„Es geht um die Zukunft unserer Gesellschaft. Daher:
Keine Ehe für Angela Merkel!“

Mit der Forderung „Keine Ehe für Angela Merkel“ setzt sich eine neue Initiative besorgter CDU/CSU-Anhänger gegen das Aussterben der Deutschen ein. Konkret fordert die Gruppe eine rechtliche Auflösung der Ehe zwischen Angela Merkel und Joachim Sauer, da aus dieser keine Kinder hervorgegangen seien und „nach menschlichem Ermessen“ auch keine Kinder mehr hervorgehen könnten. „Am Anfang hatten wir etwas Bedenken, und fanden es auch etwas unanständig, mit einer biologistischen Argumentation gegen die Ehe eines Paares zu kämpfen. Aber nach einer Gewichtung aller Stimmen aus den Reihen der CDU/CSU ist keine andere Schlussfolgerung möglich“, sagte ein Sprecher. Er fügte wörtlich hinzu:

„Wo von Natur aus ein Restbestand an Ungleichbehandlung geboten ist, muss dies auch im Recht berücksichtigt werden.“ Der Sprecher erläuterte, man wolle „niemanden diskriminieren“, aber man  müsse feststellen, dass Angela Merkel als „Keimzelle“ nicht brauchbar sei und sich nach Unions-Logik deshalb nicht unter den vom Grundgesetz garantierten Schutz der Ehe berufen könne.

Der Vertreter der Initiative betonte, viele prominente Unions-Politiker hätten wiederholt klargestellt, dass die Verfassung die Ehe wegen ihrer Funktion als „Keimzelle der Gesellschaft“ (Wolfgang Bosbach)  garantiere. Erst vor wenigen Wochen habe der CDU Abgeordnete Helmut Brandt als Sprecher seiner Fraktion vor dem Bundestag deutlich gemacht, dass die Ehe „auf dem Prinzip der Fruchtbarkeit“ beruhe. Da solche Auffassungen in der Union nahezu unwidersprochen bleiben, müsse man davon ausgehen, dass sie der Grundüberzeugung eines Großteils der Funktionsträger entsprächen. Die Forderung nach einem Eheverbot für Angela Merkel schütze deshalb den Markenkern von CDU/CSU Union, zumal dieser durch die Klimawende, das Ende der Wehrpflicht und den Verzicht auf die Oder-Neiße-Grenze gefährdet sei.

Auf die Frage, was denn das eine mit dem anderen zu tun habe, antwortet der Sprecher, dass im Endeffekt das „Bauchgefühl“ entscheidend sei und man die „Ängste der Bürger“ ernst nehmen müsse, die man selber schüre. 

Der Initiative gehe es aber auch um Gerechtigkeit: Da der damalige CSU Generalsekretär Alexander Dobrindt vor der letzen Bundestagswahl gefordert hatte, die Union müsse eine „Stimme gegen die schrille Minderheit“ sein, fordere man Angela Merkel auf, sich als Vertreterin der Minderheit der kinderlosen Ehepaare nicht länger gegen das Gemeinwohl zu stellen: „Es geht um das Kindeswohl.“

Der Sprecher der Initiative betonte, dass der Kampf für Merkels Ehe-Aus wegen weniger nichts weniger als dem Überleben der Gesellschaft geboten sei. Dieses wird von viele Unions-Repräsentanten als  gefährdet bezeichnet, wenn der Staat Beziehungen „besonders fördern“ würde, die nicht auf Nachwuchs ausgerichtet seien. So  hatte etwa die CDU-Politikerin Katherina Reiche – damals immerhin Mitglied der Bundesregierung -, erklärt: „Nur die Entscheidung für Kinder leistet einen Beitrag zum Fortbestand unseres Landes, einen Beitrag zum Generationenanschluss.“

Der Vorwurf an Angela Merkel lautet, dass sie mit ihrer Verbindung die Ehe diskreditiert und abwertet. Der Sprecher der Initiative deutet an, dass durch diese Haltung die Gefahr besteht, dass in Zukunft weniger Kinder in Deutschland geboren werden. Der CDU-Fraktionschef im nordrhein-westfälischen Landtag bemühte sich sogar, die Rechtmäßigkeit der Ehe für Alle, und somit auch für Angela Merkel, als eine Frage der Volksgesundheit zu betrachten: „Ohne viele gesunde Familien gibt es letzten Endes keine gute Gesellschaft.“

Die Initiative besorgter CDU/CSU-Anhänger forderte außerdem, dass man kinderlose Ehepaare zwar „mit allem Respekt“ behandeln müsse, man aber darauf hinzuweisen habe, dass es „Qualitätsunterschiede gibt, die sich schon in der Bestandssicherung zeigen.“ Der Sprecher sagte, gerade Angela Merkel müsse sich im Sinne des Gemeinwohls auch gefallen lassen, dass die Umstände ihres Sexuallebens Teil der öffentlichen Erörterung seinen. Schliesslich gelte der von den Gremien der Union unwidersprochene Satz des CSU-Politikers Thomas Goppel, nach dem Wowereit und sein Partner „allabendlich versuchen, der Biologie ein Schnippchen zu schlagen und keinen Erfolg haben“. Die Maßstäbe, die man damals an einen regierenden Bürgermeister angelegt habe, müssten erst recht für eine Bundeskanzlerin gelten, von der man erwarten könne, sich nicht weiter gegen die Natur zu stellen. ♦

Weitere Beiträge zum Thema:

Die schmutzige Geschichte des Anti-Gleichstellungskampfes der CSU

Ein CDU-Logo auf dem CSD ist wie eine Flagge der Atomindustrie auf einer Anti-AKW Demo

CDU und CSU erklären Homophobie zu ihrem Markenkern

Der Quasi-Rassismus von Katherina Reiche und die Verantwortung von Günther Jauch

3 “Kommentare ”

  1. Dafür bin ich schon lange! ANNULIERUNG ALLER KINDERLOSEN EHEN NACH 5 JAHREN! Dann Zwangsehen aller unverheirateten Heteros, zwecks Kinderzeugung. Sonst sterben wir Deutschen nachher sogar noch aus und überlassen den Lebensraum am ende noch Menschen mit Migrationshintergrund! Lach.. 😉

  2. Ja Hallo!
    Ich habe fünf Kinder hochgezogen, als dankeschön, wie alle Eltern, bekommt man einen Arschtritt. Durch meine Krankheit bin ich HARTZIV und mit 62 bekommt man keine Rente und natürlich auch keine Arbeit, wer will denn kranke Menschen einstellen. Wenn man es jetzt sieht, wie man mit den Ausländern umgeht, da werden Wohnungen geschaffen, Die bekommen Geld, vom Staat (Steuergelder), man hat sich den Arsch aufgerissen für so etwas und dann der Arschtritt. Hätte ich nicht meine behinderte Frau, ich hätte mich schon in den ewegigen Jagdgründen geschickt, als Deutscher ist man im eigenen Staat, kein Mensch mehr.

hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *