Nehmt dem NDR den Eurovision Songcontest aus der Hand!
Eine Bitte an den ARD-Vorsitzenden:
Lieber Lutz Marmor, bitte retten Sie den ESC. Retten Sie ihn vor dem NDR. Die können es nicht. Die verstehen es nicht. Die wollen es nicht.
Das Nollendorfblog aus Berlin von Johannes Kram
Eine Bitte an den ARD-Vorsitzenden:
Lieber Lutz Marmor, bitte retten Sie den ESC. Retten Sie ihn vor dem NDR. Die können es nicht. Die verstehen es nicht. Die wollen es nicht.
Die ARD hat offenbar damit gerechnet, dass man ihr die Homophobie ihres ESC-Stars um die Ohren haut. Und benutzt deshalb den Rassismus, den dieser erleiden musste als ein Gegenargument, das keins ist. Diese Instrumentalisierung von Rassismus ist selbst nichts anderes als Rassismus.
Der (vermutlich heterosexuelle) Journalist und Moderator Claus Strunz schwört Heteros darauf ein, dass sie im Kampf gegen den Terror auch die Rechte der Homosexuellen verteidigt müssen. Und zwar gerade dann, wenn es unbequem wird.
Dafür hat er unseren Applaus verdient!
Foto: Screenshot, ZDF, „Markus Lanz“
Jan Böhmermann will wissen, ob es jetzt „endlich legal“ ist, Matthias Matussek „ein dummes Arschloch zu nennen“.
WELT-Autor Matussek „Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so“ ist heute gefeuert worden. Knapp zwei Jahre zu spät.
Foto (c): Wikipedia
Das Theaterstück „Fear“ tut genau das, was im derzeitigen Interesse der AfD gerade nicht passieren soll. Darin liegt die eigentliche Macht dieses Stücks. Der FOCUS versucht erst gar nicht, seine Unterstüzung für die Agenda der neuen Rechten zu verschleiern.
Es ist Zeit, mal wieder ins Theater zu gehen. in „Fear“ zeigt Falk Richter („Small Town Boy“) Eva Herrmann, Horst Seehofer, Akif Pirinçci, Gabriele Kuby & Co. als die Monster, die sie sind. Jetzt in der Berliner Schaubühne
Nach dem spektakulären Coming Out im Vatikan: Die Abgründe, in die wir blicken, zeigen nicht nur das Problematische der katholischen Subkultur, sondern auch der schwulen.
Menschen, die sich im Zurechtweisen von Flüchtlingen gefallen, denen gefällt in der Regel auch das Zurechtweisen anderer Minderheiten und gesellschaftlichen Gruppen. Solchen Menschen geht es weder um Flüchtlinge, Frauen, Homosexuelle oder sonstwen. Es geht ihnen um das Zurechtweisen an sich.
Zwischen „wunderbaren“, also guten und schlechten Farbigen zu unterscheiden, wenn es um Fragen des Asylrechts und der menschenwürdigen Aufnahme von Fremden in unser Land geht, das ist genauso schäbig, wie Schwule und Lesben als „schrille Minderheit“ abzutun, wenn man ihnen gleiche Rechte verwehren möchte.
„Würden Sie auch Gegenpositionen einladen zu Themen wie: Sollten Schwarze im Bus hinten sitzen? Juden – sind wirklich alle nur dem Geld hinterher? Würden sie zu Rassismus-Themen Rassisten einladen? Zu Israel Antisemiten?“
Mit der Forderung „Keine Ehe für Angela Merkel“ setzt sich eine neue Initiative gegen das Aussterben der Deutschen ein. Konkret fordert die Gruppe eine rechtliche Auflösung der Ehe zwischen Angela Merkel und Joachim Sauer, da aus dieser keine Kinder hervorgegangen seinen und „nach menschlichem Ermessen“ auch keine Kinder mehr hervorgehen könnten.
Die Frage ist, ob Müllermilch, die Andreas Gabalier in der Pressemitteilung zur Kooperation als besonders authentisch und „bodenständig“ preist, ihn trotz oder wegen seines Rollenbildes verpflichtet hat.
In den USA hat die Südstaatenflagge wohl bald ausgedient. Der Offene Brief der Berliner CDU-Funktionäre liest sich wie eine Bewerbung, sie übernehmen zu wollen.
Nett war gestern. Beim CSD geht es um Selbstachtung. Die CDU sollte sie zu spüren bekommen.
Eine Marke lässt sich nicht einfach so nebenbei umpositionieren. Erst recht nicht eine starke Marke wie BILD. Und erst recht nicht, wenn eine der stärksten Markenbotschaften aus purem Sexismus besteht. Ein Sexismus, der 60 Jahre lang gepflegt wurde, der sich so sehr verfestigt hat, so sehr stinkt, dass er sich nicht durch fast schon normale Interviews mal eben so übersprühen lässt.
Joachim Gauck unterstützt offensichtlich die „Ehe für alle“ und die deutschen Leitmedien interessieren sich nicht dafür. Ein Interview mit taz-Redakteur Jan Feddersen über die Worte des Bundespräsidenten und das Weghören der Medien.
Ein Bundespräsident kann, darf so etwas nur bei einem Thema mit übergeordneter Wichtigkeit machen. Die „Ehe für alle“ scheint das für ihn zu sein. Demnach hätte in Deutschland erstmals die Spitze des Staates „Ja“ gesagt.