzelnen an.<\/p>\n<p>J\u00f6rg Lau schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es ist bedauerlich, dass der Blogbeitrag meinen Leitartikel so falsch deutet. &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Und schon hier m\u00fcssen wir kurz unterbrechen. Denn ich kann seinen Artikel schon deshalb nicht falsch gedeutet haben, weil ich ihn gar nicht gedeutet habe. Meine ganze Argumentation befasste ganz bewusst und unzweifelhaft mit diesem einzelnen Satz. Ich wollte ganz bewusst nicht \u00fcber den ganzen Beitrag sprechen (auch das k\u00f6nnte man aus gutem Grund auch tun) sondern die schlimme Logik einer einzigen Aussage darin.<\/p>\n<p>Lau schreibt weiter:<\/p>\n<blockquote><p>Besonders der letzte Absatz l\u00e4sst keinen Zweifel daran, dass ich als Konsequenz des homophoben Massakers aufrufe, \u201ef\u00fcr die Liebe der Schwulen und Lesben zu k\u00e4mpfen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie gesagt, das habe ich gar nicht bestritten. Aber was will uns Herr Lau damit sagen? Dass in einem Artikel, der eine positive Aussage &#8211; meinetwegen sogar eine positive Grundaussage &#8211; zu Homosexuellen enth\u00e4lt, an anderer Stelle kein homophober Satz stehen kann? Sorry, wenn das jetzt gerade etwas spitzfindig klingt. Aber was der &#8222;Zeit&#8220;-Autor hier versucht, ist eine der folgenreichsten Missverst\u00e4ndnisse und beliebtesten Ausfl\u00fcchte in der Debatte rund um Homophobie und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Die Scheinlogik, nach der ein Satz, eine Aussage, ein Beitrag nicht homophob\/rassistisch\/antisemitisch sein kann, weil sich an anderer, auch an &#8222;\u00fcbergeordneter&#8220; Stelle, anders ge\u00e4u\u00dfert wird. Doch das ist falsch.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Herrn Lau hier um Gottes Willen keine N\u00e4he zu den Neuen Rechten unterstellen (dazu gibt es weder hier, noch in irgendeinem anderen Artikel, den ich von ihm gelesen habe, irgendeinen Anlass, im Gegenteil). Aber mit dem Muster seiner Argumentation verh\u00e4lt er sich genau wie die, die behaupten, dass sie das, was sie gesagt haben gar nicht gemeint haben k\u00f6nnen, weil sie ja in einem anderen Zusammenhang an anderer Stelle etwas anderes gesagt haben. Nochmal: Ich habe nicht behauptet, dass sein Artikel homophob ist, ich habe nicht behauptet, dass er selbst homophob ist. Ich habe nichts anderes behauptet, als dass er in einem Artikel etwas homophobes geschrieben hat.<\/p>\n<p>Doch indem Lau so tut, als k\u00f6nne das nicht sein (weil weder sein Artikel homophob ist noch &#8211; wie er an einer sp\u00e4teren Stelle in den Kommentaren begr\u00fcndet &#8211; er selbst) zeigt er, dass er etwas ganz Wichtiges nicht verstanden hat. Auch wenn das f\u00fcr &#8222;Zeit&#8220;-Leser und Autoren eine schmerzliche Wahrheit ist: Es gibt nicht die eine gro\u00dfe Mauer, die die Guten von den B\u00f6sen trennt. Weder die guten von den b\u00f6sen Menschen, noch die guten von den b\u00f6sen S\u00e4tzen. Homophobie ist kein Virus, der die einen bef\u00e4llt und die anderen nicht, weil sie immun dagegen sind.<\/p>\n<p>Auch wenn es uns schwer f\u00e4llt einzugestehen: Homophobie und Rassismus sind in uns allen tief verankert, alleine schon, weil wir in Gesellschaften aufgewachsen sind, in denen Homophobie und Rassissmus tief verankert sind. Wir k\u00f6nnen, m\u00fcssen versuchen, dies zu \u00fcberwinden. Doch wenn wir so tun, als g\u00e4be es nichts zu \u00fcberwinden, zementieren wir die Strukturen, die wie eigentlich bek\u00e4mpfen wollen.<\/p>\n<p>Wir alle (und auch Herr Lau) k\u00f6nnen homophobe Sachen sagen, auch wenn wir f\u00fcr homosexuelle Liebe k\u00e4mpfen wollen. Ja, wir k\u00f6nnen sogar homophobe Sachen sagen, wenn wir selber homosexuell sind. Wir k\u00f6nnen Rassisten sein, auch wenn wir uns als Wei\u00dfe Boateng als Nachbarn w\u00fcnschen. Oder sogar als Partner.<\/p>\n<p>Wir alle k\u00f6nnten so so etwas sagen, das ist doch nicht das Problem, das sollte nicht, aber das kann passieren, die Frage ist doch, wie man dann damit umgeht. Ein Problem wird es doch erst dann, wenn einer sich selbst als liberal empfindenden Zeitung nicht auff\u00e4llt, wenn ihnen ein homophober satz in einem Leitartikel auf der Titelseite rutscht. Oder dass sie, wenn es ihr schon nicht auff\u00e4llt, dann zumindest versucht, die Kritik zu verstehen, mit der sie dann &#8211; von Vielen geteilt &#8211; konfrontiert wird.<\/p>\n<p>Stattdessen stellt sie sich hinter eine Aussage, in der der Autor die Kritik als &#8222;infam&#8220; bezeichnet und hinter einen Tweet, der sie als &#8222;krude&#8220; abtut. Sie behauptet also nichteinmal, falsch verstanden worden zu sein. Sie tut so, als m\u00fcsse sie sie sich die Kritik verbitten. Weil ein homophober Satz bei ihr gar nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Weiter geht es bei Lau:<\/p>\n<blockquote><p>Was die Feststellung angeht, dass die neuere Homophobie etwas mit Emanzipationsgewinnen zu tun hat \u2013 da habe ich nichts zur\u00fcckzunehmen. Warum werden denn Orte wie das \u201ePulse\u201c angegriffen? Warum wurde offenbar ein Attentat auf die Gay Pride Parade in L.A. in letzter Minute verhindert? Warum der Hass auf die Paraden in Osteuropa? Warum Attacken in Israel durch einen Ultraorthodoxen w\u00e4hrend der Parade dort? Weil das Orte der Sichtbarkeit sind, an denen der Fortschritt der Menschenrechte f\u00fchlbar und angreifbar ist. Daraus zu konstruieren, ich wolle die Opfer f\u00fcr die Tat in Haftung nehmen, ist nichts als infam.<\/p><\/blockquote>\n<p>Jetzt mal ganz abgesehen davon, was es f\u00fcr die Kompetenz der &#8222;Zeit&#8220; in LGBTI-Fragen generell und im Besonderen bedeutet, dass ihr Leitartikler zum Thema Orlando bis heute noch nicht mitbekommen hat, dass es sich bei dem mit dem Angriff auf das &#8222;Pulse&#8220; in Verbindung gebrachte Attentat auf den\u00a0 L.A. Pride um <a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=26336\">eine Falschmeldung <\/a>handelte. Und mal ganz abgesehen davon, wie es zu bewerten ist, dass hier ein &#8222;Zeit&#8220;-Autor in der Debatte um die Bedeutung seines Zitat dieses einfach etwas zurechtbiegt (Erstens schieb er im Originalartikel, dass &#8222;Homophobie nicht zuletzt eine Reaktion auf die enormen Emanzipationsgewinne&#8220; sei, w\u00e4hrend er hier behauptet, er habe von der &#8222;neueren&#8220; Homophobie gesprochen. Zweitens steht im Originaltext, dass Homophobie &#8222;nicht zuletzt eine Reaktion auf die Emanzipationsgewinne&#8220; seien, w\u00e4hrend es hier nur hei\u00dft, dass sie &#8222;etwas damit zu tun&#8220; h\u00e4tte. Das alles mag er ja irgendwie so gemeint haben, geschrieben hat er es nicht):<\/p>\n<p>Sein Satz ist und bleibt falsch weil er Ursache und Wirkung vertauscht und sie ist homophob, weil sie so tut, als w\u00e4ren Homosexuelle Schuld an der Wut auf sie.<\/p>\n<p>Doch zun\u00e4chst zu seinen verschlimmbessernden Erkl\u00e4rungsversuchen:<\/p>\n<p>Wie gesagt, den Attent\u00e4ter von L.A. hat es nicht gegeben, und der von Orlando hat eben nicht die Sichtbarkeit. Er hat keinen Pride angegriffen, sondern einen Schutzraum hinter verschlossenen T\u00fcren. Die dort feiernden Latinos haben das nicht vor seiner Nase, nicht mal in seiner Stadt getan, er musste zwei Stunden mit dem Auto fahren, um sie zu finden. Aber auch das ist egal.<\/p>\n<p>Denn: So wie es zum Antisemitismus im Prinzip keine Juden braucht, braucht es zur Homophobie keine Homosexuellen. Auch der Rassismus ist oft da besonders hoch, wo es wenig bis gar keine Migranten gibt.<\/p>\n<p>Der Hass auf die anderen ist der Hass auf das eigene Leben oder die Angst vor etwas, was dem eigenen Leben\u00a0 geschehen k\u00f6nnte. Es geht um eine Projektion, die eine vermeintliche Bedrohung nicht gegen die Ursachen des Bedrohungsgef\u00fchls richtet, sondern gegen eine irgendeine Minderheit.