SPD-Talk zu Act Out: Lügt Sandra Kegel? ZDF widerspricht FAZ-Frau
Nicht nur die Argumentation, sondern auch die Faktenlage der FAZ-Feuillletonchefin ist offensichtlich die gleiche wie die der AfD: Sie scheint nicht vorhanden zu sein.
Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber
Das Nollendorfblog aus Berlin von Johannes Kram
Nicht nur die Argumentation, sondern auch die Faktenlage der FAZ-Feuillletonchefin ist offensichtlich die gleiche wie die der AfD: Sie scheint nicht vorhanden zu sein.
Die Diskussion ist nicht irgendwo hingelaufen, wo sie nicht hinsollte, sondern die Moderation hat alles dafür getan, dass sie in eine Richtung geht, und genau diese Richtung war das Problem.
Ihr Text hat nicht nur in der Community für Entsetzen gesorgt und geht in seiner fatalen Signalwirkung weit über die Bedeutung für Schauspieler*innen hinaus: Sandra Kegel definiert ein reaktionäres Verständnis von Gesellschaft. Eine Gegenrede.
Gastbeitrag: Die ungarische Regierung versucht, die Macher*innen eines queeren Kinderbuches einzuschüchtern. Meseország mindenkié (Ein Märchenland für alle) ist mittlerweile zum Symbol gegen Diskriminierung und für die Rechte von LGBTQ+ geworden. Ein Interview mit dem Herausgeber Boldizsár M. Nagy.
Dieter Hallervorden hat nichts gegen Homosexuelle. Aber. Nach seiner Definition von „respektvollem Umgang“ ist die einzige Form von Homosexualität, die nicht in Gefahr steht, irgendwann zum Problem zu werden, diejenige, im Schrank zu bleiben.
Ob man von einem deutschen Theaterintendanten erwarten kann, dass er um „Jedem das Seine“ als die Inschrift vor dem KZ Buchenwald weiß, sei dahingestellt. Aber auch ohne Nazi-Bezug ist sein „Argument“ brutal: Homosexuelle sollen das machen, was ihnen zusteht. Was bitte soll das sein?
Die Heftigkeit, mit der den 185 Schauspieler*innen gerade vorgehalten wird, wie wenig mutig und noch weniger notwendig ihre Coming-out-Aktion war, ist der beste Beweis dafür, wie notwendig und mutig sie war.