Ehe für alle: dpa verbreitet irreführende Meldung zum AKK-Auftritt
Anders als von dpa behauptet, hat Kramp Karrenbauer beim LSU-Empfang nicht die Ehe für alle „bekräftigt“.
Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber
Das Nollendorfblog aus Berlin von Johannes Kram
Anders als von dpa behauptet, hat Kramp Karrenbauer beim LSU-Empfang nicht die Ehe für alle „bekräftigt“.
AKK möchte ihre reaktionären homophoben Positionen nicht zurücknehmen. Sie möchte, dass ihre reaktionären homophoben Positionen nicht länger als reaktionäre homophobe Positionen angesehen werden. Ein öffentlich-rechtlicher Moderator hilft ihr dabei.
Die CDU-Parteivorsitzende wirklich ernst zu nehmen, bedeutet, ihr Verantwortung für ihre eigenen Worte zuzutrauen,
Das Verhalten Müllers ist besonders brisant, weil der LSVD Berlin Brandenburg Gelder im Namen des ominösen und von Senat und vielen Wirtschaftsunternehmen unterstützen „Bündnis gegen Homophobie“ einsammelt und verwaltet, ohne erklären zu wollen, wozu diese Gelder verwendet werden.
Wer die CDU vom Fortschritt verschonen möchte, macht sie nicht konservativ, sondern reaktionär. Die Rechnung geht auf Kosten von Minderheiten.
Von ihrem Vorgänger, dem ehemaligen ZDF-Hitparade-Moderator Victor Worms, wird Tenz in einem Kommentar mit Überschrift „’Einen Hoch‘ auf’s Radio!“ für ihre „Haltung“ sogar indirekt gelobt.
Ich weiß, ich bin gerade übergriffig, wir kennen uns nicht, und ich habe kein Recht, so mit Ihnen zu reden. Sie wissen selbst, was gut für Ihr Kind ist. Aber: Es ist nur ein Satz. Was spricht gegen diesen einen Satz?
Je nachdem, wie oft du hier vorbeischaust, weißt du ziemlich viel über mich. Zumindest darüber, wie ich über gewisse Dinge denke, was mir wichtig ist, worüber ich mich besonders ärgere. Diesen Ball möchte ich nun zurückgeben.
(Foto: Julian Wenzel)
Wer wirklich für Freiheit ist, darf diese trans Menschen nicht verwehren. Der Referentenentwurf zeigt das Gesicht eines übergriffigen autoritären Staates. Wer nicht in einem solchen leben möchte, darf den Kampf dagegen nicht trans Menschen überlassen.
Aus AKK wird AKT: So hat die CDU-Vorsitzende ihr „Donald-Trump-Diplom“ bestanden. Sechs (weitere) Gründe, warum diese Frau nicht Bundeskanzlerin werden darf.
Robin Aleander, stellvertetender WELT-Chefredakteur Politik, hat mir nicht nur einen Nazi-Vergleich untergejubelt. Er hat nicht nur mein Zitat in einen falschen Zusammenhang gerückt, sondern auch in einen falschen Zeitablauf.
Foto: © Gudrun Senger / Verlagsgruppe Random House / CC-BY-SA 3.0 (DE)
Alle haben gesehen, was sie gesagt hat und trotzdem werden ihre Fans sie dafür feiern, wie dreist sie nun das Gegenteil behauptet. Seit heute ist Kramp-Karrenbauer endgültig Populistin pur.
Nach ihren Ausfällen gegen intersexuelle Menschen: Was treibt diese Frau Richtung Kanzleramt? Empathieloses, hartes Kalkül oder tatsächlich dummdreiste Ignoranz?
In meinem letzten Blogbeitrag dazu hatte ich geschrieben: Schlimmer kann man es nicht machen. Ich hatte mich geirrt.
Die Entscheidung der Jury ist spektakulär und die Begründung hat es in sich. Foto: (c) Elsra Rotthoff
„Indem die ZEIT-Redaktion diese Aussage unhinterfragt und unkommentiert reproduziert und sich zu eigen macht, wie Johannes betont, stützt sie letztlich ein System, das trans Personen stigmatisiert und entmündigt und das ist Transfeindlichkeit. Und zwar nicht nur gefühlt.“ Foto by (c) Lumu Creative Commons Lizenz
Beängstigend ist, dass sich die drei Frauen in aller Unterschiedlichkeit in einem einig sind: Dass es zu viel, und nicht etwa zu wenig queere Politik gegeben hat. Der Eindruck, den alle drei damit suggerieren, stellt unsere Herausforderung für das nächste Jahr da, zeigt das, was wir 2019 bekämpfen müssen.