<\/p>\n<p>So hat die homosexuellenfeindliche Politik in Russland (anders als Lau an anderer Stelle in den Kommentaren behauptet) eben nicht den Grund, dass LGBT-Menschen in Russland &#8222;sichtbarer&#8220; sind. Bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geht es nicht um die Menschen dieser Gruppen selbst, sondern um das Feindbild, f\u00fcr das sie taugen, um eine Gefahr zu beschw\u00f6ren, mit der sie gar nichts zu tun haben. Es geht darum, sich gr\u00f6\u00dfer zu machen, indem man andere klein macht. Es geht darum, einfache L\u00f6sungen und Schuldige zu pr\u00e4sentieren, wo es keine gibt. Es geht um das Beschw\u00f6ren von Bildern von M\u00e4nnlichkeit, St\u00e4rke, Familie und Gesellschaft und der Diffamierung, die diesen Bildern angeblich entgegen stehen.<\/p>\n<p>Homohasser von Putin bis Petri behaupten, Homosexuelle (oder wie sie es darstellen, die &#8222;Propaganda&#8220; von Homosexualit\u00e4t) h\u00e4tten einen negativen Einfluss auf Kinder, auf Familien und somit auf den Fortbestand der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Im Dritten Reich wie im IS und anderswo wurden Homosexuelle nicht verfolgt, weil sie so sichtbar waren. Sie wurden und werden diskreditiert,kompromittiert und umgebracht um an ihnen ein Beispiel zu statuieren, ein Zeichen zu setzen, was nichts mit ihnen, sondern mit denen zu tun hat, die dieses Zeichen f\u00fcr irgendetwas brauchen. Dass Homosexuelle (oder das Bild, das von ihnen gezeichnet wird) auch provozieren, hat damit nichts zu tun.<\/p>\n<p>Weiter zu Lau:<\/p>\n<blockquote><p>Ich sage ganz klar, dass der Kampf f\u00fcr die Rechte weitergehen muss \u2013 ..<\/p><\/blockquote>\n<p>Ganz nebenbei, da ich mich ja hier nur mit diesem einen Satz und nicht mit dem Artikel besch\u00e4ftigen wollte: Das sagt er eben nicht. Von Rechten ist in seinem Beitrag nirgendwo die Rede, sondern davon, dass man f\u00fcr homosexuelle Liebe k\u00e4mpfen sollte, was wohl soviel bedeutet, dass sie m\u00f6glich sein sollte. Dass soetwas im Jahr 2016 wirklich eine Kernansage auf der Titelseite der &#8222;Zeit&#8220; ist, ist ein anderes Thema, aber lassen wir das, denn:<\/p>\n<blockquote><p>nur leider muss man sich dabei auf einen entfesselten Gegner einstellen. Aber: dessen Wut ist gerade ein Zeichen f\u00fcr die vielen Fortschritte, die es gegeben hat.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ach ja: Wie gro\u00df ist denn die Wut dort, wo es die meisten Fortschritte gegeben hat, etwa in den Niederlanden, wo es schon seit 15 Jahren die Ehe f\u00fcr alle gibt?<\/p>\n<p>Die Wut ist kein Zeichen f\u00fcr die vielen Fortschritte. Es ist nicht mal die Wut auf homosexuelle Menschen, sondern auf das, wof\u00fcr man sie verantwortlich macht.<\/p>\n<p>Nicht die Orte der Sichtbarkeit sind das Problem. Sondern die Orte &#8211; und auch die Zeitungen &#8211; an denen man die Sichtbarkeit zum Problem erkl\u00e4ren will. \u2666<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Mehr zum Thema:<\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" title=\"Permanentlink zu \u00dcber Gauland, Boateng und die Witwe in uns, die verhindert hat, dass hier ein Schwarzer einziehn kann.\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=6384\" rel=\"bookmark\">\u00dcber Gauland, Boateng und die Witwe in uns, die verhindert hat, dass hier ein Schwarzer einziehn kann<\/a><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" title=\"Permanentlink zu Eurovision und Xavier Naidoo: Die ARD bastelt sich einen \u201ewunderbaren Neger\u201c\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=5221\" rel=\"bookmark\">Eurovision und Xavier Naidoo: Die ARD bastelt sich einen \u201ewunderbaren N.\u201c<\/a><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000; text-decoration: underline;\" title=\"Permanentlink zu Gute Homos, b\u00f6se Fl\u00fcchtlinge\" href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=4830\" rel=\"bookmark\">Zu Harald Martenstein: Gute Homos, b\u00f6se Fl\u00fcchtlinge<\/a><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<div id=\"main\"><\/div>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Diesen Beitrag auf Facebook liken oder teilen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfreulich ist, dass sich  der Autor des &#8222;Zeit&#8220;-Beitrags mit dem &#8222;hammerhomophoben Satz&#8220; der Kritik des Nollendorfblogs gestellt hat. 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