{"id":8926,"date":"2018-06-14T07:05:05","date_gmt":"2018-06-14T05:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=8926"},"modified":"2019-03-02T13:13:32","modified_gmt":"2019-03-02T11:13:32","slug":"analverkehr-ist-der-deutsche-witz-warum-ich-ein-buch-ueber-homophobie-geschrieben-habe-2-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=8926","title":{"rendered":"Coming-out von Jochen Schropp: Lieber STERN, Ihr habt es verbockt!"},"content":{"rendered":"<div class=\"element-wrapper item-wrapper-p\">\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\">Foto: Jochen Schropp (c)\u00a0<a title=\"User:9EkieraM1\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:9EkieraM1\">9EkieraM1<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:AV0A7869_Jochen_Schropp.jpg\">wikipedia\u00a0<\/a><\/p>\n<p class=\"item-paragraph\"><em>Ich bin schwul.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<div class=\"element-wrapper item-wrapper-p\">\n<blockquote>\n<p class=\"item-paragraph\"><em>Manche von Ihnen werden jetzt sagen: \u201eUnd wo ist jetzt die Neuigkeit?\u201c Andere werden es nicht gewusst oder \u201egeahnt\u201c haben. Vielleicht werden Sie sich fragen: Warum erz\u00e4hlt er uns das jetzt? Muss man das heutzutage \u00fcberhaupt noch erw\u00e4hnen? Ich finde: ja.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>(Anfang des pers\u00f6nlichen &#8222;Briefes&#8220; von Jochen Schropp, den der <a href=\"https:\/\/blendle.com\/i\/stern\/ich-bin-schwul\/bnl-stern-20180613-8199caf77d7?sharer=eyJ2ZXJzaW9uIjoiMSIsInVpZCI6ImpvaGFubmVza3JhbSIsIml0ZW1faWQiOiJibmwtc3Rlcm4tMjAxODA2MTMtODE5OWNhZjc3ZDcifQ%3D%3D\">STERN heute<\/a>\u00a0(Blendle-Link) unter der \u00dcberschrift &#8222;Ich bin Schwul&#8220; als Einleitung eines Coming-out-Interviews mit dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jochen_Schropp\">Schauspieler und Moderator<\/a> ver\u00f6ffentlicht.)<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Respekt f\u00fcr Jochen Schropp. Er hat alles richtig gemacht. Und doch ist fast nichts richtig, kann fast nichts richtig sein in einem Setting, das grundfalsch ist. Nicht ein Coming-out ist (im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nicht_der_Homosexuelle_ist_pervers,_sondern_die_Situation,_in_der_er_lebt\">Rosa-von-Praunheimischen-Sinne<\/a>) pervers, sondern, dass es eine News ist, immer noch zur News gemacht wird.<\/p>\n<p>Es gibt einen Unterschied zwischen einer Information und einer News. Eine Information ben\u00f6tige ich, um einen Zusammenhang zu verstehen. Zu wissen, ob jemand homosexuell ist, muss nicht, kann aber wichtig sein, genauso, wie es wichtig oder unwichtig sein kann zu wissen, ob jemand Schreiner, Veganer oder Linksh\u00e4nder ist. Je nach dem, worum es gerade geht eben. Es ist eines von vielen Merkmalen. Ob es hilft, einen Menschen zu beschreiben, kommt darauf an, was ich \u00fcber ihn erz\u00e4hlen will.<\/p>\n<p>Die Frage ist nicht, ob man wissen muss, ob jemand homosexuell ist, die Frage ist, warum man es nicht wissen soll. Die sexuelle Orientierung ist bei den allermeisten Menschen eine selbstverst\u00e4ndlich miterz\u00e4hlte Basisinformation. Sie bei homosexuellen Menschen nicht mitzuzerz\u00e4hlen, liegt einzig und alleine in der homophoben Tradition unserer Gesellschaften begr\u00fcndet. In einer unverdrucksten Welt, in einer, in der Homosexualit\u00e4t weder ein Erpressungsgrund noch eine Sensation ist, ist die Homosexualit\u00e4t einen Menschen eine selbstverst\u00e4ndliche Information.<\/p>\n<p>Deswegen d\u00fcrfte sie eines eigentlich nicht sein: Eine News.<\/p>\n<p>Genau das aber hat der STERN aus den Aussagen von Jochen Schropp fabriziert. Wie gesagt, er selbst hat alles richtig gemacht. Oder anders: Was h\u00e4tte Schropp anders machen sollen? Es liegt nicht an ihm, dass der ganze Text einem Bekenntnis, fast schon einer Beichte gleichkommt, dass es sich so liest, als habe er etwas Ungeheuerliches zu erz\u00e4hlen, und nicht, dass das Ungeheuerliche eigentlich ist, dass man es so erz\u00e4hlen muss:<\/p>\n<p>Weil die Leute so sind, wie sie sind, weil sie es einerseits wissen wollen, aber andererseits damit in Ruhe gelassen werden wollen. Weil sie danach gieren, weil es ihnen schwerf\u00e4llt, Homosexualit\u00e4t nicht wie eine spektakul\u00e4re Krankheit (etwa so wie: Hatte der nicht Krebs?) weiterzuverbreiten, sich aber andererseits selbst nicht dabei ertappen wollen, weil es nicht in ihr l\u00e4ssiges Ist-mir-doch-egal-Weltbild passt.<\/p>\n<p>Und weil die Medien so sind, wie sie sind, was hier vor allem bedeutet: so verlogen sind. Unter dem Vorwand, etwas, das selbstverst\u00e4ndlich sein sollte, zu einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit zu verhelfen, machen sie das Gegenteil. Indem sie das Schwulsein zur eigentlichen News machen und nicht die Schwierigkeit, dar\u00fcber zu reden, skandalisieren sie nicht die Verh\u00e4ltnisse, sondern das Schwulsein.<\/p>\n<p>Dabei ist gar nicht mal der Beitrag und Interview selbst, also auch nicht die Fragen, die das Problem darstellen. Es ist die Verknappung. Diese liegt sowohl in der \u00dcberschrift (&#8222;Ich bin schwul&#8220;), die so tut, als sei es das, was er zu erz\u00e4hlen habe. (Denn, nochmal: In Wirklichkeit spricht Jochen Schropp nicht \u00fcber seine Homosexualit\u00e4t, er spricht dar\u00fcber, warum er dar\u00fcber sprechen muss.) Und es ist die Art und Weise, wie die Leute vom STERN die ganze Geschichte verbreiten, bzw. vorab verbreitet haben. Wer das ganze Interview und den vorangestellten pers\u00f6nlichen &#8222;Brief&#8220; Schropps liest, merkt, wie sehr es dem Schauspieler und Moderator darum gegangen ist, das ganze Thema nicht als seine pers\u00f6nliche Befindlichkeit, sondern als gesamtgesellschaftliches Problem darzustellen.<\/p>\n<blockquote><p><em>Diese Zeilen sollen nicht um mein pers\u00f6nliches Outing gehen, sondern dar\u00fcber, wie wichtig ich es finde, Leute, die anders sind als man selbst, zu verstehen und Andersartigkeit als selbstverst\u00e4ndlich zu sehen. Wer hat die Norm erfunden, und warum sind uns Menschen, die anders sind als wir selbst, fremd oder gar unheimlich?<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man merkt, wie sehr er versucht, sich dabei nicht wichtig zu nehmen, sondern die Gelegenheit zu nutzen, Dinge zu erkl\u00e4ren, die anderen helfen k\u00f6nnen, die Situation Homosexueller besser zu verstehen.<\/p>\n<p>Doch was davon vor allem \u00fcbrig bleibt, ist, wie wichtig er sich dabei nimmt.<\/p>\n<p>Denn, und das ist der b\u00f6swilligen Verknappung zweiter Teil, der STERN konnte der Versuchung nicht widerstehen, das &#8222;Ich bin schwul!&#8220; als Vorabmeldung so zu verbreiten, so dass einzig das Selbst-&#8222;Bekenntnis&#8220; des Schauspielers im Fokus steht. Was heute im STERN steht, ist vergleichsweise egal, nachdem gestern die Meldung durch die Medien ging, von dem Star, der es nicht lassen konnte, anderen seine Homosexualit\u00e4t aufs Auge zu dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Und da ist es nicht verwunderlich, dass das, was in BILD von einer eigentlich Mutmach-Geschichte \u00fcbrig geblieben ist, eine <a href=\"https:\/\/donotlink.it\/4Gj6\">Angstmach-Geschichte<\/a> ist &#8230;<\/p>\n<blockquote><p><em>Schon in der Schule begann ein langer Leidensweg f\u00fcr den Moderatoren, der bei ProSiebenSat.1 Media unter Vertrag steht.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>&#8230; und in der queeren Presse erwartbaren Spott hervorruft &#8230;<\/p>\n<blockquote><p><em>Jochen Schropp ist schwul und der Papst katholisch<\/em><\/p>\n<p>(\u00dcberschrift auf <a href=\"https:\/\/www.blu.fm\/aktuell\/community\/gay-jochen-schropp-ist-schwul-und-der-papst-katholisch\/\">blu.fm<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>All das ist besonders schade, weil man Schropp im Gegensatz zu\u00a0 (teilweise bedeutend prominenteren) ungeouteten Schaupielerkollegen nun wirklich nicht vorwerfen kann, dass er sein Nicht-Sagen zu einem Geheimnis stilisiert hatte. Jeder, der es wissen wollte, wusste es. Und es ist schade, weil Schropp genau die Dinge anspricht, mit denen sich jetzt innerhalb der Medien befasst werden m\u00fcsste: Wie schwer es in Deutschland ist, gegen die heteronormativen Rollenerwartungen besetzt zu werden.<\/p>\n<div class=\"element-wrapper item-wrapper-p\">\n<blockquote>\n<p class=\"item-paragraph\"><em>\u00a0In meiner Heimat von der Mutter einer Freundin darauf angesprochen, sagte sie mir, sie habe die Serie gemocht, aber die Liebesszenen habe sie mir nicht abgenommen. Warum? \u201eNa ja<\/em>\u00a0\u2026\u201c,\u00a0<em>druckste sie herum. Aaah! Weil ich schwul bin!<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<blockquote>\n<div class=\"element-wrapper item-wrapper-p\">\n<p class=\"item-paragraph\"><em>Heterosexuelle d\u00fcrfen Schwule spielen (und bekommen daf\u00fcr sogar Preise!), aber Schwule k\u00f6nnen keine Heteros spielen? Wie verh\u00e4lt es sich dann mit der Rolle eines M\u00f6rders? Muss man f\u00fcr einen Krimi schon jemanden umgebracht haben, um den M\u00f6rder glaubhaft darstellen zu k\u00f6nnen? Sie verstehen den Unsinn<\/em>\u00a0\u2026<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<div class=\"element-wrapper item-wrapper-p\">Ja, sie verstehen diesen Unsinn, sie wissen, wie sie ihn beenden k\u00f6nnten. Aber daf\u00fcr ist dieser Unsinn zu sch\u00f6n, zu schlagzeilentauglich. Und man kann ihn verbreiten und gleichzeitig so tun, als w\u00fcrde man ihn bek\u00e4mpfen. Der Unsinn wird erst dann aufh\u00f6ren, wenn aus dem Newsfaktor Homosexualit\u00e4t der Informationsfaktor Homosexualit\u00e4t wird.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Das, was Jochen Schropp zu erz\u00e4hlen hat, w\u00e4re ein guter Anlass dazu gewesen. Und damit es beim n\u00e4chsten Promi-Coming-out endlich anders l\u00e4uft, muss man es hier so deutlich sagen:<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u00a0Liebe Leute vom STERN, Ihr habt es verbockt! Und Ihr wolltet es verbocken. Shame on you! \u2666<\/div>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Weiterlesen: &#8222;Jeder springt f\u00fcr sich allein.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>Vor einigen Tagen habe ich f\u00fcr das TheaterMagazin einen Grundsatzartikel \u00fcber Homophobie in Theater, Film und Fernsehen geschrieben. Es geht vor allem um die Frage, warum offen (vor allem) schwule Schauspieler in der Branche immer noch ein Problem sind und wie man das \u00e4ndern k\u00f6nnte. Au\u00dferdem berichte ich dar\u00fcber, dass sich gerade eine neue Initiative gr\u00fcndet, ein Zusammenschluss queerer Medienmenschen, die daran arbeiten wollen, die Situation zu \u00e4ndern. Auch Jochen Schropp hat seine Unterst\u00fctzung zugesagt.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Hier geht es <\/em><\/strong><a href=\"https:\/\/www.der-theaterverlag.de\/theatermagazin\/dtm\/theatermagazin-06-2018\/homophobie-im-theater\/\"><strong><em>zum Beitrag.<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<p><em>&#8212;<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Nachtrag, 14-05. 2018, 13.00 Uhr:\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><em>Die Online-Seite von blu hat ihre gestrige Haltung zum Coming-out-Artikel des STERN relativiert und schreibt unter der \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.blu.fm\/aktuell\/community\/keine-sternstunde-oder-warum-ein-schwuler-kein-sack-reis-ist\/\">&#8222;Keine Sternstunde, oder: Warum ein Schwuler kein Sack Reis ist&#8220;:<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Gestern berichteten wir anhand einer vom Magazin Stern lancierten Vorabinformation \u00fcber das \u2013 wie wir fanden \u2013 recht sp\u00e4te und auch nicht wirklich \u00fcberraschende Coming-out des Moderators und Schauspielers Jochen Schropp. Was genau daran jetzt nachrichtenw\u00fcrdig war, ist inzwischen zum eigentlichen Inhalt der Diskussion geworden. Und zwar zurecht. (&#8230;)\u00a0 Leider gab die Redaktion des Stern selbst \u2013 zumindest der f\u00fcr Social Media zust\u00e4ndige Teil \u2013 gestern die falsche Antwort darauf, indem sie das Coming-out an sich zur Story machte. \u201eJochen Schropp ist schwul&#8220; war in der Vorabnachricht das, was als News dargestellt wurde. Und darum ging es dann auch in unserem Beitrag auf blu.fm. Die Tatsache alleine ist n\u00e4mlich keine News, nur der Umgang damit. Und den hat der Stern mit seiner Vorabver\u00f6ffentlichung gr\u00fcndlich verbockt, wie auch Johannes Kram in seinem Nollendorfblog herausarbeitet. Dabei sind der Brief und das Interview eigentlich wirklich wunderbar. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p class=\"gmail_default\"><strong><a href=\"http:\/\/www.onlinekram.com\/buch-ich-hab-ja-nichts-\/\">\u200bDie n\u00e4chsten Lese- und Diskussionsveranstaltungen zum Buch zum Nollendorfblog, &#8222;Johannes Kram: Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber &#8230;&#8220;:\u00a0 \u200b\u00a019.06. &#8211; BIELEFELD, 04.07. &#8211; K\u00d6LN, \u200b09.07.- BERLIN\u200b, \u200b05.08. &#8211; N\u00dcRNBERG\u200b, \u200b13.08. &#8211; L\u00dcBECK, 16.08. &#8211; TRIER\u200b, \u200b22.08. &#8211; ERFURT\u200b, \u200b18.09. M\u00dcNCHEN, weitere Termine in K\u00fcrze\u200b<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>Wir brauchen Deine Unterst\u00fctzung! Das Nollendorfblog bleibt werbefrei und unabh\u00e4ngig durch die freiwillige Unterst\u00fctzung seiner Leserinnen und Leser.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/nollendorfblog\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8740 size-full\" src=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Steady-nollendorfblog-klein.png\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"82\" srcset=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Steady-nollendorfblog-klein.png 442w, https:\/\/www.nollendorfblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Steady-nollendorfblog-klein-300x56.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Mehr dazu:\u00a0<\/em><em><a href=\"https:\/\/www.nollendorfblog.de\/?p=8291\">Das Nollendorfblog braucht Deine Unterst\u00fctzung.<\/a><\/em><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><em>Diesen Beitrag auf Facebook liken \/ sharen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Vorwand, etwas, das selbstverst\u00e4ndlich sein sollte, zu einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit zu verhelfen, machen sie das Gegenteil. 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